Lastrup - Zum ersten Mal hat jetzt der im letzten Jahr gewählte Jugendbürgermeister Lucas Rode dem Ausschuss für Jugend, Familie, Soziales und Freizeit in Lastrup einen Bericht über die Arbeit des 2011 ins Leben gerufenen Jugendparlaments erstattet. „Wir haben uns am 4. November 2021 konstituiert. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie war es bisher kaum möglich, viele Projekte anzugehen und umzusetzen“, zeigte sich der Schüler der Oberschule etwas enttäuscht. So seien die Bemühungen, mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten zu sein, vergeblich gewesen.
Hoodies angeschafft
Aber es seien für die Mitglieder einheitliche Hoodies (Kapuzenpullover) angeschafft worden. Das bereits vom ausgeschiedenen Jugendparlament begonnene Projekt „Wasserspender für die Oberschule“ wurde fortgeführt und soll in Absprache mit der Schule zeitnah umgesetzt werden.
Rode hat aber bereits weitere Pläne für die jetzige Amtszeit. So sei eine dreitägige Fahrt nach Berlin geplant. Hier seien u.a. ein Treffen mit Silvia Breher (CDU, MdB) und eine Besichtigung des Reichstages vorgesehen. Diese Fahrt wird nach Aussage von Bürgermeister Michael Kramer von der Gemeindeverwaltung organisiert und getragen.
Pfandringe geplant
„Das Jugendparlament hat bereits weitere Ideen gesammelt, deren Planungen noch in den Anfängen stehen. Aus dem Digitalpakt für Schulen könnten iPads für die Abschlussklassen angeschafft werden“, wünscht sich der Neuntklässler. Weiter möchte das Jugendparlament Aufklärungsveranstaltungen über Rauschmittel organisieren, Pfandringe für öffentliche Mülleimer installieren und die Errichtung einer Graffitiwand initiieren. Eine überraschende Idee präsentierte Rode dann auch. Das Jugendparlament überlege, an neuralgischen Punkten auf zu schnelles Fahren aufmerksam zu machen. Außerdem möchte das Gremium sich auf dem Kunst- und Kulturfest am 9./10. Juli präsentieren.
Die engagierten Pläne und die professionelle Darstellung durch Jugendbürgermeister Lucas Rode fanden dann auch die lobende Zustimmung der Ausschussmitglieder, wobei die Anschaffung der iPads für die Abschlussklassen abhängig sei von den Mitteln, die aus dem Digitalpakt noch verbleiben, wie CDU-Fraktionssprecher Felix Klugmann betonte.
