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NWZonline.de Region Cloppenburg

Nach 50 Jahren im Ruhestand

05.12.2017

Die eine oder andere Träne ließ sich nicht verbergen, als Hanna Stratmann nach rund 50 Dienstjahren beim Cloppenburger Autohaus Südbeck in den Ruhestand verabschiedet wurde. Als Hanna Adam hatte sie am 1. April 1968 eine kaufmännische Ausbildung begonnen. Auf der Weihnachtsfeier 1969 lernte sie den Kfz-Mechaniker Franz-Josef Stratmann, ihren späteren Ehemann, kennen.

Zusammen mit dem damaligen Inhaber Werner Südbeck baute Stratmann die Disposition des Betriebes auf. „Das war kurios. In den 70ern haben wir eher Autos verteilt als verkauft. So groß war die Nachfrage.“ Gerne erinnert sie sich auch an die Anfänge der Digitalisierung. „Anfang der 80er war das Autohaus einer der ersten Betriebe in Cloppenburg, der über einen Computer verfügte.“ Bis zu ihrem letzten offiziellen Arbeitstag am 30. November baute sie die Disposition der Verkaufsabteilung weiter auf und aus.

Kürzlich hatte Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre (ETT) die Wegewarte für das Knotenpunktsystems zu einem Erfahrungsaustausch ins Kreishaus Cloppenburg eingeladen. Mehr als 1000 Schilder umfasst das Knotenpunktnetz im ETT. Damit aus dem „Radeln nach Zahlen“ kein „Zahlensalat“ wird, setzt der Zweckverband auf ehrenamtliche Wegewarte. 14 Männer und eine Frau kontrollieren zweimal jährlich die Schilder des Knotenpunktsystems oder sind projektbezogen im Einsatz. Bei Bedarf werden sie gereinigt, freigeschnitten oder neumontiert. „Im vergangenen Jahr haben wir zehn Knotenpunktschilder, fünf Übersichtstafeln und 20 Zwischenwegweiser basierend auf den Meldungen der Wegewarte nachbestellt. Damit hielten sich die Vandalismusschäden in Grenzen“, bilanzierte Karin Vogel, stellv. Geschäftsführerin des Zweckverbandes.

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Insgesamt 70 Fünftklässler der Liebfrauenschule (ULF) Cloppenburg kamen kürzlich abends zum Lesen in die Schule. Bepackt mit Matten, Kissen und Decken konnten sie es kaum erwarten, sich gemütlich einzurichten. Zu Beginn durften sie zwischen drei Büchern wählen, aus denen im Laufe des Abends zwei Lehrer sowie Schülerinnen der höheren Jahrgänge vorlasen.

In dem Jugendbuch „Apfelkuchen und Baklava“ von Kathrin Rohmann geht es um die Freundschaftsgeschichte von Max, einen Jungen aus einer ländlichen Gegend in Deutschland, und Leila, einem syrischen Flüchtlingsmädchen, das eine neue Heimat sucht, sich dennoch sehr nach ihrem Land und ihrer dort verbliebenen Familie sehnt.

Dass es nicht immer ganz reibungslos verläuft, wenn neue Nachbarn in eine alteingesessene Nachbarschaft ziehen, erfuhren die Fünftklässler in dem Buch „Paul Vier und die Schröders“ von Andreas Steinhöfel. Die vier Schröder-Kinder sind ganz anders als alle anderen, wirken ein wenig verrückt aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten. Der Protagonist Paul freundet sich gegen den Willen seiner Eltern schnell mit den Nachbarskindern an und stellt fest, wie liebenswert diese verrückte Familie ist, die die ihre Straße aufmischt.

In „Die tollkühnen Abenteuer von JanBenMax“ von Zoran Drvenkar haben drei Geschwister immer dann besondere Erlebnisse, wenn die Eltern nicht zu Hause sind. Das Spiel „Märchen-Tabu“, in dem Märchenkenntnisse unter Beweis gestellt werden mussten, und eine kurze Adventsgeschichte rundeten den gelungenen Abend ab.

Bis heute habe er keinen Begriff dafür, dass unsere Vorfahren dazu fähig gewesen seien, Babys und Kinder in ein solches Lager einzusperren. Man möchte vor Scham „im Boden versinken“. So äußerte sich der Cloppenburger Autor Alwin Meyer zur Eröffnung seiner Ausstellung „Kinder von Auschwitz“ am Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium (CAG).

Die Ausstellung ist für die Schüler der Cloppenburger Schulen – nach Anmeldung über das CAG-Sekretariat – noch bis Mittwoch, 13. Dezember geöffnet. Für weitere Interessierte ist sie am Donnerstag, 14. Dezember, 8 bis 16.30 Uhr, zu sehen.

Nach einer Einführung zu statistischen Daten, die das Ausmaß des Sterbens verdeutlichten - von 1942 bis 1944 wurden schätzungsweise 232 000 Kinder in das Konzentrationslager verschleppt, von denen lediglich 650 am 27. Januar 1945 befreit werden konnten - legte Meyer den Fokus auf die Erinnerungen der einzelnen Personen. Der Referent hat über Jahrzehnte Gespräche mit 80 „Kindern“ weltweit geführt. Auf dieser Grundlage gestaltete er die Ausstellung.

In der Aula war es trotz 270 Schülern und Lehrern still, als Meyer von den Erinnerungen der Kinder berichtete. „Damals hörte meine Kindheit auf. Ich war noch keine acht Jahr alt.“ Dieser Satz von Jürgen Löwenstein leitete für das Publikum die Schilderungen des Einmarschs der Deutschen, der Transporte in das Lager, der Selektionen an der Rampe in Auschwitz, der Appelle, der pseudomedizinischen Experimente an Zwillingen und des Alltags in Auschwitz-Birkenau ein.

Das Leben im Konzentrationslager sei „undurchschaubar“, nichts sei „berechenbar“ für die jungen Menschen gewesen. Der Referent zeigte auf, wie die Realität in den Baracken aussah, wie die Kinder hungerten, froren und in ständiger Angst lebten, so Meyer.

 Am Mittwoch, 13. Dezember, ab 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) besucht Meyer die Universität Bremen. Im Hörsaal 2010 bietet er im Zusammenhang mit dem Buch „Die Kinder von Auschwitz“ einen Einblick in die Ergebnisse seiner Recherchen.

Insgesamt 60 Mitarbeiter der Kreisverwaltung Cloppenburg sind aktuell zu Räumungshelfern ausgebildet worden. Im Brandfall können sie künftig die Räumung des Kreishauses sicher und organisiert begleiten. Bei der Schulung betonten die beiden Ausbilder Daniela Rippe und Wolfgang Grötzschel (Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. Brandschutzprüfer der Kreisverwaltung): „Wir müssen in den kreiseigenen Gebäuden unter allen Umständen eine Brandschutzsicherheit für Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten.“ Den Teilnehmenden wurden die Grundlagen der Brandentstehung und -verhütung sowie der Löschlehre vermittelt. Im Falle des Einsatzes sind die Helfer an ihren blauen Warnwesten gut zu erkennen. Sie stellen unter anderem sicher, dass keine Personen im Gebäude zurückbleiben und überprüfen in Zusammenarbeit mit der Räumungsleitung die Vollzähligkeit aller Mitarbeiter. Eine Räumungsübung für das gesamte Kreishaus ist für das erste Quartal im kommenden Jahr geplant.

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