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Friederike Frerichs und Stefan Drees im JiM Jugendtreff-Team in Cloppenburg ist nun komplett

Das Team im JiM in Cloppenburg ist komplett: Friederike Frerichs (von rechts) und Stefan Drees sind Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen. Unterstützt wird das Duo auch von Daniela Weinert, Egon Meyer-Pölking und Stefanie Lübbers.

Das Team im JiM in Cloppenburg ist komplett: Friederike Frerichs (von rechts) und Stefan Drees sind Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen. Unterstützt wird das Duo auch von Daniela Weinert, Egon Meyer-Pölking und Stefanie Lübbers.

Mareike Wübben

Cloppenburg - Back to the roots – zurück zu den Wurzeln: Das gilt für die beiden neuen Pädagogen im Jugendtreff im Mehrgenerationenpark (JiM) in Cloppenburg. Wobei Stefan Drees schon seit Jahresbeginn die offene Jugendpflege in Cloppenburg personell verstärkt. Seit 1. Juli hat er dabei Unterstützung von Friederike Frerichs. Und die 39-Jährige hat schon vor und während ihres Studiums an der damaligen katholischen Fachhochschule in Vechta in der Roten Schule in Cloppenburg gearbeitet. Und Drees sammelte im Freiwilligen Sozialen Jahr in dieser Jugendeinrichtung seine ersten praktischen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

JiM

Der Jugendtreff im Mehrgenerationenpark (JiM) in Cloppenburg öffnet immer dienstags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, sowie freitags von 15 bis 21 Uhr. Die Büroöffnungszeiten sind von 12 bis 15 Uhr. Montags bleibt die Einrichtung geschlossen. Außerdem kann der JiM jeden zweiten Samstag von 14 bis 19 Uhr besucht werden. Informationen gibt es auch online unter www.jim-clp-de oder bei Instagram.

An diesem Freitag wird auch mit der Unterstützung des JiM das Familien-Sommerfest im Mehrgenerationenpark organisiert. Beginn ist um 14 Uhr. Das Team der Stadtjugendpflege kann in diesem Sommer noch einen Platz für ein Freiwilliges Soziales Jahr zur Verfügung stellen. Außerdem werden auch immer Ehrenamtliche gesucht, die das Team rund um Stadtjugendpflege-Leiterin Daniela Weinert unterstützen.

Nun bildet das Duo das hauptamtliche Team im JiM. Die ersten sechs Wochen sind rum für Frerichs, die sich in der Einrichtung sehr wohl fühlt. Große Unterschiede zu den Kids, die sie bei ihrer vorherigen Stelle in der Nähe von Köln betreut hat, kann sie nicht feststellen. „Die Probleme der Jugendlichen sind dieselben“, erklärt sie auf Nachfrage von Stadträtin Stefanie Lübbers. Lübbers und Fachbereichsleiter Egon Meyer-Pölking sind am Mittwoch in den Jugendtreff gekommen, um das neue Team-Mitglied in der Stadtjugendpflege persönlich zu begrüßen.

Große Resonanz

Die Einrichtung sei zwar größer gewesen, so Frerichs, die Ausstattung sei aber ähnlich, und im Vergleich zu Köln kommen in den Cloppenburger Treff mehr Mädchen. Generell freuen sich die beiden Pädagogen über den hohen Zuspruch. „Im Durchschnitt sind hier 37 Besucher. An Spitzentagen haben wir hier 50 bis 52 Personen, an einem schlechten Tag sind es nur 30“, bilanziert Drees. „Als der offene Jugendtreff noch in der Roten Schule war, hatten wir im Sommer immer Flaute. Wir wundern uns, dass es trotz Ferien so gut läuft“, sagt Daniela Weinert, Leiterin der Stadtjugendpflege. Dabei könne der Mehrgenerationenpark ein Erfolgsfaktor sein, mutmaßt Weinert.

„Ich bin auf jeden Fall froh über die Unterstützung“, sagt Drees. Die letzten Wochen wurden auch genutzt, um die verschiedenen Aufgaben untereinander einzuteilen. Ziel des Duos ist es, die Freizeit der Kinder und Jugendlichen sinnvoll zu gestalten. Das Durchschnittsalter liege bei 14 Jahren, die Spanne reicht aber von zehn bis 19 Jahren. Im JiM findet der Nachwuchs einen Billard-Tisch, einen Kicker und viele Spiele. Außerdem regen die Pädagogen Spiele, auch im Freien im Mehrgenerationenpark, an.

Angebot weiterentwickeln

In der Vergangenheit wurden auch immer wieder kleinere Aktionen umgesetzt – Pizza backen etwa oder Grillen. Dabei wurden die Wünsche der Besucher berücksichtigt. Das sei nun besser umsetzbar, freut sich Drees. Denn im Team kann einer die Aufsicht über den Jugendtreff behalten und sich der andere voll und ganz den Besuchern widmen. Dabei geht es nicht nur um Spaß, sondern auch um ernste Themen und Problemlagen. Auch dafür wollen Drees und Frerichs ein offenes Ohr haben. „Zu zweit können wir im JiM ein noch verlässlicheres Angebot anbieten und den Jugendtreff zusammen mit den Besuchern weiterentwickeln“, freut sich Drees.

Neue Projekte sind auch schon in der Planung. So soll der Außenbereich dank einer Förderzusage umgestaltet werden. Außerdem wurden die Öffnungszeiten schon erweitert. Mittlerweile ist der JiM auch jeden zweiten Samstag im Monat von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland
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