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NWZonline.de Region Cloppenburg

Klang und Farben

11.03.2019

Der Reit- und Fahrverein Cloppenburg hat im vergangenen Jahr erneut seine Mitgliederzahl steigern können. Das gab der 1. Vorsitzende Dr. Matthias Wenck jetzt bei der Jahreshauptversammlung bekannt. Um 15 Prozent sei die Mitgliederzahl gestiegen, „darauf können wir stolz sein, der Reitsport in Cloppenburg wächst.“

Gemeinsam blickten die Mitglieder zurück auf die Highlights 2018 wie die Pferdewallfahrt oder die Cloppenburger Reitertage. Besonders dankte Wenck den Helfern und Sponsoren. Für den Umbau der Toilettenanlage gebe es nun eine Genehmigung, teilte er außerdem mit.

Manuela Henke berichtete aus der Voltigierabteilung und Julia Dacic aus der Jugendwarte. Trotz erheblicher Ausgaben – zum Beispiel für den Ausbau des Paddocks – konnte Kassenwart Walter Rißmann eine positive Bilanz aufzeigen.

Zum Abschluss wurden die erfolgreichsten Sportler des Vereines geehrt: Angela Schrandt und Yvonne Kläne verbuchten jeweils ihren ersten Sieg in einer S-Dressur. Danach wurden Vivian Martin (Kreismeisterin Springen der Klasse M), Marina Witte (Vizekreismeisterin Dressur im Dressur Cup) und Clara Paschertz (Vizebundesnachwuchschampionesse der Ponyreiter Dressur) ausgezeichnet. Da Vereinschef Wenck bei den Doppelkreismeisterschaften die Bronzemedaille im Dressurcup erworben hatte, wurde er von seinen Vorstandskollegen ebenfalls geehrt.

Kunst trifft auf Musik

Eine Premiere gibt es am Sonntag, 17. März, ab 15.30 Uhr in der Cloppenburger Kunsthalle im Kulturbahnhof: Der Chor „Voices“ aus Cloppenburg wird dort in der Ausstellung „Vivarium“ der Künstlerin Sun-Rae Kim ein Konzert geben. Die Leitung hat Olga Lohrey. Die Idee, ein Konzert an einem für den Chor außergewöhnlichen Ort zu veranstalten, fand Begeisterung beim Kunstkreis Cloppenburg.

Unter dem Titel „Klang und Farben“ werden die Sängerinnen und Sänger in dem rund einstündigen Konzert Lieder wie „Auf Hoch auf uns“ von Andreas Bourani, „Viva la vida“ von Coldplay, „Mambo“ von Herbert Grönemeyer, „Wir machen Musik“ von Ilse Werner und andere Stücke singen. Der Eintritt ist frei – der Chor freut sich jedoch über Spenden.

Anime-Fans treffen sich

Japanische Comicbuch-Helden wurden jetzt auf dem Cloppenburger Marktplatz jüngst gesichtet. Denn der städtische Jugendtreff Rote Schule hatte zum „Anime-Treffen“ eingeladen. Fast 200 junge Fans der japanischen Comic- und Spielkultur folgten der Einladung. „Dass wieder so viele Leute zum Anime-Treffen vorbeigekommen sind, ist natürlich großartig“, freut sich Britta Drees, Mitarbeiterin der Roten Schule.

Bei Anime- und Japanfans sehr beliebt ist das Cosplay, bei dem sich die Fans als ihre Lieblingscharakter verkleiden. An mehreren Ständen durften sich die Besucher dazu mit erfahrenen Cosplayern austauschen und wertvolle Tipps zum Beispiel zum Styling mitnehmen. Interessierte konnten zudem etwas über die japanische Sprache lernen und mehr über Land und Kultur erfahren.

Erstmalig wurde auch ein Yu-Gi-Oh (Sammelkarten)- Turnier ausgetragen, dass von YGO Aurich organisiert wurde. Zudem gab es eine Fotoecke und einen Escape-Room, der in seinem Konzept das beliebte Anime „Death Note“ aufgriff. In einem Wettbewerb wurde zudem das schönste Cosplay-Kostüm gekürt.

Das nächste ATC (Anime-Treffen-Cloppenburg) ist für den 19. Oktober dieses Jahres geplant.

Palliativkursus für Azubis

Gerade frisch examinierte Pflegefachkräfte haben häufig kaum Wissen und praktische Kenntnisse zur palliativen Pflege von sterbenden Bewohnern, so die Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift. Um daran etwas zu ändern, nahmen 33 Auszubildende der Schule jetzt an einem einwöchigen Palliativseminar in der Katholischen Akademie Stapelfeld teil.

Das Basiscurriculum Palliative Praxis der Robert- Bosch-Stiftung vermittelte den Auszubildenden Kompetenzen, um insbesondere an Demenz erkrankte Menschen in ihrer letzen Lebensphase gut begleiten zu können. Die Palliativwoche wurde von der Schulleiterin Dr. Beate Schulte und dem stellvertretenden Schulleiter, Diakon Peter Sandker, moderiert.

Es ist für Schulte außerordentlich wichtig, dass Wert auf die Einstellung gelegt wird, die Respekt und Wertschätzung gegenüber den alten Menschen ausdrückt. „In der Schulung geht es um das aktive Lernen. Immer wieder werden die Teilnehmer in Situationen gebracht, in denen sie selbst handeln müssen oder Handlungen vorschlagen und begründen“, sagte Sandker. Der Palliativkurs vermittelte den Auszubildenden im Oberkurs eine neue Sicht auf Alltagssituationen.

Am 1. August startet ein neuer Kursus in der Altenpflegeausbildung. Informationen hierzu erteilt Dr. Beate Schulte (Telefon   04471 / 183 180 oder E-Mail altenpflegeschule@pius-stift.de).

Keine Angst vor Polizei

Vor der Polizei müsse man Angst haben, das sei häufig das Weltbild, mit dem viele Migranten zu uns kommen, stellte Polizeikommissar Wadim Sartison fest. Deshalb hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit zu leisten. Er besucht regelmäßig die Integrationskurse in der Volkshochschule. „Dass die Polizei zum Beispiel nicht einfach in eine Wohnung eintreten kann, war für viele Geflüchtete neu“, so Anja Block von der Volkshochschule.

Integration sei keine Glückssache und könne nur von beiden Seiten gelingen, davon ist Sartison überzeugt. In den Kursen vermittelt er gelebte Werte und Normen. „Ich will ein Brückenbauer sein zwischen der Polizei und den neuen Mitbürgern. Das ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt er.

Und der Polizeikommissar weiß selbst, wie es ist, fremd in einem Land zu sein. 1994 ist er aus Russland nach Deutschland gekommen. Neben den Besuchen in den Integrationskursen bietet er außerdem mit seinem Kollegen Andreas Schlegel Sprechstunden in der Polizeiinspektion Cloppenburg an.

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