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zuletzt im September so niedrig 7-Tage-Inzidenz im Kreis Cloppenburg am Mittwoch bei 36,3


Corona Test 
Marijan Murat/dpa

Corona Test

Marijan Murat/dpa

Kreis Cloppenburg - 36,3 – diesen Wert hat das Robert-Koch-Institut als 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch für den Landkreis Cloppenburg errechnet. Ein ähnlich niedriger Wert – 38,1 – wurde zuletzt am 15. September 2020 erreicht. Danach stiegen die Infektionszahlen und damit die 7-Tage-Inzidenzen.

Aktuell stehen die Zeichen im Landkreis aber weiter auf Entspannung. Am Mittwoch, 12 Uhr, waren 533 aktuelle Coronafälle bekannt, es lagen 13 neue positive Testergebnisse binnen 24 Stunden aus sieben der 13 Städte und Gemeinden vor. Neu angesteckt haben sich Menschen, die zwischen 1951 und 2012 geboren wurden. So wurden dem Gesundheitsamt von einem Maschinenbauunternehmen aus Essen drei neue positive Coronafälle gemeldet.

71 Genesene

In Cappeln erfolgte eine statistische Korrektur. Gleichzeitig wurden 71 Genesungen registriert. Die Gesamtzahl der seit März vergangenen Jahres positiv auf das Coronavirus getesteten Personen liegt bei derzeit 10 788. Zehn Corona-Infizierte werden aktuell stationär in den drei Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, einer von ihnen auf der Intensivstation.

86 730 Impfungen wurden bisher durch das Impfzentrum und die mobilen Impfteams des Landkreises Cloppenburg sowie die niedergelassenen Ärzte verabreicht. Im Landkreis Cloppenburg haben 64 390 Bürger (37,73 Prozent) eine erste Impfdosis und 22 340 (13,09 Prozent) eine Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Im Kreis Cloppenburg finden derzeit wegen der nicht ausreichenden Impfstofflieferungen die Erstimpfungen überwiegend bei den niedergelassenen Ärzten statt, im Impfzentrum werden in der Mehrzahl Zweitimpfungen durchgeführt, teilte der Landkreis mit.

Freisprechung digital

Nachdem bereits die Lehrlingsfreisprechungen im Sommer 2020 sowie Frühjahr 2021 coronabedingt nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden konnten, muss die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg auch die geplante Veranstaltung für den Sommer 2021 absagen.

„Angesichts der aktuellen Lage halten wir es für nicht angebracht, in wenigen Wochen eine Präsenzveranstaltung mit mehreren hundert Menschen durchzuführen. Das damit verbundene hohe Infektionsrisiko hat uns dazu verleitet, auch in diesem Sommer die Freisprechung auf digitalem Wege umzusetzen,“ erklärt Kreishandwerksmeister Günther Tönjes.

Gute Erfahrungen

Auch unter Berücksichtigung des enormen Aufwandes, den eine coronakonforme Umsetzung der Freisprechung bedeutend würde, werde man auf die positiven Erfahrungen der zwei vergangenen digitalen Veranstaltungen zurückgreifen und die erfolgreichen Prüflinge in diesem Sommer wieder in einer alternativen Form gebührend in den Gesellenstand erheben.

Bis dahin heißt es aber erst einmal, „Daumen drücken“ für die vielen Prüfungen in den kommenden Wochen.

Mareike Wübben
Mareike Wübben Redaktion Münsterland
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