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NWZonline.de Region Cloppenburg

Neue Aufgaben

23.07.2018

Die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg darf ab sofort auf Verstärkung bauen: Julia Kulik, Auszubildende im Bereich Kauffrau für Büromanagement, sowie Tischlermeisterin Stephanie Drees sind neu ins Team gekommen, heißt es in einer Mitteilung.

Drees hat als Tischlermeisterin viel Erfahrung im Umgang mit Nachwuchskräften. Zuletzt war sie bei den Berufsbildenden Schulen Technik in Cloppenburg tätig. Dort betreute sie Ausbildungsgänge und Berufsorientierungsmaßnahmen. Da der bisherige Ausbildungsmeister längerfristig erkrankt ist, war eine Neubesetzung nötig geworden. Drees ist die erste Ausbildungsmeisterin der Kreishandwerkerschaft. Die Kreishandwerkerschaft bietet ihren Kunden viele Dienstleistungen an. Dazu gehören unter anderem Rechtsberatung sowie Unterstützung bei Weiterbildungsfragen – dafür ist auch das notwendige Personal nötig. Offene Stellen und weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter

Heinrich Siefer, Dozent der Katholischen Akademie Stapelfeld, und Linda Wilken aus dem Emsland vertreten Niedersachsen im Bundesraat för Nedderdüütsch (BfN). Dieser wurde kürzlich in Hamburg bis 2022 neu gewählt. Zusätzlich wurde Siefer einstimmig mit der Magdeburger Germanistikdozentin Dr. Saskia Luther für das Sprecheramt gewählt. Der BfN vertritt die Belange von niederdeutschen Dialekten auf Länder-, Bundes- und auf europäischer Ebene. Im BfN sind Heimatverbände und Niederdeutschvereine von acht Bundesländern vertreten. Unter dem Motto „Brüchen slaan – Sprache als Brücke“ richtet der BfN am Freitag, 19. Oktober, die zentrale niederdeutsche Veranstaltung anlässlich des Europäischen Sprachentags im Museumsdorf Cloppenburg aus.

Die Fachklinik für Orthopädie am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg ist als Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung rezertifiziert worden. Auditor der Zertifizierungsgesellschaft war Chefarzt Dr. med.Matthias Zurstegge, der sich in Cloppenburg ein genaues Bild von den Abläufen in der Fachklinik machte. Es war das mittlerweile vierte Audit zur Qualitätssicherung der Endoprothetik in der orthopädischen Fachklinik. Endoprothesen sind Implantate, die dauerhaft im Körper bleiben und geschädigte Körperteile teilweise oder sogar ganz ersetzen. Die Kompetenz der Ärzte habe sich rumgesprochen, wie es in einer Mitteilung der Klinik heißt. „Als zertifizierter Maximalversorger werden wir regelmäßig mit der Behandlung komplexer Wechsel- und Primärendoprothetik betraut“, sagte Chefarzt Dr. Boris Baron von Engelhardt. So reisten Patienten nicht nur aus ganz Niedersachsen, sondern mittlerweile auch aus Nordrhein-Westfalen an. Die Fachklinik biete viele Vorteile: Neben der Fachkompetenz und der Vielzahl an erfahrenen Operateuren gibt es in der Orthopädie-Abteilung die einzige überregionale Knochenbank.

Die Frauenunion des Landkreises Cloppenburg besuchte während ihrer diesjährigen Mehrtagesfahrt gleich mehrere Bundesländer. Ein Ziel war die hessische Stadt Fulda. Auf der langen Hinfahrt machten die Damen einen mehrstündigen Aufenthalt im Bergpark Wilhelmshöhe und dem Herkules-Denkmal in Kassel. Die einzigartigen Wasserspiele gehören zum Unesco-Welterbe. Auf einer Strecke von mehr als 2,3 Kilometern und an sechs Stationen konnten sich die Frauen vom sprudelnden Wasser faszinieren lassen.

In einer Stadtführung am zweiten Tag lernte die Gruppe etwas über die Gründung Fuldas. Mönch Sturminus gründete die Stadt im Jahre 744 im Auftrag von Bonifatius, einem der bekanntesten Missionare Frankreichs. Spuren der Barockzeit sind auch heute noch im Stadtbild zu erkennen. Der Dom, die Michaeliskirche, das Stadtschloss und viele andere Gebäude erinnern an die Epoche.

Bei Rundfahrten durch das Gebirge Rhön, das auf dem Bundesländerdreieck Hessen, Thüringen und Bayern liegt, erlebten die Frauen nicht nur die hügelige Landschaft dieses Mittelgebirges. Auch sahen sie sich hier mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und damit dem Kalten Krieg konfrontiert. Es folgte unter anderem ein Zwischenstopp auf der Wasserkuppe, die mit ihren 950 Metern die höchste Erhebung in Hessen darstellt. Ein Höhepunkt der Fahrt war der Besuch des Musicals „Die Päpstin im Schlosstheater in Fulda“.

Im thüringischen Geisa erfuhr die Reisegruppe im Museum „Blaues Haus“ unter Führung von Zeitzeugen viel über den Kalten Krieg in den 50er, 60er und 70er Jahren sowie den Alltag an der deutsch-deutschen Grenze. Die Führung endete am ehemaligen US-Stützpunkt Point Alpha. Das Gelände, auf dem 40 Jahre lang US-Soldaten Wache hielten, ist noch komplett erhalten. Ausstellungen geben hier einen guten Einblick in die Höhepunkte des Ost-West-Konfliktes.

Auf der Rückfahrt lernten die Frauen mit Alsfeld eine typische Fachwerkstadt in Hessen kennen. Noch 400 Fachwerkhäuser sind in der Altstadt erhalten. Die Gassen und Straßen erinnerten noch stark an den mittelalterlich florierenden Handel. Reiseleiterin Marlies Hukelmann wird auch im nächsten Jahr für die Organisation der Reise verantwortlich zeichnen. Die Vorbereitungen sollen in Kürze beginnen. 2019 geht es an die Havel nach Brandenburg.

Die meisten Teilnehmer haben jetzt am Bildungswerk einen Hauptschulabschlusskursus für Geflüchtete erfolgreich bestanden. Das Bildungswerk – basys gGmbH – organisierte diesen über neun Monate laufenden Kursus mit den Fächern Deutsch, Mathematik, Erdkunde, Politik und Biologie. Abnehmende Prüfungsstelle war die Oberschule Pingel Anton.

Die finanziellen Mittel stellte die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) in Niedersachsen zur Verfügung. Nun hoffen die erfolgreichen Absolventen auf eine Ausbildungsstelle. Und die Berufswünsche sind vielfältig, wobei ein Teilnehmer, Mujahid Bangash aus Pakistan, wohnhaft in Lastrup, als Mechatroniker bei Südbeck Nutzfahrzeuge bereits einen Ausbildungsplatz vorweisen kann.

Die anderen Wünsche gehen von Erzieherin, Automechatroniker, Zahntechniker, Floristin bis hin zur Altenpflege. Der Klassenbeste Ammar Omar will nun seinen Realschulabschluss machen. Klassenbeste Frauen waren Sozyar Ahmed (Wunsch: MTA) und Razyar Ahmed (Erzieherin), beide wohnen in Garrel. Die weiteren Teilnehmenden, die aus Pakistan, dem Irak, Afghanistan und Syrien stammen, sind Hady Toure, Cloppenburg; Ramin Rashidy, Bakhshe Yousef, Waijd Ahmad Yousafzai, Muhhammad Sher Khan, Ahmad Haddad, Zuhaib Khan, alle Lastrup; Hasna Same Hamed, Zinah Omar, Ammar Omar, alle Cloppenburg.


     www.handwerk-cloppenburg.de 
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