Neuenkirchen-Vörden - Der Bürgermeister war am Sonntag wichtigster Zeuge: Als Ansgar Brockmann, Verwaltungschef der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden, die zahlreichen Gäste zum OM-Cup-Empfang im Saal der Gaststätte „Zum Schwarzen Roß“ begrüßte, erzählte er aus eigener Erfahrung, wie sehr einen der OM-Cup beeindruckt. „Mein Sohn ist jetzt 24 Jahre alt, aber wir sprechen heute noch über die OM-Cup-Turniere in Oythe und Thüle, bei denen er im Einsatz war. Und inzwischen gibt es 12.000 bis 15.000 ehemalige OM-Cup-Teilnehmer.“ So große und beeindruckende Turniere bleiben eben im Gedächtnis. Bei weitem nicht so lange, aber doch eine ganze Zeit begleitet die Teilnehmer, Organisatoren und Zuschauer des Turniers die „OM-Cup-Bräune“. Von der sprach Andreas Menke, Vorsitzender des TuS Neuenkirchen, beim Empfang. „Sonniges Wetter ist typisch für den OM-Cup im Kreis Vechta. Bei den Austragungen im Kreis Cloppenburg regnet es ja schon mal…“
„Ronald Maul und Thomas Reichenberger wurden nach Neuenkirchen geholt. Damit ist das Transferfenster beim TuS aber auch geschlossen.“ Moderator Wolfgang Maronde (TuS Neuenkirchen) zur Begrüßung der beiden Ex-Fußball-Profis.
„Mir wurde der Ball in die Wiege gelegt. Schon als Zweijähriger habe ich gemerkt: Ich kann nicht viel anderes, also versuche ich es mal mit Fußball.“ Thomas Reichenberger über die Tatsache, dass schon sein Vater Max Profi-Fußballer gewesen ist.
„Bei den ersten zehn Vereinen wäre es auch zu meiner Zeit möglich gewesen, so viel zu verdienen, dass man nie mehr im Leben arbeiten muss – für die habe ich nur leider nie gespielt.“ Ronald Maul über seine Fußball-Karriere.
„Da kann ausgerechnet ich nun gar nichts zu sagen.“ Thomas Reichenberger zur Frage von Moderator Maronde, was es bedeute, Fußballer müssten klar im Kopf sein.
„Ich wollte die Regeln mal richtig lernen.“ OM-Cup-Beauftragter Ralf Böckmann, der vor Kurzem den Schiedsrichterschein gemacht hat.
„Ich kann mich an einen Aufstieg mit Arminia Bielefeld erinnern – nein, eigentlich kann ich mich gar nicht daran erinnern. Da fehlt mir ein ganzer Tag im Gedächtnis.“ Ronald Maul über die Fähigkeit der Fußball-Profis, es nach Erfolgen richtig krachen zu lassen.
„Lasst sie doch einfach mal machen!“ Ralf Böckmann an Trainer gerichtet, die Schiedsrichter verbal angreifen.
„Ich hatte schon Felix Magath und Eduard Geyer als Trainer. Als mich dann auch noch LR Ahlen mit Werner Lorant haben wollte, habe ich nur gesagt: ,Nee, auf keinen Fall!‘“ Thomas Reichenberger über „harte Hunde“ auf der Trainerbank.
„Ich habe 1990 eine Lehre zum Kfz-Mechaniker gemacht und war dann 30 Jahre raus aus dem Beruf. Da hätte es wenig Sinn gemacht, mich wieder unter einen Bus zu legen. Und ich wollte auf keinen Fall Trainer werden.“ Ronald Maul darüber, dass er inzwischen Geschäftsführer des Drittligisten SV Meppen ist. Sze
Keinesfalls im Regen stehen ließen die Ex-Fußball-Profis Thomas Reichenberger (u.a. Bayer Leverkusen), Ralf Böckmann (VfL Osnabrück) und Ronald Maul (u.a. Arminia Bielefeld, inzwischen Geschäftsführer des SV Meppen) die Gäste. Sie boten ihnen im Zusammenspiel mit Moderator Wolfgang Maronde sehr gute Unterhaltung (siehe Kasten). So erzählte Maul, dass er selbst bei einem großen Junioren-Fußball-Turnier in Hamm entdeckt worden war. Und Reichenberger riet jungen Talenten, lange beim Heimatverein zu bleiben – was in Neuenkirchen natürlich gut ankam.
