Altenoythe - Eigentlich ist rot ihre Farbe. Rote Rosen zieren auch die Flagge der katholischen Frauengemeinschaft (Kfd) Altenoythe. Stets offen für Neues haben sie ihr Farbspektrum erweitert und tragen heute ein weiches Pink, genauer gesagt pinke Halstücher. Anlässlich des 25. Geburtstages des Verbands wollen es die Frauen etwas peppiger. Die feminine Farbe wird sich – quasi wie ein pinker Faden – auch durch die Dekoration auf der Jubiläumsfeier am Sonntag, 20. November, ziehen. Denn ein Vierteljahrhundert geballte Frauenpower muss gefeiert werden – dazu sind alle Mitgliederinnen herzlich eingeladen.
Genau genommen ist der Geburtstag bereits am Samstag, denn am 19. November 1997 wurde die Frauengemeinschaft der katholischen Kirche gegründet. Gefeiert wird einen Tag später. Um 10.30 Uhr beginnt das Festhochamt in der Dreifaltigkeitskirche. Anschließend lädt das Leitungsteam zur einer kleinen Feierstunde mit einem gemeinsamen Mittagessen ins Karl-Borromäus-Haus (KBH) ein. Um nicht zu viel, aber vor allem nicht zu wenig Essen zu haben, wird um Anmeldung gebeten bis 14. November bei Marlies Willer (04491/1242) oder Maria Kalmlage (04491/3768).
Jede Frau willkommen
„Zur Jubläumsfeier sind ausschließlich die Mitgliederinnen der Kfd eingeladen“, betont Resi Ortmann, „dennoch freuen wir uns immer über weitere Frauen, die sich uns anschließen.“ Gerne auch jüngere Damen. Das Alter spielt aber keine Rolle. Jede Frau ist in der katholischen Frauengemeinschaft willkommen. Seit der Gründung Ende der Neunziger Jahre sind es zwar insgesamt mehr Mitgliederinnen geworden, doch der Nachwuchs komme nur schleppend nach, erzählen die fünf Frauen (von circa 120 ging es auf rund 200 Mitgliederinnen). Die Frauen des Leitungsteam sind schon viele Jahre dabei, Maria Kalmlage ist bereits kurz nach der Gründung eingetreten.
Warum die Kfd?
Natürlich vereine alle Frauen der Glaube, vielmehr noch sei der Zusammenhalt und das Miteinander so großartig. „In einer Gemeinschaft kann man mehr bewegen“, findet Resi Ortmann. Auch gehe es um die Stellung der Frau in der katholischen Kirche. Ein weiterer Aspekt einer solchen Gruppe sei, dass man nicht alleine sei. Einsamkeit könne aus verschiedenen Gründen in jeden Alter auftreten. In der Kfd Altenoythe gäbe es zum Beispiel auch einige Witwen, die regelmäßig zu den monatlichen Treffen (jeden ersten Dienstag im Monat) kommen und dankbar für die Gesellschaft anderer Frauen sind.
Langweilig wird es in der Frauengemeinschaft nie. Neben den monatlichen Treffen, bei denen eine Messe abgehalten und anschließend gefrühstückt wird, kommen sie zu verschiedenen Anlässen zusammen. Im Februar lassen sie es zur Weiberfastnacht richtig krachen, um die 150 Frauen kommen dazu meist zusammen. Im Dezember dieses Jahres veranstalten sie zum ersten Mal einen Adventsmarkt mit Waffelbude anstatt des Adventscafés.
