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NWZonline.de Region Cloppenburg

Laub, Übung, Taufe, Besuch

02.11.2017

In der Trinitatiskirche in Sedelsberg ist kürzlich ein Gottesdienst zur Tauferinnerung gefeiert worden. Mit den Handpuppen Pauli, Pauline und Chris, gespielt von Heidi Lindstädt, Anna Rudloff und Pfarrerin Nicole Ochs-Schultz, wurde passend zum Reformationsjubiläum die Verbindung zu Martin Luther hergestellt. „Ich bin getauft“ soll er mit Kreide auf seinen Schreibtisch geschrieben haben, wenn er nicht weiter wusste. Das habe ihm Mut und Kraft gegeben.

Anschaulich wurde am Bild des Wasserzeichens verdeutlicht, dass die Taufe dem Menschen ebenso eingeprägt ist und durch nichts zerstört oder ausgelöscht werden kann. Die Zusage „Du bist Gottes geliebtes Kind“ bleibt das ganze Leben über bestehen, auch wenn sie nicht immer sichtbar ist, so wie das Wasserzeichen in einem Blatt Papier auch nur im Licht zu erkennen ist. Insgesamt konnten zehn Kinder in dem Gottesdienst ihr fünfjähriges beziehungsweise zehnjähriges Taufjubiläum feiern und wurden mit kleinen Geschenken bedacht. Alle Gottesdienstbesucher waren eingeladen, sich am Taufbecken ein Kreuz mit Wasser in die Hand zeichnen zu lassen, um sich des Getauftseins zu vergewissern.

Große Mengen Laub sind beim ersten Laubentsorgungstermin in diesem Jahr auf dem gemeindlichen Bauhof von den Bürgern aus dem Saterland abgeliefert worden. Nachdem das Laub in den vergangenen Tagen und Wochen schon kräftig von den Bäumen gerieselt war, nutzten viele Bürger diesen Termin für die Laubentsorgung. Zeitweise gab es lange Warteschlangen auf dem Bauhof. Die Mitarbeiter hatten aber schon mit einem großen Andrang gerechnet. Erwartungsgemäß kamen dann auch über 60 Kubikmeter Laub zusammen, das in Containern gesammelt wurde.

In zwei Wochen, am Samstag, 11. November, und Samstag, 2. Dezember, gibt es von 9.30 bis 13.30 Uhr zwei weitere Termine für die Laubannahme. In diesem Zusammenhang weisen die Mitarbeiter des Bauhofes erneut darauf hin, dass ausschließlich reines Laub angenommen wird. Gartenabfälle und Müll dürfen nicht zum Bauhof verbracht werden. Auch wird kein Laub bei den Bürgern abgeholt.

Die 18 Kinder der Kindertagesstätte Wittensand haben sich mit ihren Erzieherinnen vor Kurzem auf den Weg gemacht, den nahegelegenen Hof der Familie Waden zu erkunden. Um 9 Uhr ging es im Regen mit Rucksäcken und Bollerwagen los. Denn für die Kinder der Kita Wittensand mit dem Schwerpunkt natur- und tiergestützte Pädagogik gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Auf dem Hof wurde die Gruppe sehr herzlich von Elisabeth und Alrich Waden empfangen. In der trockenen Scheune konnten die Kinder sich erst einmal mit einem Frühstück stärken. Alrich Waden beantwortete ihnen schon beim Frühstück geduldig viele Fragen.

Danach ging es zum Rundgang über den Hof. Zuerst wurden die Kälbchen gestreichelt, und die Kinder durften zuschauen, wie sie Milch aus dem Eimer saugten. Nach anfänglichen Unsicherheiten trauten sich alle, die Kälbchen zu streicheln. Dann ging es zu den älteren Kälbern. Die Kinder durften unter Anleitung von Alrich Waden das Füttern von Kraftfutter und Heu übernehmen und das fiel an diesem Morgen vermutlich etwas großzügiger aus als an anderen Tagen.

Im großen Laufstall staunten die Kinder nicht schlecht, als sie die Milchkühe sahen und beobachteten, wie sich einige Kühe von der Kuhbürste eine Massage geben ließen. Besonders interessant fanden sie die Halsbänder der Kühe, und Alrich Waden erklärte ihnen, wie die Fütterung mit dem Transponderhalsband funktioniert.

Nach dem Rundgang durch den Laufstall entdeckten einige Jungs den großen Traktor und andere Landmaschinen auf dem Hof. Diese wurden von den Kindern mit großen Augen bestaunt und Alrich Waden kam kaum nach mit dem Beantworten der vielen Fragen. Natürlich durfte jedes Kind einmal probesitzen und fühlte sich auf dem großen Traktor wie ein echter Landwirt.

Leider ging die Zeit auf dem Hof viel zu schnell um. Da im Kindergarten aber schon das Mittagessen wartete, mussten sich die Kinder wieder auf den Rückweg machen. Zum Abschluss bekamen Kinder und Erzieherinnen noch eine süße Stärkung mit auf den Weg. Sie bedankten sich bei Elisabeth und Alrich Waden für den tollen Tag mit einem Lied und waren sich einig, das dies nicht der letzte Besuch gewesen sein wird.

Zu einer Atemschutzübung ging es für die Feuerwehr Scharrel kürzlich zum alten Raiffeisengebäude am Raiffeisendamm in Scharrel. Simuliert wurde eine Explosion im Gebäude. Vier Personen wurden vermisst. Beim Eintreffen der Wehr hatte es bereits eine Person geschafft, das Gebäude zu verlassen. Mit zwei Suchtrupps unter Atemschutz, die mit Rettungstüchern und Wärmebildkamera ausgestattet waren, ging es in das Gebäude. Die weiteren Einsatzkräfte waren schon dabei, die Wasserversorgung zu verlegen, um angrenzende Gebäude vor Flammen zu schützen. Beim Durchsuchen im Erdgeschoss wurde schnell die erste verletzte Person hinter einem Tresen gefunden.

Weiter ging es für die Suchtrupps in die Kellerräume. Nach etwa zehn Minuten wurde der erste verletzte Mitarbeiter gefunden und mit einem Rettungstuch ins Freie gebracht. Der zweite Suchtrupp fand im gleichen Atemzug ein 100-Liter-Fass mit Natriumsulfit, was ein kleines Leck hatte. Beim Ausleuchten fand man den zweiten verletzten Mitarbeiter, der mittels Rettungstuch über eine Treppe ins Freie gebracht wurde. Auf der Treppe ereignete sich ein Atemschutznotfall, ein Feuerwehrmann bekam keine Luft mehr. Sofort kam ein Sicherheitstrupp und holte den Kameraden aus seiner misslichen Lage. Alle Verletzten wurden an die First-Responder-Gruppe übergeben. Der stellvertretende Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Michael Wöste war mit der Übung sehr zufrieden und lobte die Kameraden für die gute Zusammenarbeit.

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