Daten und Fakten:
Gründung:
29. Dezember 1969 in VechtaErste Einrichtung:Tagesbildungsstätte (
1970), 24 PlätzeBelegte Plätze:
aktuell etwa 1400Mitarbeiter:
etwa 400 (hauptamtlich); 50 Jahrespraktikanten und ZivildienstleistendeTeilbereiche:
unter anderem: Tagesbildungsstätte, Heilpädagogische Kindergärten, Werkstätten für behinderte Menschen, Frühförderung, Wohnbereich, SprachheilkindergärtenQualitätsmanagement:
TÜV-Zertifizierung nach DUN EN ISI 9001:2008 und MAAS BGWEin bunter Bilderbogen gewährt vielschichtige Einblicke in die Geschichte der Einrichtung. Dabei gilt die Aufmerksamkeit in Vergangenheit und Gegenwart dem Leben miteinander.
Von christoph Floren
Vechta „Das Gesamte funktioniert nur dann, wenn sich jeder im Sinn der Teilhabe einbringt“: Unter diesen Leitgedanken hat Propst Kurt Schulte am Sonntag, 24. Januar, seine Predigt im Dankhochamt zum 40-jährigen Bestehen des Andreaswerkes gestellt. Anschließend trafen sich Mitarbeiter, Vereinsmitglieder und viele weitere Menschen die der größten Einrichtung der Behindertenhilfe im Kreis Vechta nahe stehen, zum offiziellen Auftakt des Geburtstagsjahres unter dem in der „Manufaktur“.
Erinnerung an den Start
Besonders erfreut zeigten sich der amtierende Andreaswerk-Geschäftsführer Otto Rauert und sein designierter Nachfolger Matthias Warnking, als sie Friedrich Müller und Bernhard Schmunkamp willkommen heißen konnten. Beide zählten am 29. Dezember 1969 in Vechta zum Kreis der Gründungsmitglieder des „Caritasvereins für Kinder- und Jugendhilfe“, der bereits 1976 in „Caritasverein für Behindertenhilfe“ umbenannt wurde.
Den „runden Geburtstag“ des Andreaswerkes würdigen die Verantwortlichen 2010 mit einer Reihe von Veranstaltungen. Dazu gehört eine Auswahl großformatiger, gerahmter Fotos mit dem Titel „Teil haben – Teil sein. 40 Jahre Andreaswerk“. Zu sehen sind ausgewählte Impressionen aus dem Leben der Einrichtung. Das Projekt ist als Wanderausstellung angelegt. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, mit und ohne Behinderung und nicht, wie es sonst vielfach der Fall ist, Gebäude.
Reise durch den Kreis
Nach dem Auftakt in der „Manufaktur“ wird die Ausstellung, über das Jahr verteilt, auch an verschiedenen anderen Standorten im gesamten Kreisgebiet zu sehen sein.
Zum weiteren Jubiläumsprogramm gehören unter anderem auch zwei Tage der offenen Tür. Dazu sind Besucher am Sonntag, 18. April, in der Werkstatt für behinderte Menschen in Steinfeld und am Sonntag, 5. September, am Standort Vechta willkommen.
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