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NWZonline.de Region Cloppenburg

Modellschiffe und Sprache

28.08.2018

Mit über 100 km/h flitzen sie übers Wasser, können aus eigener Kraft ein voll besetztes Schlauchboot mit sieben Kindern ziehen oder begeistern einfach mit ihrem detailgetreuen Nachbau: Am und auf dem Sport- und Spielteich in Friesoythe bekamen die Zuschauer am Wochenende eine große Bandbreite an imposanten Modellschiffen und -booten zu sehen. Der Schiffsmodellbauclub (SMC) Hansestadt Friesoythe veranstaltete sein 12. „Großes Internationales Schiffsmodell Schaufahren“.

Um die 70 Schiffe und Boote waren am Samstag und Sonntag vertreten, darunter Motoryachten, Rennboote, Segelschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Schlepper, Fischkutter, Funktions- und Sondermodelle im Wert von 50 Euro bis hin zu 2500 Euro. Mit großen Fernbedienungen wurden sie gekonnt übers Wasser gesteuert. Die Geschwindigkeit reichte von fünf bis hin zu 110 km/h. Die vertretenen benzinbetriebenen Modelle kommen auf bis zu 10 PS, die Bandbreite der elektrobetriebenen Schiffe reichte von 50 bis 2000 Watt.

„Teilweise wird an einem Boot zwei bis drei Jahre gebaut, bis es fertig ist“, sagte der Vorsitzende des SMC Friesoythe, Werner Hollmann. Unter den Modellbauclubs wurde ordentlich gefachsimpelt. Auf Tischen wurden die prächtigen Modelle präsentiert. „Man tauscht sich zum Beispiel darüber aus, was man an den Modellen noch besser machen kann“, so Hollmann. „Mich faszinieren die Funktionen der Schiffsmodelle und welche Kraft sie entwickeln können“, so Besucher Alwin Wübbena aus Moormerland, der einem Emder Schiffsmodellbauclub angehört.

Mit der Zuschauerresonanz am Sonntag sei er zufrieden gewesen, so Hollmann. Die Regenschauer am Samstag sorgten hingegen dafür, dass viele Interessierte zu Hause blieben. „Wir konnten aber durchfahren“, sagte der Vorsitzende. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Ein Höhepunkt war am Samstag das Nachtfahren, bei dem die Schiffe und Boote hell beleuchtet über den Teich fuhren. Anschließend wurde noch im Zelt geknobelt.

Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen – und das alles auf einer fremden Sprache. Für 16 Schülerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) in Friesoythe ist das kein Problem. Sie haben jetzt ihre DELF-Prüfung in Französisch bestanden und wurden mit dem entsprechenden Zertifikat ausgezeichnet.

„Ich habe vor, später in Frankreich zu studieren und ich mag die Sprache sowieso sehr gerne“, sagt Schülerin Lotta Brieger. Zusammen mit Französischlehrer Detlef Krüger haben die Mädels aus unterschiedlichen Jahrgängen die Prüfung, die in Oldenburg absolviert wurde, am AMG simuliert. Mit dem Zertifikat, das international anerkannt ist, können die Schülerinnen so auch an einer französischen Universität studieren. Das DELF-Programm ist ein freiwilliges Zusatzangebot.


Ein Video gibt es zu sehen unter   www.nwzonline.de/videos 
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