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NWZonline.de Region Cloppenburg

„Mut zum Kreuz“

13.09.2017

Ihr Staatsexamen nach dreijähriger Ausbildung haben jetzt die ersten Notfallsanitäter beim Deutsches Roten Kreuz Cloppenburg absolviert. „Wir haben sofort nach Inkrafttreten des Gesetzes im Jahre 2014 als einer der Ersten mit der Nachwuchsausbildung begonnen“, erklärte der stellvertretende DRK-Geschäftsführer Wolfgang Oltmanns bei der Verabschiedung. Im Februar beginnt das Auswahlverfahren für den Ausbildungsjahrgang 2018. Bewerbungen können bereits jetzt beim DRK-Kreisverband Cloppenburg, Hofkamp 2, Cloppenburg, Telefon   0 44 71/ 91 10 15, abgegeben werden.

Rund 60 Gäste hat Landrat Johann Wimberg am Montagabend zur Eröffnung der Ausstellung „Mut zum Kreuz“ der Kardinal-von-Galen-Stiftung/Burg Dinklage im Kreishaus begrüßt. In der Ausstellung berichten 36 Menschen über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Kreuz. „Die Menschen des Oldenburger Münsterlandes haben es verstanden, für die Bedeutung des Kreuzes einzustehen“, erinnerte der Landrat an den Kreuzkampf während der Nazizeit im Oldenburger Münsterland. „Getreu dem Vorbild unseres Namensgebers, des auf der Burg Dinklage geborenen seligen Kardinals Clemens August Graf von Galen, wollen wir ermuntern zu mutigem Eintreten für christliche Grundsätze in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt“, sagte der Kuratriums-Vorsitzende der Stiftung, der ehemalige Cloppenburger Landrat Hans Eveslage. Im Jahr 2016 wurde die Ausstellung zusammengestellt, nachdem innerhalb kurzer Zeit 68 Bekenntnisse zum Kreuz eingereicht worden waren. Es konnten aus Platzgründen nur 36 Bekenntnisse in einem Buch veröffentlicht werden. Aus kunsthistorischer Sicht beleuchtete der Vorsitzende des Cloppenburger Kunstkreises, Dr. Martin Feltes, die Bedeutung des Kreuzes. So zeigte er in seinem Diavortrag unterschiedliche Kreuzbilder vom Ringelheimer Kreuz über die Pestkreuze des 14. Jahrhunderts bis hin zu Kreuzen des Künstlers Joseph Beuys.

Die Ausstellung ist im Foyer des Kreishauses zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen. Sie läuft bis zum 6. Oktober. Das Kreishaus ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

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Insgesamt 26 ehrenamtliche Jugendleiter haben auf Einladung der Stadtjugendpflege Cloppenburg im Soeste­heim Friesoythe eine Fortbildung absolviert. Unter anderem ging es unter der Leitung der „Rote-Schule“-Sozialpädagogen Thorsten Meyer, Britta Drees und Daniela Weinert um die Themen Aufsichtspflicht und Spiele in der Kinder- und Jugendarbeit.

Die Gesellschafter der Cloppenburg Marketing (CM) GmbH sind jetzt im Hotel Schlömer in der Bahnhofstraße zu ihrer jährlichen Versammlung zusammengekommen. Die CM ist eine Art Public Private Partnership, die aus 22 privaten Gesellschaftern besteht und zudem durch eine jährliche Bezuschussung der Stadt Cloppenburg finanziert wird. Die Organe der CM bestehen aus dem Geschäftsführer Ludger Böckmann, dem Beirat (derzeit: Rolf Weigel, Andreas Raker, Rick Schouten und der Vorsitzende Heinz-Josef Schröder) sowie der Gesellschafterversammlung.

Einen neuen Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) hat jetzt die Radiologie Vechta/Cloppenburg, Kooperationspartner des St.-Josefs-Hospitals, in der Cloppenburger Klinik installiert. Die Investition für das neue Gerät betrug knapp eine Million Euro€. Der MRT dient im Rahmen der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper des Menschen. Ambulante Untersuchungen führt die Praxis von Dr. Frank Dürfeld durch. Die Installation war nicht ganz einfach. Das Gerät wiegt rund fünf Tonnen und verfügt über Abmessungen von rund 2,50m x 1,80m x 2,20 m. Um eine Installation zu ermöglichen, musste dafür die Fassade des Krankenhauses an der Ostseite des Gebäudeflügels geöffnet und das alte Gerät entfernt werden. Der neue MRT wurde dann mittels Schwerlastkran auf die entsprechende Geschosshöhe transportiert und im erste Obergeschoss in das Gebäude eingebracht.

Es herrschte betroffene Stille, als die 85-jährige Helgard Wiehe aus Löningen im evangelischen Familienzentrum Schwedenheim Cloppenburg vor 35 Zuhörern aus ihrem Buch „Vom großen Glück überlebt zu haben“ vorlas.

Auf Drängen ihrer drei Kinder hat sie ihre Erlebnisse als 13-jähriges Mädchen im zerstörten Königsberg, während der anschließenden Flucht und die nicht enden wollenden Überlebenskämpfe in dieser unmenschlichen Zeit niedergeschrieben. „So bin ich zum Beispiel nicht ins Arbeitslager nach Sibirien gebracht worden, weil meine Mutter mir immer wieder einschärfte, nicht mein wirkliches Alter zu nennen, sondern elf Jahre anzugeben“, berichtete die Autorin. „Diese schreckliche Zeit werde ich nie vergessen“, bemerkte eine Besucherin mit einem tiefen Seufzer in der Pause.

Maria Klippert, Koordinatorin des Familienzentrums, bedankte sich für die eindrucksvolle Lesung bei Wiehe. „Ich habe diese Zeit so nicht kennengelernt. Es bleibt aber trotzdem unsere Aufgabe, die Erinnerung daran wachzuhalten, auch als Mahnung für zukünftige Generationen“, so Klippert.

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