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NWZonline.de Region Cloppenburg

Hilfe in Lastrup kommt an

06.11.2018

Lastrup Zu einer Informationsveranstaltung hatte der Lastruper Verein „Bürger für Bürger“ Vertreter sozialer Einrichtungen in der Kommune eingeladen. Im Vereinsheim des FC Lastrup trafen sich die Vertreter der Kirchen, der Kindergärten, der Schulen, des St. Elisabeth-Stiftes und auch der Gemeindeverwaltung sowie der Lastruper Allgemeinarzt Dr. Franz-Josef Ortmann zu einer Informationsrunde. Vorsitzender Conrad Meyer konnte insgesamt 24 Teilnehmer begrüßen. Bei der Vorstellung der Vorstandsmitglieder erläuterte er: „Wir entscheiden gemeinsam über Hilfen und Projekte.“

Der Verein „Bürger für Bürger“ habe es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit den Menschen vor Ort die Lebensqualität von in Not geratenen Bürgern und deren Familien zu verbessern, erinnerte Vorstandsmitglied Marlies Thoben-Jans, die dann den Verein und seine Aktivitäten vorstellte.

Der Verein „Bürger für Bürger“ habe inzwischen 128 Mitglieder, 14 mehr als vor einem Jahr. Davon sind 89 Prozent erwachsene Einzelpersonen und elf Prozent Firmen, Verbände und Vereine. 80 der 128 Mitglieder kommen aus dem Ort Lastrup.

Mit knapp 12 000 Euro€ konnte der Verein „Bürger für Bürger“ im Geschäftsjahr 2017/18 unterschiedliche Projekte fördern und in Schwierigkeiten geratene Menschen unterstützen. Mehr als 75 Prozent der Ausgaben flossen an Familien in Not und an mildtätige Zwecke.

Im Einzelnen wurden zum Beispiel die Kosten für die Anschaffung eines Sofas im Jugendtreff übernommen. Die örtliche Seniorengruppe wurde zur Waldbühne Ahmsen eingeladen. Vier Familien wurden bei einer Wochenendfahrt der evangelischen Kirchengemeinde unterstützt. Der Verein übernahm zudem nicht unerhebliche Mietrückstände einer bedürftigen Familie. Für ein minderjähriges Kind wurden die Kosten einer Zahn-OP übernommen, die nicht von der Krankenkasse getragen wurden.

Das Fußball-WM-Camp der Youngstars wurde unterstützt. Der behindertengerechte Umbau eines VW-Busses wurde finanziert. Es wurden Heizkostenzuschüsse für sozialschwache Familien gezahlt. Zu Weihnachten erhielten 36 bedürftige Personen je 100 Euro € als Geldspende.

Der Verein wollte bei dieser Veranstaltung nicht nur informieren. Zweck sollte es in erster Linie sein, die mögliche Zusammenarbeit mit dem Verein darzustellen und neue Ideen zu entwickeln. Um dies zu erreichen, sei eine bessere Vernetzung und die gegenseitige Information über die Unterstützungsmöglichkeiten und Wünsche durch den Verein und die sozialen Einrichtungen der Gemeinde notwendig und hilfreich.

Lob kam von den Besuchern: Pastor Günter Mleziva lobte die gute Zusammenarbeit bei caritativen Hilfeleistungen. „Die Sprachförderung ist eine Bereicherung für die Kindergärten“, lobten auch die Leiterinnen des St. Agnes- und des Herz-Jesu-Kindergartens, Susanne Schnelten und Ingrid Bührmann-Meinel. „Die Hilfe kommt sehr unkompliziert“, waren sich die Vertreter der sozialen Einrichtungen Lastrups einig.

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