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INTERVIEW „Städtepartnerschaft mit Leben füllen“

Der Termin für den Gegenbesuch steht bereits fest. „Wir werden unsere Freunde in Swiebodzin vom 4. bis zum 7. Mai 2006 besuchen“, sagt Johann Wimberg im NWZ -Interview.

Von Hans-Carl Bokelmann

Frage:

Herr Wimberg, wie haben Sie den Besuch der Delegation aus Swiebodzin überstanden und wie fällt Ihre Bilanz des Besuches aus?

Wimberg:

Die vier Tage, die wir mit unseren neuen Freunden aus Swiebodzin verbringen konnten, waren überaus erfreulich. Es hat sehr viel positive Begegnungen gegeben und ich glaube, dass es uns ganz gut gelungen ist, uns für die überaus große Gastfreundschaft, die wir bei unseren ersten Besuchen in Swiebodzin erleben durften, zu revanchieren.

Frage:

Das Programm, das die Stadt auf die Beine gstellt hatte, reichte vom Besuch des Kletterwaldes an der Thülsfelder Talsperre über eine Stadtvisite in Oldenburg bis zum Deutsch-Polnischen Freundschaftsfest. Hat denn alles ordentlich geklappt?

Wimberg:

Die Organisation war echte Stabsarbeit, aber es hat alles geklappt und ich bin ganz besonders glücklich, dass sich sehr viele persönliche Gespräche zwischen Polen und Deutschen entwickelt haben.

Frage:

Bei der offiziellen Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunde im kleinen Sitzungssaal des Rathauses haben Sie darauf hingewiesen, dass eine Städtepartnerschaft nicht allein über die Verwaltungen, sondern vielmehr über die Menschen, die Vereine und Gruppen der beiden Städte mit Leben gefüllt werden muss. Gibt es schon erste Kontakte?

Wimberg:

Der erste Kontakt hatten sich ja – wie berichtet – über die Berufsbildenden Schulen entwickelt – und weitere Kontakte werden vermutlich schnell folgen. Erst gestern hatten wir eine Anfrage vom Jugendspielmannszug Friesoythe, dem wir bei der Aufnahme der Kontakte gerne behilflich sind. Die Begegnungen müssen gepflegt werden und werden sich weiter entwickeln.

Frage:

Gibt es bereits einen Termin für einen Gegenbesuch in Polen?

Wimberg:

Ja, den Termin haben wir bereits festgelegt. Wir werden am Donnerstag, 4. Mai 2006, Richtung Osten starten und bis zum Sonntag, 7. Mai, in Swiebodzin verweilen.

Frage:

Wie wird der Besuch organisiert und wer kann überhaupt mitfahren?

Wimberg:

Unser Ziel ist, dass sich sehr vielfältige Kontakte zwischen den Menschen in Swiebodzin und Friesoythe entwickeln und all diejenigen, die Interesse haben, die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen, dürfen sich gern bei uns unter 04491/9293-151 melden. Der weitere Weg sieht dann so aus, dass wir daraus eine möglichst umfassende und facettenreiche Delegation zusammenstellen.

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