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NWZonline.de Region Cloppenburg

Nachbarschaft pflegen

29.05.2018

Rennluft schnuppern und mit den Fahrern des Motor-Action-Clubs Cloppenburg ins Gespräch kommen konnten 25 Asylbewerber des CSW-Flüchtlingswohnheimes an der Jümmestraße. Denn an die Einrichtung des Caritas-Sozialwerks (CSW) grenzt die Rennstrecke an der Westallee, auf dem jüngst das Auto-Cross-Rennen mit NWDAV-Wertungslauf über die Bühne gegangen ist. Alle Bewohner wurden über das Event informiert und zur Vorsicht vor umherfliegenden Steinen gewarnt. Der Vorsitzende des MAC-Cloppenburg, Klemens Renschen, und Ralf Kaßen, denen während des Ereignisses die Rennleitung oblag, meldeten sich aber auch bei der Caritas-Sozialwerk-Mitarbeiterin und Heimleiterin Karina Einhaus, um alle Bewohner zur Veranstaltung einzuladen. Mit der Aktion sei ein wertvoller Beitrag zur Integration gelungen, sind sich alle Beteiligten einig. Und so soll dieser Austausch auch im kommenden Jahr wieder für gute Nachbarschaft sorgen.

Fleißige Schüler und engagierte Lehrer arbeiteten in den vergangenen Wochen mit Hochdruck an der Umsetzung gleich mehrerer Projektideen der Cloppenburger Johann-Comenius-Oberschule an der Leharstraße. In den Wettbewerben „Umweltschule in Europa“ und „EssKurs“ wurden im Schulbiotop eine Kräuterspirale mit Wasserlauf und im „Grünen Klassenzimmer“ mehrere Hochbeete in Eigenregie angelegt. Ganz im Zeichen der Prävention stehen zwei Projekte, die in den vergangenen Wochen in Kooperation mit der BBS am Museumsdorf und dem Schutzengelprojekt des Landkreises umgesetzt wurden. Das Projekt „Schüler helfen Schülern“, das von Petra Brockschmidt-Lücking (BBS) und Marlene Altevers, Rektorin der Johann-Comenius-Oberschule, initiiert wurde, soll den Beteiligten die Möglichkeit geben, in Gesprächen der Schüler untereinander erste berufliche Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln, die Selbstständigkeit und die Motivation zu fördern und Zukunftswege an der BBS zu erarbeiten.

Welche Folgen und Auswirkungen Cyberattacken auf die Betroffenen haben können, welche Motive hinter den Angriffen stecken und wie man sich und andere schützt, wurde in Zusammenarbeit mit dem „Schutzengelprojekt“ des Landkreises Cloppenburg und Schülern der 10. Klassen in dem Workshop „Social Networking 4 U“ erarbeitet. Ziel des Workshops an der Oberschule war, im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit die älteren Schüler, die auch die „Paten“ der fünften Klassen sind, zu „Schutzengeln“ der jüngeren Schüler auszubilden.

Zum zweiten Mal hat es den Kursus zur Erlangung des Deutschen Sprachdiploms an den Berufsbildenden Schulen mit der Kennzeichnung DSD Pro gegeben. Nach Absolvierung des Kurses an der BBS Technik stand nun die Prüfung für sieben Teilnehmer auf dem Plan: Jouda Adam, Anwar Baker, Abdoulrahim Cisse, Kamal Hakrash, Thamr Kti, George Yanga und Wadad Alalo. Es sind Schüler mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Schulformen, die schon zu Beginn ein gutes Sprachniveau hatten. Unter der Leitung der Fachlehrerinnen Jacqueline Mählmeyer und Inga Puzicha sowie der Prüfungsvorsitzenden Brigitte Greve-Siemers von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen ZfA legten die Schüler nun ihre mündliche Prüfung ab.

Die Liebfrauenschule in Cloppenburg organisiert seit 15 Jahren das Projekt „Alt und jung im Gespräch“ mit den Schülern der achten Klasse im Religionsunterrichts. Im Projektzeitraum sollten die jungen Schüler jeweils zehn Wochen für 1,5 Stunden eine ältere Person besuchen. Dabei wurde gemeinsam gebacken, gespielt oder auf dem Bauernhof geholfen. Um noch genaue Vorstellungen von einer stationären Einrichtung und den älteren Menschen zu erlangen, besuchten die Klassen das Alten- und Pflegeheim St. Pius-Stift in Cloppenburg. Altenpflegerin Marita Kuhlmann beantwortete alle Fragen, Pflegedienstleiterin Maren Kenkel erklärte den Schülern die unterschiedlichen Einrichtungen und das dazugehörige Angebot des St.-Pius-Stifts. Es gab auch einen Rundgang.

Auf eine Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte Stadtgeschichte nahm Hobbyarchäologe Klaus Steinkamp die Teilnehmer der jüngsten Männersache des Bildungswerkes Cloppenburg mit. Er präsentierte die Ergebnisse jahrelanger Ausgrabungen in der Stadt. Tonnenweise Sand wurden in den vergangenen Jahren von Steinkamp persönlich aber auch mit Hilfe zahlreicher weiterer Helfer abgetragen. „Es existiert quasi eine Stadt unter der Stadt“, sagte er. Stadttore, Reste von Fachwerkhäusern, der Stadtgraben und viele Reste von Gefäßen und Werkzeugen kamen bei den Ausgrabungen zum Vorschein. Im Stadtarchiv im Rathaus können sich montags ab 14 Uhr Bürger informieren.

 Die nächste Männersache mit Frühstück findet nicht – wie geplant – am kommenden Samstag, 2. Juni, sondern erst am Samstag, 7. Juli statt. Treffpunkt ist dann um 10 Uhr beim Bildungswerk Cloppenburg. Die Männerrunde erkundigt die Gemeinde Emstek, anschließend steigt das Abschlussgrillen des Sommersemesters. Anmeldungen unter Telefon   0 44 71/ 9 10 80.

Gleich zweimal erhielt in den vergangenen Tagen das Technische Hilfswerk (THW) Cloppenburg Besuch. Mit der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Cloppenburg hatten sich quasi Nachbarn auf den kurzen Weg zu den blauen Helfern aufgemacht. Auf Initiative von Lisa Rode durften zwei Tage zuvor die Mitglieder des Musikvereins Harmonie aus Cappeln hinter die Kulissen schauen.

Auf Einladung von Privatdozent Dr. med. Jörg Bäsecke, Chefarzt am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg und zuständig in der Inneren Medizin für die Bereiche Onkologie und Hämatologie sowie die Palliativmedizin, waren niedergelassene Ärzte, angestellte Ärzte des Krankenhauses sowie interessierte Gäste zum Palliativforum in die Caféteria des Krankenhauses gekommen. Als besonderer Gast konnte Prof. Dr. med. Karin Oechsle begrüßt werden, die als Leiterin des Bereichs Palliativmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig ist. Den Auftakt des Abends übernahm Dr. med Andreas Pfeiffer, Leitender Arzt der neurologischen Funktionsabteilung im St.-Josefs-Hospital. Er stellte seine Thesen zur Frage vor, inwieweit auch neurologische Patienten auf einer Palliativstation betreut werden können. Das Thema „Angehörigenarbeit“ von Palliativpatienten nahm Oechsle anschließend in ihrem Vortrag in den Fokus.

Herrliche Tage verbrachten nun einige Mitglieder der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen (FSG) auf der Nordseeinsel Langeoog, die sonst ihre Heimat auf dem Flugplatz Staatsforsten haben. Rundweg 30-mal hob Berufspilot Christopher Bergmann dort sicher mit der vereinseigenen Cessna 206 von der Landebahn ab und ermöglichte damit den Springern eine nicht alltägliche Kulisse. Bei einer kleinen Feier anlässlich des 65. Geburtstags des FSG-Vorsitzenden Bernhard Siemer-Ruholl aus Bakum musste Vereinsmitglied Ansgar Suurmann aus Lutten herhalten. Diesem wurde anlässlich seines 4000. Sprunges eine Torte regelrecht ins Gesicht „geklatscht”. Der Verein folgte damit einer alten Tradition, die von Petra Mahn aus Bösel ausgeführt wurde.

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