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NWZonline.de Region Cloppenburg

„Kein Pferd und auch keine Uniform“

15.05.2006

[SPITZMARKE]CLOPPENBURG CLOPPENBURG/PL - Anlässlich des Festakts „30 Jahre Bildungsarbeit“ im Kardinal-von-Galen-Haus hat Weihbischof Heinrich Timmerevers am Sonnabend in Stapelfeld Ferdinand Cloppenburg mit dem „Silvesterorden“ ausgezeichnet. Damit würdigte er im Auftrag von Papst Benedikt XVI. die außerordentlichen Verdienste des 75-jährigen Generalstaatsanwalts a.D. aus Friesoythe als „einer der Gründerväter der Katholischen Erwachsenenbildung in Niedersachsen“.

Bereits 1974 sei Cloppenburg bei der Gründung des Trägervereins für die Stapelfelder Einrichtung dabei gewesen, und seit 1992 sei er Vorsitzender: „Sie haben das Amt nicht nur übernommen, sondern es auch ausgefüllt,“ zollte er Cloppenburg Respekt, der sich auf lokaler, regionaler und landesweiter Bühne in höchsten Positionen für die Erwachsenenbildung stark gemacht hat. „Christ ist man nicht für sich, Christ ist man für andere“, sagte Timmerevers.

Der Orden beinhalte einige Privilegien. Man dürfe bei einer Reise nach Rom sein Pferd an den dortigen Kolonaden anbinden, und außerdem berechtige der Orden zum Tragen einer Uniform, die man in Rom kaufen könne, war der Offizial zum Scherzen aufgelegt: „Und wenn das Geld nicht ganz reicht – die Hose bezahle ich.“

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Und obwohl ich weiß, dass man Orden nicht teilen kann, tue ich dies jetzt doch symbolisch: Mehr als die Hälfte gebührt meiner Frau Irmgard“, sagte Cloppenburg unter dem Beifall der Gäste.

Er sei froh, dass er für Stapelfeld habe arbeiten dürfen. Auf die Privilegien werde er aber wohl verzichten: „Ich bin ein einfacher Mensch. Ich werde mir kein Pferd und auch keine Uniform zulegen. Ich bleibe, was ich bin – Ferdinand Cloppenburg.“

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