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Gesundheitswesen im Oldenburger Münsterland Kliniken investieren 14 Millionen Euro in Digitalisierung

Die Planung für eine virtuelle Gesundheitsregion stellten  vor (von links): Katharina Rindfleisch (Klinikmanagerin St. Marienhospital Vechta), Andreas Krone (Geschäftsführer St. Josef-Hospital Cloppenburg), Bernd Wessels (Geschäftsführer St. Marienhospital Friesoythe), Yvonne Borgerding (Leitung Qualitätsmanagement Schwester-Euthymia-Stiftung), Aloys Muhle (Geschäftsführer St. Marienhospital Vechta), Dr. Martin Pohlmann (Geschäftsführer Krankenhaus St. Elisabeth Damme), Carsten Wessel-Ellermann (Leitung IT Krankenhaus St. Elisabeth Damme), Ulrich Pelster (Vorstandsvorsitzender Schwester-Euthymia-Stiftung), Thomas Meyer (Geschäftsführer St. Franziskus-Hospital Lohne) und Dr. Carsten Giehoff (Leitung IT Schwester-Euthymia-Stiftung).

Die Planung für eine virtuelle Gesundheitsregion stellten vor (von links): Katharina Rindfleisch (Klinikmanagerin St. Marienhospital Vechta), Andreas Krone (Geschäftsführer St. Josef-Hospital Cloppenburg), Bernd Wessels (Geschäftsführer St. Marienhospital Friesoythe), Yvonne Borgerding (Leitung Qualitätsmanagement Schwester-Euthymia-Stiftung), Aloys Muhle (Geschäftsführer St. Marienhospital Vechta), Dr. Martin Pohlmann (Geschäftsführer Krankenhaus St. Elisabeth Damme), Carsten Wessel-Ellermann (Leitung IT Krankenhaus St. Elisabeth Damme), Ulrich Pelster (Vorstandsvorsitzender Schwester-Euthymia-Stiftung), Thomas Meyer (Geschäftsführer St. Franziskus-Hospital Lohne) und Dr. Carsten Giehoff (Leitung IT Schwester-Euthymia-Stiftung).

Pekeler/ Schwester-Euthymia-Stiftung

Friesoythe/Cloppenburg/Vechta - Die Krankenhäuser in Friesoythe, Cloppenburg, Damme, Lohne und Vechta starten eine Digitalisierungsoffensive und investieren dafür rund 14 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit rund 7,5 Millionen Euro. Dafür erhielten die Kliniken jetzt als erste in Niedersachsen eine Zusage, wie die Schwester-Euthymia-Stiftung mitteilt.

Gesamtkonzept vorgelegt

„Wir freuen uns, dass alle von uns beantragten Maßnahmen vom Land Niedersachsen beziehungsweise dem Bund genehmigt worden sind“, sagt Ulrich Pelster, Vorstandsvorsitzender der Schwester-Euthymia-Stiftung. Es habe deutlich mehr Anträge gegeben, als Fördermittel nach dem Krankenhauszukunftsgesetz zu vergeben waren. „Wir sind sehr froh, dass die von uns vorgelegten Konzepte überzeugt haben und wir die Digitalisierung im Oldenburger Münsterland in eine neue Dimension bringen können. Dabei war es sehr hilfreich, dass diese fünf Krankenhäuser ein regionales Gesamtkonzept vorgelegt haben“, berichtet Pelster weiter.

Bereits im vergangenen Jahr gab es Bescheide für die Krankenhäuser Cloppenburg, Lohne und Vechta für die Digitalisierung innerhalb der Krankenhäuser. Auf der Investition dieser sechs Millionen Euro bauen die jetzt geplanten Maßnahmen auf.

Abteilungen vernetzen

Dr. Carsten Giehoff, Leiter IT der Schwester-Euthymia-Stiftung: „Es geht um die digitale Vernetzung zwischen den Abteilungen der Krankenhäuser sowie zwischen Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und Rettungsdienst. Es wird unter anderem eine telemedizinische Zentrale aufgebaut, durch die Patienten mit Herzrhythmuserkrankungen rund um die Uhr überwacht werden können.“ Das nehme Angst und Sorge und verbessere die Behandlungsqualität sowie die Behandlungssicherheit. „Insgesamt wird das ein Quantensprung für die Gesundheitsversorgung der Region werden“, so Giehoff.

Um die vielfältigen Projekte realisieren zu können, will die Schwester-Euthymia-Stiftung eine Weiterbildung „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ auf den Weg bringen, die Mitarbeitern der Krankenhäuser Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln soll. Anschließend sollen sie diese Projekte federführend mitgestalten können.

Die Projekte beginnen noch in diesem Jahr und sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein.

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