Lastrup - Seit Mitte Dezember bietet die neu gegründete Physiotherapie-Praxis Ostendorf in Lastrup, Olympiaweg 31, die gesamte Bandbreite der physiotherapeutischen Behandlungsmethoden an, um die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers zu verbessern, wiederherzustellen oder zu erhalten. Nun erhielt Inhaberin Karin Ostendorf einen Besuch von Bürgermeister Michael Kramer, der ihr einen KMU-Förderbescheid in Höhe von 12.000 Euro überreichte.
Selbst aufgebaut
Im letzten Jahr haben Karin Ostendorf und ihr Mann Matthias zusammen mit vielen heimischen Gewerbebetrieben intensiv gearbeitet. So sind die hellen, farblich ideal aufeinander abgestimmten Praxisräume in einem Nebengebäude ihres Familienwohnhauses am Rande Lastrups entstanden – mit ländlichem Flair und dennoch mittendrin und bequem mit dem Fahrrad oder dem Auto zu erreichen, wie es auf der Homepage der Praxis heißt. „Seit Jahren stand das alte ehemalige Stallgebäude leer. Irgendwann kamen mein Mann und ich auf die Idee, es umzubauen zu einer eigenen Praxis“, erinnert sich die Mutter von drei Kindern. Die Baugenehmigung kam schnell. Ein knappes Jahr haben die Ostendorfs dann gewerkelt.
Entstanden ist ein modernes Praxisgebäude, in dem zunächst der großzügige, helle Empfangsbereich auffällt. „Ich habe drei Therapieräume eingerichtet. Zwei davon sind mit einer Schiebetür verbunden, die schnell zu einem Gruppenraum umfunktioniert werden können. Ein Therapieraum bietet Platz für funktionelle Übungen. Auch können Patienten an verschiedenen Geräten wie Ergometer, Laufband oder Sprossenwand trainieren“, erzählt die Physiotherapeutin, die neben der Krankengymnastik und der Krankengymnastik ZNS (Bobath Erwachsene) auch die Manuelle Lymphdrainage, Kompressionsbehandlungen, Gelenkmobilisation, Klassische Massage, Fango, Rotlicht, Heiße Rolle, Kryotherapie und die Behandlung im Schlingentisch anbietet. Auch Hausbesuche gehören zum Therapieangebot. Derzeit befindet sich Karin Ostendorf zudem noch im zweiten Ausbildungsjahr zur Manualtherapeutin nach IFAMT. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Behandlungskonzept, bei der die Betrachtung des kompletten Menschen im Fokus steht
Firmen fördern
Das KMU-Programm des Landkreises Cloppenburg wird seit 2014 von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden zu 50 Prozent kofinanziert und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer bei der erstmaligen Errichtung einer eigenen Betriebsstätte sowie bei der Übernahme bestehender Unternehmen, die ansonsten von Stilllegung betroffen wären.
„Das KMU-Programm ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Cloppenburg mit den Gemeinden, um Unternehmen zu fördern, die Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises begleitet das Verfahren. Wenn die Anträge gestellt und die Voraussetzungen geschaffen sind, wird die Förderung ausgezahlt. Sie braucht nicht zurückgezahlt zu werden“, machte Bürgermeister Michael Kramer deutlich.
„Die Praxis ist gut angelaufen. Wenn das so weiterläuft, werde ich im Laufe des nächsten Jahres weitere Mitarbeiter einstellen“, freut sich die Jungunternehmerin über den geglückten Start.
