Nach der Premiere des Anerkennungstreffens für Ehrenamtliche im Seniorenbereich im vergangenen Jahr hat Landrat Johann Wimberg erneut die Aktiven begrüßt und sich für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten bedankt. Der Seniorenstützpunkt des Landkreises Cloppenburg hatte in diesem Jahr in das Kompetenzzentrum Garrel eingeladen. Initiatorin Elisabeth Hermes ist kreisweit für die Gewinnung, Koordination, Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Seniorenbegleiter (DUO) und Wohnberater zuständig. DUOs sind direkt bei älteren Menschen zu Hause tätig und verbringen viel Zeit mit ihnen. Sie nehmen am Leben der Senioren teil. Zum Beispiel als Begleitung zu Arztbesuchen oder zum Einkaufen. Oft führen sie auch einfach Gespräche oder gehen mit den Senioren gemeinsam spazieren.

„Die heutige Einladung signalisiert, wie wichtig Sie und das von Ihnen gelebte Ehrenamt für unser gesellschaftliches Zusammenleben sind“, sagte Landrat Wimberg. Der Einladung waren wieder viele Seniorenbegleiter (DUOs), Vermittler und Wohnraumberater gefolgt.

Der Seniorenstützpunkt hat ein Netzwerk an Kooperationspartnern in jeder Gemeinde aufgebaut. Die dortigen Vermittler sorgen dafür, dass die Unterstützung direkt dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Die DUOs werden somit zeitnah und unkompliziert an die interessierten Senioren vermittelt. Flyer mit den Ansprechpartnern sind in jeder Gemeinde ausgelegt. Die ehrenamtlichen Wohnberater betrachten bei den Hausbesuchen die häuslichen Gegebenheiten und geben zudem Tipps zur Vermeidung von Gefahrenquellen oder zur Erleichterung von alltäglichen Situationen. Zum Beispiel werden oftmals Handgriffe, Bewegungsmelder oder ähnliches empfohlen. Durch beide ehrenamtlichen Unterstützungsangebote, zum einen die Seniorenbegleitung und zum anderen die Wohnraumberatung, soll ein Leben im eigenen Zuhause so lange wie möglich gewährleistet werden, heißt es von Seiten des Seniorenstützpunktes.

Um den demografischen Veränderungen zu begegnen, werden Ehrenamtliche in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Dem Seniorenstützpunkt ist es besonders wichtig, dass die Anerkennung und Wertschätzung der Ehrenamtlichen große Beachtung erlangt. Um die Arbeit angemessen zu würdigen und sich zu bedanken, lud Landrat Wimberg mit Elisabeth Hermes zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffeetrinken und anschließender Führung durch das Kompetenzzentrum ein.

Alle Interessierten, die sich für die Tätigkeit als DUO oder Wohnberater interessieren oder Interesse an einer Unterstützung durch DUO oder Wohnberatung haben, können sich diesbezüglich gerne bei Elisabeth Hermes im Seniorenstützpunkt unter t   04471/910871 melden.

Abschied nehmen hieß es in der Mutter-Kind-Gruppe in Nikolausdorf: Sechs Kinder haben die Gruppe verlassen, weil sie jetzt den Kindergarten in Nikolausdorf besuchen. Das Abschiedsfest wurde im Garten von Karin Bergmann gefeiert. Sie gehört der Gruppe ebenfalls an. Die Kinder konnten bei verschiedenen Spielen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zum Abschluss wurde gegrillt. Im Garten der Familie Bergmann trafen sich die Mütter mit ihren Kindern einige Male, weil während der Bauphase des neuen Pfarrheims kein Raum zur Verfügung stand oder der Raum von anderen Gruppen genutzt wurde. Elisabeth Bregen von der Mutter-Kind-Gruppe bedankte sich im Namen aller Mütter für die große Gastfreundschaft.

Das Provisorium hat mittlerweile allerdings ein Ende. Die Mutter-Kind-Gruppe hat nämlich einen neuen Raum im Pfarrheim beziehen können. Der Raum ist gut und kleinkindergerecht eingerichtet. Jetzt können die Spielsachen und Materialien dort aufbewahrt werden. Das erleichtere das Gruppenleben sehr, teilte Elisabeth Bregen mit.

Da sechs Kinder jetzt den Kindergarten besuchen, sind einige Plätze der Mutter-Kind-Gruppe frei geworden. Interessierte Mütter können sich bei Elisabeth Bregen melden, wenn sie sich nun der Gruppe anschließen möchten. Sie ist erreichbar unter t   04474/506703.

Der Wettergott hatte doch noch ein Einsehen mit den Mitgliedern des RSC Garrel und bescherte ihnen zum Saisonschluss noch einmal bestes Radfahrwetter. Demzufolge war die Resonanz zur jährlichen Abschlusstour ausgesprochen gut. 45 Radler machten sich auf nach Höltinghausen zum Gemüse- und Pflanzenhof Lüske.

Nach einer Begrüßung durch die Eheleute Lüske wurde auf dem Hof eine Kaffeepause eingelegt. Von dort erfolgte anschließend die Rücktour zum Vereinslokal Bürgerklause. In gemütlicher Runde klang die Fahrradsaison traditionell bei Federweißem und Flammkuchen aus. Der Vorstand bedankt sich in diesem Zusammenhang bei seinen Mitgliedern, die zu den verschiedenen Touren der vergangenen Saison immer zahlreich erschienen waren und sich auch nicht durch Regen von der Teilnahme abschrecken ließen.

Bereits jetzt werden Vorbereitungen für die Ausfahrten im kommenden Jahr getroffen, die hoffentlich auf genauso großes Interesse stoßen werden.