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Zahlen des Entsorgungszentrums Sedelsberg Mehr Grünabfälle in Biotonne und auf der Deponie

Die Zahlen beim Bioabfall haben im Entsorgungszentrum Sedelsberg im vergangenen Jahr zugenommen.

Die Zahlen beim Bioabfall haben im Entsorgungszentrum Sedelsberg im vergangenen Jahr zugenommen.

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Kreis Cloppenburg/Sedelsberg - Die Abfallmengen im Landkreis Cloppenburg sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: 85.568 Tonnen (+ 2,9 Prozent) fielen an, 2022 waren es 83.132 Tonnen gewesen. Damit liegt die Menge aber immer noch unter den Mengen in den Coronajahren 2021 (90.383 Tonnen) und 2020 (89.195 Tonnen). „Zu den größten Abfallfraktionen zählen weiterhin die eingesammelten Restabfälle über die schwarze Tonne, sowie die eingesammelten Bioabfälle und angelieferten Grünabfälle“, berichtet der Landkreis Cloppenburg.

Viele Gartenbesitzer

Der größte Zuwachs sei beim Grünabfall mit einem Plus von 980 Tonnen zu verzeichnen. Das ist einer Zuwachsquote von zehn Prozent. 60 Kilogramm Grünabfälle sind durchschnittlich pro Landkreiseinwohner angefallen, fünf Kilogramm mehr als noch 2022. „Bedingt durch die ländliche Struktur mit vielen Einfamilienhäusern und hauseigenen Gärten nehmen die Grünabfälle eine bedeutende Position ein. Über die Jahre hinweg unterliegen diese immer wieder leichten Schwankungen, auch bedingt durch die Vegetationseinflüsse“, so der Landkreis. Weiterhin würden die Grünabfallkarte bei der Abgabe von Gartenabfällen rege genutzt. Am Entsorgungszentrum in Sedelsberg seien 35 Prozent der angelieferten Gartenabfälle über die Karte angeliefert worden. Die Menge der über die braune Tonne eingesammelte Bioabfälle lag 2023 bei 17.022 Tonnen und damit um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr. Das Pro-Kopf-Aufkommen ist um drei Kilogramm je Einwohner auf 95 Kilogramm angestiegen.

Weniger Papier, mehr Pappe

Rückläufig sind weiterhin die Altpapiermengen: 52 Kilogramm Papier kamen 2022 noch pro Einwohner zusammen, 2023 waren es nur noch 49 Kilogramm. „Es gelangen immer weniger Druckerzeugnisse in die Altpapiertonne“, berichtet die Kreisverwaltung. Weniger Zeitungen, Zeitschriften und Papier führt zu den geringeren Gewichtsmengen. Grund dafür sie insbesondere die zunehmende Digitalisierung. „Der Anteil an Pappe und Kartonagen steigt hingegen. Diese lassen sich jedoch nur schlecht verdichten, sodass das Füllvolumen der Papiertonnen nicht ausgenutzt werden kann.“

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Über die schwarze Tonne wurden 23.408 Tonnen Restabfall eingesammelt – er macht also weiterhin den größten Anteil an der Gesamt-Abfallmenge aus. Pro Einwohner seien es 2023 durchschnittlich 137 Kilogramm Hausmüll gewesen, davon landeten pro Einwohner durchschnittlich 130 Kilogramm an nicht verwertbaren Abfällen in der schwarzen Restabfalltonne. Sieben Kilogramm pro Kopf Müll seien als Kleinmenge in den Entsorgungszentren abgegeben worden. Damit entspreche dem das Pro-Kopf-Aufkommen dem des Vorjahres. Mit 4150 Tonnen entspreche die Sperrmüll-Menge in etwa der des Vorjahres. Das Pro-Kopf-Aufkommen liegt hier bei 23 Kilometer pro Einwohner.

Mehr Anlieferungen

Das Entsorgungszentrum Sedelsberg wurde 2023 fast 30.500 Mal von Bürgern angesteuert, 2022 waren es noch 29.182 Anlieferungen. Vor allem Grünabfall, Sperrmüll sowie Hausmüll/Restmüll werden dort abgegeben. So gab es 8245 Grünschnitt-Anlieferungen, 2844 über die Grünschnittkarte. Sperrmüll wurde 7.587 Mal abgegeben, davon 5.280 über die Sperrmüllkarte. Hausmüll und Restmüll wurde im vergangenen Jahr 6.908 Mal abgegeben.

Eva Dahlmann-Aulike
Eva Dahlmann-Aulike Redaktion Münsterland
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