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NWZonline.de Region Cloppenburg

Kameraden, Bläser, Graffiti

09.07.2019

Vor beeindruckender Kulisse des Jagdschlosses Clemenswerth in Sögel hat kürzlich der 7. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen – Kür-Wertungsblasen der B-Hörner und Es-Hörner – der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) stattgefunden. An dem Wettbewerb nahmen insgesamt 54 Gruppen, darunter vier Gastgruppen, zwei aus Nordrhein-Westfalen und zwei aus Bremen, teil. Insgesamt waren es etwa 800 Jagdhornbläserinnen und -bläser. Und auch die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Ramsloh war dabei, darunter vier Jungbläser, die erst vor Kurzem ihre Prüfung zur Erlangung der kupfernen Hornfesselspange bestanden hatten.

Der Landeswettbewerb war gut besucht und zahlreiche Besucher genossen bei tollem Ambiente die hochklassigen Vorträge der Bläsergruppen. Die Wertung erfolgte in den Klassen Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe. In der Mittelstufe nahmen 23 leistungsstarke Gruppen teil, darunter an zwölfter Stelle in der Startreihenfolge die Jagdhornbläsergruppe Ramsloh. Wertungsrichter des Tages waren Dr. Carl-Otto Caspari, Günther Lunemann, Dr. Hans-Detlev v. Stietencron, Birte Lütke-Bornefeld und Jürgen Keller.

Kurz vor dem Auftritt bekamen die Ramsloher Bläser noch letzte Anweisungen ihres musikalischen Leiters Edmund Eilers mit tatkräftiger Unterstützung des diplomierten Musiklehrers Eugen Yatsuk zur Aufstellung und zur musikalischen Darbietung der beiden Kürstücke „Military Escort“ und „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“.

Nach Freigabe durch die Wertungsrichter trugen die 19 Jagdhornbläser ihre beiden Kürstücke vor. Nach dem Auftritt am Morgen blieb die Spannung bis zur Siegerehrung am Nachmittag erhalten. Die hochklassigen Vorträge ließen jedoch keine vorzeitige Entscheidung zu. Am Ende reichte es für einen sehr guten achten Platz des Hegerings Ramsloh in der Gesamtwertung in der Wertungsklasse Mittelstufe mit 343 Punkten.

Am Nachmittag ließ CDU-Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin Gitta Connemann es sich nicht nehmen, gemeinsam mit LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke die Siegerehrung vorzunehmen. Ehrengast war DRK-Ehrenpräsident, Ex-Bundesinnenminister und Kanzleramtschef Dr. Rudolf Seiters. Nach dem gemeinsamen Abschlussblasen der Jagdhornbläser, die ihre Hörner gemeinsam unter Leitung von Sigrid Tönnies, Landesobfrau für das Jagdhornblasen in Niedersachsen, erklingen ließen, feierte die Bläsergruppe Ramsloh anschließend gebührend ihre gute Platzierung.

Für die tolle Kindergartenzeit haben sich die Eltern mit ihren künftigen Schulkindern bei den Erzieherinnen des katholischen Kindergartens „Unterm Regenbogen“ Scharrel mit einem Regenbogen-Graffiti bedankt. Eine Tischlerei spendete die über drei Quadratmeter große Holzplatte, auf der die Inhaberin eines Tattoo-Studios aus Apen das Regenbogen-Graffiti schuf. Einige der Schulkinder 2019 sowie Insa Thoben, die den Regenbogenblumenstrauß gebunden hatte, Nina Griepenburg und Esther Kawaltz übergaben das Graffiti an Kindergarten-Leiterin Anni Eikens, die sich zusammen mit ihrem Team sehr darüber freute.

Die Zugführer der Feuerwehr Ramsloh hatten vor Kurzem eine Zugübung bei der Firma Optimas in Ramsloh ausgearbeitet. Simuliert wurde ein Brand innerhalb der Halle Zwei im hinteren, linken Bereich an dem Plasmaschneider durch eine Explosion. Es gab starke Rauchentwicklung und offenes Feuer, das auf das Hallendach übergegriffen hatte. Zwei Mitarbeiter, die in diesen Bereich gearbeitet haben, wurden vermisst. Im Dachbereich drohte das Feuer auf die beiden benachbarten Hallen überzugreifen.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie bereits dichten Rauch aus der Halle aufsteigen. Da sich noch zwei Personen in der Halle befanden, wurden sofort zwei Angriffstrupps unter Atemschutz in die Halle geschickt, um diese zu suchen. Dies stellte sich als sehr schwierig raus, da das Gebäude durch das Rauch verqualmt war. Nach einiger Zeit wurde die erste Person zwischen einem Regal gefunden, aus der Halle gebracht und dem First-Responder-Team übergeben.

Der zweite Angriffstrupp suchte nach der zweiten Person und wurde nach einigen Minuten fündig. Sie lag direkt an ihrem Arbeitsplatz, wurde ebenfalls sofort aus der Halle getragen und dem First-Responder-Team übergeben. Die anderen eingesetzten Feuerwehrkameraden verlegten eine Wasserversorgung von einem Löschteich. Um die angrenzenden Fertigungshallen vor den Flammen zu schützen, baute man eine Riegelstellung auf. Zum Kühlen eines Gastanks und eines Gasflaschenlagers wurden weitere Einsatzkräfte eingesetzt.

Zugführer Frank Sinnigen und Ortsbrandmeister Matthias Stöter lobten die Feuerwehrleute nach der Übung für die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf der Einsatzübung. Ein großer Dank ging an die Firma Optimas.

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