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NWZonline.de Region Cloppenburg

Kunst in Bewegung

14.04.2016

Die Jugendabteilung des SV Thüle kann sich in jedem Jahr auf einen besonderen Höhepunkt außerhalb des grünen Rasens und des traditionellen Zeltlagers in den Sommerferien freuen. In diesem Jahr führte der Weg nach Hamburg ins Volksparkstadion. Hier stand der Besuch eines Fußballbundesligaspiels des HSV auf dem Programm. Mit rund 60 Jugendfußballern im Alter von sechs bis 18 Jahren sowie deren Betreuer und Trainer startete man unter der Leitung von Jugendobfrau Silke Hanneken mit zwei Bussen zum Bundesligaspiel Hamburger SV - TSG Hoffenheim (1:3) Richtung Norden. „Für viele der Jüngeren war es der erste Besuch in einem Bundesliga-Stadion. Das Staunen war groß“, erzählte Silke Hanneken. Ansteckend sei auch der Fangesang gewesen, dem sich die Thüler Fußballer – insbesondere die HSV-Fans unter ihnen – lautstark angeschlossen hätten. Auf der Heimreise wurden intensiv die Tore und besonderen Spielszenen analysiert. Als die Kinder nach der Rückkehr gegen 21 Uhr von ihren Eltern abgeholten wurden erzählten sie begeistert von ihren Erlebnissen und Eindrücken.

Zur Jugendabteilung merkte Obfrau Silke Hanneken an, dass derzeit eine neue F-Jugendmädchenmannschaft gegründete werden soll und die Planungen in vollem Gang seien. „Es können sich noch begeisterte Fußballmädchen anmelden. Wir freuen uns über jedes Mädel, dass Fußball spielen möchte.“ Trainiert wird immer montags von 16.30 bis 17.30 Uhr auf dem Thüler Sportgelände.

Nicht ohne Stolz wies sie darauf hin, dass der SV Thüle als relativ kleiner Verein, von einer Ausnahme abgesehen, in allen Altersklassen eine Jugendmannschaft für den Spielbetrieb melden könne, ohne auf Spielgemeinschaften angewiesen zu sein. Auch in allen anderen Jugend-Mannschaften werden neue Spielerinnen und Spieler gerne aufgenommen. Von den Minis bis hin zur B-Jugendklasse sind neue Fußballer willkommen, betonte die Obfrau. Zudem forderte Hanneken aktive wie ehemalige Fußballspieler dazu auf, sich als Trainer oder Betreuer für wenige Stunden in der Woche um die Jugendarbeit im Verein zu kümmern und tätig zu werden.

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Bei Interesse als Spieler oder Trainer/Betreuer im Jugendbereich können sich alle bei Hanneken, unter Telefon   0173/2445822 melden.

Premiere für den Kunstkreis Friesoythe: Zum ersten Mal veranstalten die Mitglieder eine Gemeinschaftsausstellung außerhalb der eigenen Stadt. Das Kunstzentrum Coldam in Leer hatte die Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ausgewählte Arbeiten in seinen großzügigen und ungewöhnlichen Ausstellungsräumen unweit der deutsch-niederländischen Grenze zu präsentieren. Noch bis zum 5. Juni sind dort insgesamt 75 Bilder, Skulpturen, Plastiken, Installationen und kunsthandwerkliche Arbeiten von zwölf Mitgliedern des Kunstkreises zu sehen.

„Wir erweitern Schritt für Schritt unseren Aktionsradius“, freut sich Kerstin Kramer vom Kunstkreis. „Nach fünf Ausstellungen im Alten Schlachthaus sind wir jetzt zeitgleich sowohl im Friesoyther Rathaus als auch in Coldam zu sehen. Und im September werden wir in Swiebodzin unsere erste Ausstellung im Ausland haben. Das ist für uns eine schöne Bestätigung unserer Arbeit, und es zeigt auch, dass wir gemeinsam als Kunstkreis ganz andere Möglichkeiten haben, als wenn jeder für sich alleine arbeitet.“

Viel Bewegung also beim Kunstkreis, und so ist der Titel der Coldamer Ausstellung „In Motion“ gleich in mehrfacher Hinsicht bezeichnend. Er spielt auf die räumliche Bewegung von Friesoythe nach Coldam ebenso an wie auf die Fortschritte, die der Kunstkreis in seiner Arbeit und in seiner Wahrnehmung beim Publikum erzielt. „Und natürlich“, so erläuterte die norwegische Künstlerin und Kunstexpertin Wenche Burger-Nøstvold in ihrer Eröffnungsrede, „findet sich die Bewegung auch in den Bildern wieder.“ Das könne offensichtlich sein wie etwa bei den ausgestellten Werken von Herbert Bley, bei dem Bild eines Radrennfahrers von Christa Anneken oder bei „Running“ von Gerd Binder. „Aber auch die Emotionen, die ein Künstler bei der Arbeit empfindet, sind Bewegungen, psychische Bewegungen, die sich am Ende in den Werken widerspiegeln.“

Die Ausstellungsräume in den Stallungen eines ehemaligen Gutshofes bilden einen außergewöhnlichen Rahmen für die modernen Kunstwerke. „Ich bin ganz begeistert, wie unsere Arbeiten hier zur Geltung kommen“, schwärmt Christa Anneken. „Es ist für uns wirklich etwas ganz Besonderes, hier ausstellen zu können.“

Das Kunstzentrum Coldam hat sich mit seinen oftmals grenzüberschreitenden Kunstaktionen und Ausstellungen weit über Ostfriesland hinaus einen klangvollen Namen erarbeitet. Zu dem zweitägigen deutsch-niederländischen Kunst- und Kulturtreffen beispielsweise, das jedes Jahr im Juni stattfindet, kommen neben zahlreichen Künstlern aus beiden Ländern mittlerweile mehrere tausend Zuschauer in den Leeraner Stadtteil Coldam am westlichen Ufer der Ems.

Die Ausstellung „In Motion“ des Kunstkreises Friesoythe ist noch bis zum 5. Juni zu sehen. Das Kunstzentrum ist sonnabends und sonntags sowie nach Vereinbarung geöffnet.

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