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Inklusionslauf in Friesoythe Großer Spaß für mehr als 1000 Teilnehmende

Claudia Wimberg
Hochkonzentriert: Rollifahrer Volkan (rechts) und seine Mitstreiter begeben sich auf die 2,5 Kilometer lange Strecke.

Hochkonzentriert: Rollifahrer Volkan (rechts) und seine Mitstreiter begeben sich auf die 2,5 Kilometer lange Strecke.

Claudia Wimberg

Friesoythe - Volkan macht sich noch einmal locker und rückt sein Cappi mit Schirm nach hinten zurecht. Ein letztes Selfie mit einer Freundin, dann wird aus dem strahlenden Blick ein konzentrierter. Der Countdown läuft, der Startschuss fällt und der Rollifahrer setzt zum Sprint an. 2,5 Kilometer liegen insgesamt vor ihm und seinen Mitstreitern vom Caritas-Verein Altenoythe.

Nach dem rasanten Auftakt drosseln sie das Tempo und biegen in Richtung Stadtpark ab, während sich das Walking-Team auf seinen Start vorbereitet.

Im Ziel angekommen sind bereits die Athleten, die fünf und zehn Kilometer zurückgelegt haben. „Super Harald, klasse Leon“, werden auch sie von den vielen Sportlern und Besuchern des 8. Inklusionslaufs der Berufsbildenden Schulen Friesoythe (BBS) an der Thüler Straße angefeuert und gefeiert.

Aus dem Landkreis

Ein buntes Treiben herrschte derweil erwartungsgemäß auf dem Appellplatz der Schützengilde, auf dem sich die über 1000 Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis vor und nach ihren Einsätzen trafen und nach der Begrüßung von Oberstudiendirektorin Marlies Bornhorst-Paul und Bernhard Möller, stellvertretender Landrat, einen unterhaltsamen und stimmungsvollen Vormittag verbrachten.

Neben den Gastgebern, die selbst mit einer großen Gruppe die Laufschuhe schnürten, beeindruckte auch das Albertus-Magnus Gymnasium (AMG) Friesoythe mit einer starken Abordnung von 137 Aktiven.

„Geile Zeit“ interpretierte DJ Rüdiger unter anderem den Song der Popband „Juli“, der auch an der Theke mitgesummt wurde, an der Obst, Getränke, Bratwurst und Popcorn den Geschmack der Gäste trafen.

Farbenfroh wurde es am Tisch der Heilerziehungspflege: Unter der Regie von Pädagogin Rieke Bahlmann luden die Schülerinnen alle Kinder zum Schminken ein, schmückten sie mit Tattoos oder zauberten Luftballonkreationen. Ein Dank ging ebenfalls an die Johanniter und das DRK, die die Veranstaltung begleiteten.

Positives Fazit

„Alles super gelaufen“, freute sich Bernd Schrand (Abteilungsleiter Fachoberschulen), der den bundesweit größten Inklusionslauf dieser Art gemeinsam mit seinem Vorgänger Heiner Bahlmann, Kollegin Helga Masbaum sowie Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule Wirtschaft (Klasse 12) professionell organisierte und Sportler mit und ohne Beeinträchtigung erneut zusammenbrachte.

Rollifahrer Volkan, der als Titelverteidiger ins Rennen ging, fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Für den fairen Sportsmann kein Problem, „schließlich muss man ja nicht immer Erster werden“, kommentierte er fröhlich und hielt es mit dem olympischen Gedanken „dabei sein, ist alles.“

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