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NWZonline.de Region Cloppenburg

Mehr Geld vom Land

14.09.2018

Seine Kontakte nutzen und für eine bessere Finanzierung der Erwachsenenbildung werben – dies versprach der Landtagsabgeordnete Christoph Eilers (CDU) jetzt bei einem Gespräch mit den Leiterinnen der Bildungswerke Cloppenburg und Friesoythe, Ilona Heydt und Nicola Fuhler, sowie mit Kathrin Würdemann von der Volkshochschule Cloppenburg. Alle Pädagoginnen machten dem Politiker den Stellenwert der Erwachsenenbildung als vierte Säule der Bildung deutlich. So beschreibt es auch die Landespolitik – die jedoch nur Lippenbekenntnisse liefere, hieß es.

So stünden heute real 30 Prozent weniger Mittel zur Verfügung – und das bei zunehmenden Aufgaben. „Das hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun“, sagten die drei Cloppenburger Vertreterinnen. Die Erwachsenenbildung stünde immer in „Krisenzeiten“ bereit – aktuell bei den Deutschkursen für die Geflüchteten. Außerdem qualifiziere die Erwachsenenbildung im Kreis Cloppenburg zahlreiche Pflegekräfte und führe viele Kurse zu Schulabschlüssen durch. Die wachsenden Aufgaben seien mit den geringen finanziellen Mitteln nicht zu stemmen.

Eilers lobte die Arbeit. Die Flüchtlingssituation entspanne sich nun, gab er zu Bedenken. Dem Argument konnten die Leiterinnen nicht folgen, denn nach den Sprachkursen stünde die Integration auf dem Arbeitsmarkt an. Außerdem kämen neue Aufgaben dazu: So sei das Thema politische Bildung, bezogen auf die jüngsten Ereignisse, aktuell. Hier sei wieder einmal die Erwachsenenbildung gefragt.

Acht Beschäftigte der Cloppenburger Stadtverwaltung feierten jetzt 25. bzw. 40. Jahre im öffentlichen Dienst. In einer Feierstunde im Rathaus würdigte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese die langjährige Arbeit im Dienste der Stadt und überreichte einige Präsente.

Auf 40 Jahre Dienstzeit bei der Stadt Cloppenburg kann Manfred Espelage zurückblicken. Er arbeitet im Sachgebiet Kultur und Tourismus. Ebenfalls 40 Jahre ist Margret Thoben-Leckelt bei der Stadt. Seit 2015 ist sie im Sachgebiet Soziales (Asyl) tätig. 25 Jahre im Dienst der Stadt Cloppenburg ist Jörg Riethmüller. Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit 1994 als Betriebsschlosser auf der Kläranlage der Stadt Cloppenburg tätig. Genauso lange ist Stefan Möller dabei, der vielen Cloppenburgern als „Marktmeister“ bekannt sein dürfte. Er arbeitet seit 2011 im Fachbereich 2 (Bürgerservice, Ordnung, Soziales, Bildung und Kultur).

Auf 25 Jahre bei der Stadt Cloppenburg kann ebenfalls Hans-Jürgen Koopmann zurückblicken. Der Cloppenburger ist seit 1994 als Stadtplaner und stellvertretender Fachbereichsleiter im Fachbereich 4 für die Stadt tätig. Auch Helene Witt ist bereits seit 25 Jahren im Dienst der Stadt Cloppenburg, die Stadtsekretärin ist derzeit in Elternzeit.

Ebenfalls 25 Jahre im Dienst der Stadt Cloppenburg ist Dietmar Ruhe. Seit 2012 ist er Leiter des Sachgebietes Organstation im Fachbereich 1 und seit 2014 zudem stellvertretender Leiter des Fachbereiches 1 (Interner Service und Finanzen). Mit der Ausbildung zur Stadtinspektoranwärterin begann Anja Haase vor 25 Jahren ihre Berufslaufbahn. Seit 2017 ist Anja Hasse im Fachbereich 4 tätig.

Personalratsvorsitzender Thomas Bernholt bedankte sich für die langjährige Tätigkeit und wies mit humorvollen Anekdoten auf die Beliebtheit der Jubilare im Kollegenkreis hin. Er überreichte allen jeweils ein Geldgeschenk.

Mit einem Grillfest hat sich der Stadtjugendring Cloppenburg bei allen Vereinen bedankt, die sich im vergangenen Jahr bei Stadtjugendringveranstaltungen und anderen städtischen Aktionen – wie dem Cityfestfamilientag, der Ferienbetreuung oder dem Nikolauslaternenumzug – aktiv eingebracht hatten. Dieses großartige Engagement wusste Fabian Gerst, 1. Vorsitzender des Stadtjugendrings, zu schätzen. Er bedankte sich auch bei Stadtjugendpfleger Thorsten Meyer, der nach 20 Jahren eine neue Stelle antreten wird. „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge und bedanke mich für die schöne Zeit. Aber ich bin ja nicht aus der Welt,“ versprach Meyer, worauf ihm prompt die Mitgliedschaft der verschiedenen Vereine angeboten wurde.

Die Förderschule des St. Vincenzhauses Cloppenburg hat jetzt neue Gesichter begrüßt: Insgesamt 25 Schüler starteten ihre Schullaufbahn an der St.-Michael-Straße 18, außerdem begrüßte Schulleiter Johannes Meyer den neuen Konrektor Oliver Klose-Sandner.

Die jährliche Bildungsfahrt der Jungen Union Cloppenburg führte die Nachwuchspolitiker in die Ruhrstadt Essen. Auf der zweitägigen selbstorganisierten Tour unter dem Motto „Ruhrgebiet – Entstehung, Industrialisierung und Zukunft“ besuchten sie unter anderem den Industriekomplex Zeche Zollverein, lernten etwas über die Geschichte der Stahlproduktion im Ruhrgebiet, besichtigten die Villa Hügel – das Wohn- und Repräsentationshaus der Familie Krupp – und schlossen den Ausflug mit dem Besuch im Essener Varieté-Theater ab, berichtet Kreisgeschäftsführer Marvin Backhaus.

Nach dem beruflich bedingten Ausscheiden von Helmut Sprenger im Mai ist es der Feuerwehrkapelle Cloppenburg gelungen, den Cloppenburger Torsten Ellmann als neuen musikalischen Leiter zu gewinnen. Ellmann ist vielen Mitgliedern des Orchesters kein Unbekannter. Bereits in den Jahren 2004 bis 2007 hat er den Dirigentenstab geführt. Überdies ist Ellmann seit 1982 Mitglied der Kapelle und wirkte über viele Jahre hinweg als Schlagzeuger aktiv mit. Für die musikalische Zukunft der Feuerwehrkapelle hat sich der neue musikalische Leiter viel vorgenommen. Neben einem angestrebten Imagewandel sollen vor allem die Weiterentwicklung im Bereich der Klangbalance und Intonation im Vordergrund stehen.

Zur Nordseeküste führte die Katholische Arbeitnehmerbewegung Cloppenburg nun ein Ausflug. Ziel der gemeinsamen Fahrt, zu der die Vorsitzende Margret Abu Ghazaleh 51 Mitglieder begrüßte, war die Stadt Wilhelmshaven und deren Umgebung. Organisiert wurde die Fahrt von Gisela und Heinrich Pöhler. Es ging ins Aquarium, ebenso gab es eine Hafenrundfahrt.

Zwischen hohen Buchen steht im den Bührener Tannen das private Kriegerdenkmal der Familie Roter. Der Cloppenburger Liederkranz nutzte die Gelegenheit, während seiner Fahrradtour das Denkmal zu besichtigten. Karl Sieverding informierte über die Geschichte des Denkmal. Es wurde vor 100 Jahren von der Familie Roter für ihre vier gefallenen Söhne errichtet: Hermann, gefallen 1914 in Frankreich, Engelbert, gefallen 1915 westlich von Warschau, Hubert, gefallen 1917 in Flandern und Hans, gefallen 1918 in Litauen. Die Familie Roter stammt aus Vordersten Thüle und hat von 1834 bis 1979 an drei Standorten das geschäftliche Leben in Cloppenburg mitgestaltet.

1943 baute die Familien ein Geschäftshaus an der Osterstraße. Die Delikatesswarenhandlung war dank einer Verkaufslizenz für Petroleum wirtschaftlich erfolgreich. Während dieser Zeit kauften die Roters Land, auch in den Bührener Tannen. Nach dem Brand des Geschäftshauses in der Osterstraße wurde in der Mühlenstraße ein neues Geschäft gebaut. Bei vielen Cloppenburger ist „Roters Hütte“ in den Bührener Tannen bekannt, das private Kriegerdenkmal jedoch nicht. So war die Tour des Liederkranzes eine interessante und lehrreiche Veranstaltung. Mit einem gemeinsamen Essen im Hotel Taphorn wurde die Fahrradtour beendet.

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