Saterland - Leuchtende Trecker und strahlende Kinderaugen – der erste Adventsumzug im Saterland Mitte Dezember war ein voller Erfolg. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer freuten sich über die mehr als 100 bunt beleuchteten Trecker, die einmal quer durch das Saterland fuhren – von Sedelsberg im Süden bis Strücklingen im Norden.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Aktion. Wir gehen von bis zu 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern aus. Die Dörfer waren gut gefüllt – mit Abstand natürlich“, sagte Jan-Gerd Fortwengel, 1. Vorsitzender der Landjugend Sedelsberg, die die Aktion organisiert hatte. Ebenfalls freute sich Fortwengel über die aufwendig gestalteten Wagen: „Die Teilnehmenden haben sich sehr viel Mühe gegeben. Da wurde einiges an Zeit investiert“, sagte der Landjugend-Chef.

„Das Feedback der Aktion ist gigantisch. Gerade in den sozialen Medien gab es noch am Samstagabend zahlreiche positive Rückmeldungen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, sagte Stefan Meyer von der Landjugend, die sich im Vorfeld mit dem Landkreis Cloppenburg auch intensiv über die Corona-Maßnahmen ausgetauscht hatte. Dadurch, dass die Veranstaltung draußen stattfand und die Zuschauerinnen sowie Zuschauer nur in kleinen Gruppen an der Hauptstraße standen, schätzten sowohl die Landjugend als auch die Kreisverwaltung das Infektionsrisiko als sehr gering ein. Begleitet wurde der Lichterkonvoi von Streifenwagen der Polizei aus Friesoythe. Auf der rund 17 Kilometer langen Strecke kam es aber zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.

Eine Wiederholung der Aktion ist geplant. „Wir wollen die Aktion nicht jährlich machen. Aber in den nächsten Monaten überlegen wir uns, wann wir die Veranstaltung wiederholen“, so Meyer weiter.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland