Kreis Cloppenburg - Gastgeber Gehlenberg gibt gleich richtig Gas: Die Kreisliga-Fußballer des SV Gehlenberg haben am Sonntag zu Hause 6:1 (3:1) gegen BW Ramsloh gewonnen. Das Team des Trainers Horst Schrapper hatte losgelegt wie die Feuerwehr und war schon in der Anfangsphase immer wieder brandgefährlich vor dem Tor der Blau-Weißen aufgekreuzt.
SV Gehlenberg - BW Ramsloh 6:1 (3:1). Spielerisch und kämpferisch überlegen, hatten sich die Gehlenberger früh auf die Siegerstraße geschossen. Obwohl Felix Schönhöft in der 31. Minute verkürzen konnte, schien der Sieg der Gastgeber nie in Gefahr zu geraten. Spätestens nach dem Tor zum 4:1 in der 52. Minute schienen die Gäste selbst nicht mehr an eine Wende zu glauben. Am Ende hatten Gehlenbergs Janek Fortmann und Rene Meemken beim ersten Punktspielsieg ihrer Elf in dieser Saison je zweimal getroffen. Für die Blau-Weißen dürfte derweil gegolten haben: „halbes Dutzend kassiert – Schnauze voll!“
Tore: 1:0 Janek Fortmann (6.), 2:0 Rene Meemken (13.), 3:0 Jan Olliges (16.), 3:1 Felix Schönhöft (31.), 4:1 Rene Meemken (52., Foulelfmeter), 5:1 Janek Fortmann (63.), 6:1 Marcel Lammers (72.).
Sr.: Biermann (Bunnen), Sr.-A.: Ideler, Roter.
SV Harkebrügge - SV Bethen 5:2 (2:1). Auch der kleine HSV kommt immer besser in Schwung: Er dominierte die Anfangsphase, allerdings ohne sich mit einem Tor belohnen zu können. Dafür war dann der erste Treffer umso schöner: Marcel Koziorowski jagte den Ball in der 21. Minute volley unter die Latte des Gäste-Gehäuses, von wo er ins Netz prallte.
Bethen kam erst in der 35. Minute zur ersten guten Chance und musste drei Minuten später den zweiten Treffer hinnehmen. Allerdings konnte der Gast kurz vor der Pause überraschend den Anschlusstreffer erzielen. Da aber in der selben Minute Philipp Hermes wegen eines Fouls und Meckerns Gelb-Rot sah, sah es vor Halbzeit zwei nicht gerade gut für Bethen aus.
Und nach nur fünf Spielminuten der zweiten Hälfte war der alte Abstand wieder hergestellt. In der Folgezeit hatten beide Teams ihre Chancen, aber der kleine HSV die größeren – etwa als Dennis Lang in der 64. Minute den Pfosten traf. In der Schlussphase machten die Harkebrügger dann alles klar. Sie feierten einen hohen und hochverdienten Erfolg.
Tore: 1:0 Marcel Koziorowski (21.), 2:0 Sascha Brunner (38.), 2:1 Henrik Engelbart (45.), 3:1, 4:1 Hani Hassan (50., 77.), 5:1 Marcel Koziorowski (85.), 5:2 Henrik Engelbart (91., Foulelfmeter).
Sr.: M. Brünemeyer (Kampe/Kamperfehn), Sr.-A.: J. Brünemeyer, Lübbers.
SV Peheim - FC Sedelsberg 5:1 (3:0). Tobias Bruns bringt Sedelsberger zur Verzweiflung: Der Peheimer Stürmer hat im Duell mit dem FCS gleich vier Tore erzielt.
Zwar hatte der SVP von Anfang an überlegen gespielt und auch noch zwei Pfostentreffer verzeichnet, dennoch kamen auch die Gäste zu einigen Möglichkeiten: So trafen sie nicht nur einmal ins Gastgeber-Gehäuse, sondern auch einmal die Latte. Das Spiel hätte durchaus auch 8:4 für den verdienten Sieger Peheim ausgehen können.
Tore: 1:0 Tobias Bruns (28.), 2:0 Kevin Grammel (30.), 3:0 Tobias Bruns (35.), 3:1 Spas Bayraktarov (72.), 4:1, 5:1 Tobias Bruns (85., 90.+1).
Sr.: Möller (Bethen), Sr.-A.: Joshua Ferneding, Jonah Ferneding.
SV Emstek - VfL Löningen 0:4 (0:1). Was Bruns am Sonntag für die Sedelsberger war, war am selben Tag Arthur Janzen für die Emsteker: einfach nicht zu stoppen. Aber nicht die Tatsache, dass der VfL-Angreifer dreimal getroffen hatte, ärgerte die Verantwortlichen des SV Emstek am meisten, sondern dass ihr Team bis zur 32. Minute klar überlegen gewesen war und anschließend kaum noch etwas auf die Reihe bekommen hatte. Bis zu eben jener Minute hatten die Emsteker schon zwei Topchancen (Lukas Moormann und Vadym Kulikov) ausgelassen und in dieser Minute in Person Michael Bornhorsts einen Elfmeter verschossen.
Als dann auch noch der VfL sechs Minuten später einen Elfmeter verwandelt hatte, ging gar nichts mehr. „In der zweiten Halbzeit haben wir eine unterirdische Leistung gezeigt“, sagte SVE-Coach Jörg Roth.
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Arthur Janzen (38., Foulelfmeter, 49., 74.), 0:4 Andre Schrandt (82.).
Sr.: Bührmann (Bakum), Sr.-A.: Hotze, Steinacker.
