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Schulentwicklungsplanung im Fachausschuss vorgestellt In Lastrups Grundschulen wird es eng

Aloys Landwehr
Bei der Astrid-Lindgren-Grundschule in Lastrup herrscht Raumbedarf. Zwei bis drei zusätzliche Räume sind hier in absehbarer Zeit erforderlich.

Bei der Astrid-Lindgren-Grundschule in Lastrup herrscht Raumbedarf. Zwei bis drei zusätzliche Räume sind hier in absehbarer Zeit erforderlich.

Aloys Landwehr

Lastrup - In den beiden Grundschulen der Gemeinde wird es in den nächsten Jahren eng. Steigende Schülerzahlen und größerer individueller Förderbedarf in kleineren Gruppen lassen das Raumangebot an seine Grenzen stoßen, so dass über Erweiterungen nachgedacht werden muss. Das war das Fazit der Schulentwicklungsplanung, das Bürgermeister Michael Kramer in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses zog. Zudem werden die Kosten für die in den Klassenräumen vorgesehenen raumlufttechnischen Anlagen deutlich teurer als geplant. Die Mehrkosten von 169.300 Euro hat die Kommune zu tragen.

Grundschule Hemmelte

Die Grundschule Hemmelte besuchen zurzeit 81 Schüler in fünf Klassen. Bereits nach den Sommerferien werden sechs Klassenräume benötigt, im Jahr 2027/28 gar sieben. Es gibt in der Grundschule aber nur vier Klassenräume, ein Mehrzweckraum wurde bereits umgenutzt. Das Büro der Schulleitung wird zudem derzeit von Schulleiterin und Sekretärin gemeinsam genutzt. Auch das Lehrkräftezimmer ist mit knapp 20 Quadratmetern für fünf Lehrkräfte und zeitweise einer Referendarin relativ klein. Hier müsse, so Bürgermeister Michael Kramer, über eine Lösung nachgedacht werden.

Grundschule Lastrup

Die Astrid-Lindgren-Grundschule Lastrup besuchen in diesem Schuljahr 226 Kinder in 11 Klassen. In den nächsten Schuljahren werden 12 Klassenräume benötigt. Der Schule stehen im Gebäude 11 Klassenräume, ein Mehrzweckraum für die Betreuung, ein Computerraum, ein Multifunktionsraum und ein Förderraum im Obergeschoss zur Verfügung. „Die vorhandenen Räume werden aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren den notwendigen Raumbedarf nicht abdecken können. Es ist auch die künftige Bauentwicklung abzuwarten. Hinzu kommt, dass gerade auch in Grundschulen durch größeren individuellen Förderbedarf der Raumbedarf steigt. Deshalb sollte über die Erweiterung der Schule um zwei bis drei Räume oder eine vergleichbare, standortnahe Lösung nachgedacht werden, so Bürgermeister Kramer. Die Gemeinde habe bereits bei einem Architekturbüro eine Konzeption in Auftrag gegeben, die der individuellen Förderung Rechnung trage und durch bautechnische Veränderungen die Schulsituation verbessere.

Oberschule

Die Oberschule wird zurzeit von 240 Schülern in 13 Klassen besucht. Hier ist auch in Zukunft der Raumbedarf ausreichend.

Alle Klassen- und einige Funktionsräume der drei Lastruper Schulen erhalten eine raumlufttechnische Anlage. Das hatte der Rat im Dezember beschlossen. Zudem sollen 46 CO 2 -Ampeln beantragt werden. Insgesamt wollte die Gemeinde etwa 735.500 Euro investieren. An den Kosten beteiligt sich das Land mit 80 Prozent, so dass für die Kommune noch etwa 147.100 Euro verbleiben.

„Hier handelt es sich um festverbaute Geräte, die von außen Frischluft anziehen und einen Wärmetauscher haben, so dass im Raum die Temperatur gleich bleibt. Auch das Sauerstoffniveau bleibt konstant. Dämmplatten verhindern eine größere Geräuschentwicklung“, erläuterte Bürgermeister Michael Kramer. Inzwischen hat es eine beschränkte Ausschreibung geben. Dabei beläuft sich das günstigste Angebot auf 820 300 Euro. Somit hat die Kommune 169.300 Euro selbst zu tragen. Die Abweichung, so Bürgermeister Kramer, sei laut Fachbüro auf die zurzeit überhitzte Konjunktur zurückzuführen.

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