Neuenkirchen - Die Stimmung beim 22. OM-Cup in Neuenkirchen war ja von Anfang an gut, aber sie steigerte sich in drei Schritten deutlich: Um 12.52 Uhr am Sonntag erreichte sie ihren ersten Höhepunkt – weil das erste Team des Gastgebers TuS Neuenkirchen gerade das Halbfinale erreicht hatte. Als es sich dann auch noch in der Vorschlussrunde gegen den späteren Turnierdritten JSG Rechterfeld/Goldenstedt im Neunmeterschießen durchgesetzt hatte, war der Jubel noch einmal größer. Das Pias-Sportzentrum erzittern ließ der Jubel schließlich, nachdem der TuS für eine Premiere gesorgt hatte: Mit einem 1:0-Erfolg gegen den SV Emstek im Endspiel der Leistungsklasse I nach einem Tor von Noah Lukassen hatte Neuenkirchen bei der 22. Veranstaltung als erster Gastgeber den OM-Cup gewonnen.
SVE spielt stark auf
Der SV Emstek hatte die ungemein starken Rot-Weißen aus Damme im Semifinale 1:0 bezwungen. Er forderte anschließend dem laut angefeuerten Gastgeber in einer teils hitzigen Atmosphäre im Endspiel alles ab – und konnte am Ende stolz auf seine Turnierleistung sein. Nicht Finalverlierer gegen den TuS, der 2010 den OM-Cup in Holdorf schon einmal gewonnen hatte, sondern zweiter Sieger eines der größten Jugendfußball-Turniere in Norddeutschland ist das Team der Trainer Marcus Kunisch und Marcel Meyer geworden – eine tolle Leistung. Für die Emsteker wäre es übrigens der dritte Triumph nach 2001 und 2004 gewesen.
In Leistungsklasse II konnte sich SW Osterfeine II als Sieger feiern lassen. Die JSG Thüle/Markhausen wurde hinter dem Team BS Vörden Dritte. Da sich in Klasse I eine erste und in Klasse II eine zweite Mannschaft durchgesetzt hatte, passte auch der Triumph des VfL Oythe III in Leistungsstufe III. Hinter dem TuS Neuenkirchen II wurde der STV Barßel II Dritter und der STV Barßel I Vierter. Die lange Anreise hat sich also gelohnt.
SV Cappeln siegt
Im Finale der Leistungsklasse IV schlug der SV Cappeln den SV Bösel II mit 1:0. Im reinen Mädchen-Wettbewerb ließ RW Damme die gesamte Konkurrenz hinter sich.
So ging ein tolles OM-Cup-Turnier zu Ende, für das etwa 300 Helferinnen und Helfer gesorgt hatten. Besonders Martin Bothe und Jan-Bernd Hohnhorst (NFV-Kreis Vechta) hatten das Turnier am Laufen gehalten. Und nebenbei unter anderem noch als Beschwerdestelle, Anlaufstelle für angeschlagene Schiedsrichter und Lieferservice für Leibchen gedient – auch für sie gilt: tolle Leistung!
