Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit fand im St.-Marien-Hospital Friesoythe die interaktive Fortbildung „Room of Horrors“ statt. Letztlich ging es beim Horrorraum um ein hergerichtetes Patientenzimmer, in dem fast 20 Fehler und Gefahrenquellen eingebaut wurden. Organisiert wurde das alles von Alex Framme. Die Teilnehmenden konnten einzeln oder in Teams von bis zu vier Personen im Zimmer von Patient „Angelo Schreck“ auf die Suche gehen. Dafür hatten sie 15 Minuten Zeit, ebenso lange war die Nachbesprechung im Nebenzimmer. Integriert wurden die obligatorischen Schulungen in Hygiene und Arbeitssicherheit. So konnten auch Berufsgruppen, die nicht direkt am Patientenbett tätig sind, offensichtliche Gefahren wie eine Kerze mit Feuerzeug, Kanülen im Mülleimer oder abgelaufenes Desinfektionsmittel ausfindig machen. Besonders erfolgreich waren die Teams, welche sich aus mehreren Berufsgruppen zusammengefunden hatten. Die Aktion stieß durchweg auf positive Resonanz. Auf dem Foto (von links): Nicole Enseleit (Intensivstation), Stefanie König (Intensivstation), Alex Framme (Prozessmanagement), „Angelo Schreck“, Anke Schulte (Intensivstation) und Dr. Claus Rolf (Chefarzt Innere Medizin). Dirk Zimmermann