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Einrichtung in Emstek Rückblick auf herausforderndes Jufo-Jahr

Ein herausforderndes Jahr liegt hinter den Verantwortlichen des Jufo Emstek.

Ein herausforderndes Jahr liegt hinter den Verantwortlichen des Jufo Emstek.

Mareike Wübben

Emstek - Auf ein herausforderndes Jahr blickt das Jufo in Emstek zurück. Denn 2021 war geprägt von den Einschränkungen der Pandemie, außerdem gab es am Gebäude einen Wasserschaden. Diese beiden Ereignisse hatten Einfluss auf die Besucherzahlen, stellte die Jufo-Leiterin Franziska Diekmann im Jahresbericht heraus. Dieser wurde im zuständigen Fachausschuss der Verwaltung und den politischen Vertretern vorgestellt.

Viel Unterstützung

Das Jugendforum wurde 2002 als offene Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Emstek konzipiert. Unter der Anleitung einer sozialpädagogischen Fachkraft sollte der Betrieb sichergestellt werden. Diekmann ist mit 19.5 Stunden im Jufo vertreten, als pädagogische Mitarbeiterin unterstützt Maria Vorwerk. Von montags bis mittwochs wird von 16 bis 19 Uhr ein offener Treff angeboten. Der Donnerstag steht zwischen 15 und 18 Uhr im Zeichen des Juniorentags für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Am Freitag können sich zwischen 19 und 22 Uhr Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren treffen. Darüber hinaus gibt es persönliche Beratungsgespräche, Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche und bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.

Die Jugendeinrichtung musste aufgrund der Corona-Pandemie von Anfang Januar bis Mitte Februar 2021 schließen. In dieser Zeit war es laut Diekmann aber möglich, individuelle Beratungstermine zu buchen. Von Mitte Februar bis Ende März konnten maximal fünf Jugendliche das Jufo gleichzeitig besuchen. Waren im Januar noch durchschnittlich fünf Besucher am Tag im Jufo, kamen im Februar durchschnittlich nur noch 3,33 Besucher und im März nur noch 2,91 im Durchschnitt.

Ende April gab es den Wasserschaden, das Jufo wurde geschlossen. Die Besucherzahlen liegen für April und Mai bei 1,5 beziehungsweise 1,67 Besucher pro Tag. Ab dem 1. Juni bis zum 13. September wurde das Programm nach draußen verlegt. Man traf sich im Mehrgenerationenpark, stellte Leiterin Diekmann vor. „Das ist einfach der Treffpunkt von Kindern und Jugendlichen. Wir haben da viele Kontakte geknüpft und konnten auch einige Teilnehmer mit in das Jufo bringen“, erklärte die Sozialpädagogin. So stiegen im September die Besucherzahlen auf 8,31 im Durchschnitt, auf den Spitzenwert von 9 im Oktober.

Pläne für 2022

Der offene Treff war im Schnitt von vier Jugendlichen besucht, beim Juniorentag sind bis zu 50 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren anwesend, im Schnitt sind es 20 Besucherinnen und Besucher. Am 13. März feiert das Jufo seinen 20. Geburtstag. Parallel zum Forsythiensonntag soll es einige Aktionen geben, kündigt Diekmann an. In diesem Jahr zieht der Jugendtreff wieder in den Mehrgenerationenpark. Finanzhilfe ist für einige Sanierungen notwendig, machte Diekmann deutlich. So gebe es einige Mängel am Gebäude, dem Mobiliar und Gerätschaften.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland
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