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NWZonline.de Region Cloppenburg

Mit „Lanz“ auf Tour

24.08.2016

Die Oldtimer-Freunde Bösel haben am Wochenende am Treffen der „Ackeroldies“ in Neumarkhausen teilgenommen. Mit dabei war auch Gerd Bley, mit 82 Jahren Gründungsmitglied der Oldtimer-Freunde aus Bösel, die seit 25 Jahren bestehen. Begleitet wurde er von 28 Mitgliedern aus dem Verein, die mit 22 Traktoren anreisten – „so viele hatten wir noch nie bei einem Treffen dabei“, schildert Heinz Büscher im Gespräch mit der NWZ . Er ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein.

Der älteste Teilnehmer der Böseler Oldtimer-Freunde war aber Bley – und „der kennt sich wirklich aus“. So entwickelten sich beim abendlichen gemütlichen Zusammensitzen interessante Fachgespräche über alte Traktoren und Technik, in der Bley sein Fachwissen bewies. „Gerd ist einfach spitze“, sagt Büscher, „eine Legende, wenn es um alte Maschinen und alte Autos geht“.

Bley fuhr mit seinem „Lanz Bulldog“ nach Neumarkhausen. Sein Ackerschlepper – Baujahr Ende 1949 – wurde 1921 erstmals in Leipzig vorgestellt.

Den Namen verdankt der Traktor übrigens dem Aussehen seines Motors. Da dieser Ähnlichkeit mit dem Gesicht einer Bulldogge aufweist, entstand schnell der Name „Bulldog“ als umgangssprachlicher Gattungsname für die Ackerschlepper. Der Erfolg des „Bulldog„ basiert vor allem auf seiner Einfachheit und Robustheit. Vor 32 Jahren erwarb Bley seinen „Lanz“ in einem kleinen Dorf in den Niederlanden. Wie der Ort hieß und wo er lag, weiß Bley aber nicht mehr. „Bekannte haben mich damals auf das Fahrzeug aufmerksam gemacht“, erinnert sich der 82-Jährige zurück.

Umgerechneten 6 500 Mark hat Bley für den „Lanz“ zu dieser Zeit bezahlt. „Der Traktor war abgestellt, man konnte kaum noch etwas davon erkennen“, erzählt Bley. Von Vogelnestern bedeckt, keine Luft in den Reifen und festsitzende Kolben kennzeichneten sein Unikat damals. Ein Jahr hat es gedauert, ihn wieder flott z kriegen. Trotz dessen, dass sein Traktor schon einige Jahre auf dem Buckel hat, „läuft und läuft und läuft“ sein Schmuckstück immer weiter, sagt Bley stolz.

Seinen heiß geliebten „Bulldog“ abgeben? Das ist keine Option. „Ich werde ihn trotz meines Alters auch nicht mehr verkaufen. Der ist mir ans Herz gewachsen“, erklärt der Oldtimer-Fan.

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