Der „Freundeskreis Denkmalpflege Friedhof an der Kirche“ in Gehlenberg hat tatkräftige Unterstützung bekommen. Die fünf Jugendlichen Jan Budde, Jann Reiners, Benjamin Schrand, Lasse Schröder und Markus Tallen aus der Pfarrgemeinde Gehlenberg erklärten sich zur Mithilfe auf dem Friedhof bereit. Die Firmgruppe von Bärbel Schrand und Magdalena Hanenkamp pflanzte unter den Linden an der Kirche Rhododendren. Der Freundeskreis zeigte sich sehr dankbar und erfreut über die Mitarbeit der jungen Menschen.

Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung in der Pfarreiengemeinschaft „Abraham“, die von der Gemeindeassistentin Antje Tinnemeyer geleitet wird, führte jede Gruppe ein soziales Projekt durch. So besuchten einige Jugendlichen das Seniorenzentrum St. Kilian, Esterwegen, und bewirteten die Bewohner mit selbst gebackenem Kuchen. Eine andere Gruppe führte eine Autowaschaktion durch, um den Erlös zu spenden.

Auf diese Weise ließen die Firmlinge den Heiligen Geist lebendig werden und setzten sich mit der Frage auseinander, wie und wo die sieben Gaben des Heiligen Geistes wirken.

Das Lied „Wenn es einen Gott gibt“ von Johannes Oerding diente ebenfalls zur kritischen Beleuchtung des Themas. In einem Brief an Gott konnten sich die Firmlinge von der Seele schreiben, was sie beschäftigt. Anschließend wurden die Briefe verbrannt, um symbolisch zum Himmel aufzusteigen.

Weiter wird es noch in der Pfarrkirche in Gehlenberg Abende der Versöhnung geben und einen Bereitschaftsgottesdienst in Esterwegen, bevor die Gehlenberger und Neuvreeser Jugendlichen am 11. Juni von Domkapitular Martin Schomaker gefirmt werden.