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Junioren-Fußball beim OM-Cup Generationsübergreifende gute Laune

Neuenkirchen - Der OM-Cup verbindet, keine Frage. Das hat die Eröffnungsfeier des 22. Oldenburger Münsterland-Cups für E-Junioren-Fußballer in Neuenkirchen am Samstag eindrucksvoll gezeigt. Er schweißt die Vereine der beiden Landkreise Cloppenburg und Vechta, aber auch die Generationen zusammen. Da machte Vechtas Landrat Tobias Gerdesmeyer (CDU, 48 Jahre) jede Menge Fotos mit dem Smartphone vom Einlauf der Kinder ins Stadion, da ließen sich mehrere OM-Cup-Sieger von 2010 und jetzige Herren-Spieler des TuS Neuenkirchen gemeinsam mit den Acht- bis Elfjährigen bejubeln, und so mancher Trainer und Betreuer strahlte über das ganze Gesicht. Was man auch von den OM-Cup-Beauftragten Ralf Böckmann und Christian Albers sagen konnte. Nach zwei pandemiebedingten Ausfällen war die Stimmung generationsübergreifend prächtig.

Ralf Böckmann konnte dann auch stolz von „1178 E-Junioren-Fußballern und 298 Betreuern beim diesjährigen OM-Cup berichten“, um bei späterer Gelegenheit noch mal anzufügen, dass die Traditionsveranstaltung eben kein den Kindern vorbehaltenes Vergnügen ist. „Die Betreuer machen sich selbst ein Riesenevent daraus. Es melden sich inzwischen so viele Betreuer an, dass wir aufpassen müssen, nicht bald eine Eins-zu-eins-Betreuung der Kinder beim OM-Cup zu haben.“

Wichtige Werte

Der OM-Cup soll aber nicht nur über Altersgrenzen, sondern auch über religiöse Grenzen hinweg wirken, das machte Landrat Tobias Gerdesmeyer deutlich. „Der OM-Cup soll für die Werte des Oldenburger Münsterlandes stehen, also für Toleranz, Menschlichkeit und Offenheit.“

Steht das OM in OM-Cup also nicht nur für Oldenburger Münsterland, sondern auch für Offenheit und Menschlichkeit? Ziel ist dies auf jeden Fall, auch wenn die Veranstalter natürlich nicht garantieren können, dass sich alle Anwesenden diese Einstellung zu eigen machen.

Einige Trainer ermahnt

Gut verstanden haben sich fast alle Teilnehmer auf jeden Fall, auch wenn hier und da mal ein Trainer/Betreuer ermahnt werden musste, die Schiedsrichter in Ruhe zu lassen. Bei allem generationsübergreifenden Spaß gab es dann aber doch kleinere Verständnisprobleme zwischen den Generationen. Als ein Erwachsener beim „Robokeeper“, der technischen Entwicklung eines künstlichen Torhüters, scherzte, dass der wohl versteckt von Olli Kahn gesteuert würde, lachten nur die Erwachsenen. Aber für welchen heutigen Zehnjährigen ist Olli Kahn schon ein Begriff…

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)
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