Ein buntes Showprogramm boten die Jugendlichen des Reit- und Fahrvereins Friesoythe anlässlich ihrer Weihnachtsfeier in der vereinseigenen Reithalle in Schlingshöhe. Der Vorsitzende Theo Vahle begrüßte Reiter sowie Zuschauer und lobte den ausgezeichneten Besuch. Unter der Überschrift „Adventskalender“ hatten die Reitlehrerinnen des Vereins, Jutta Schweigatz, Melanie Deideck, Eva-Maria Block, Anika von Hondorf, Jenny Block und Jessica Thunert 24 Aktionen entsprechend der Türchen des Adventskalenders mit den Reitschülern und den Voltigierern einstudiert. Sie boten verschiedene Übungen sowohl auf dem Rücken der vier Vereinspferde als auch ohne Pferd. Dabei galt es zu tanzen, laufen und zu singen. Überschrieben waren die Aktionen etwa mit: „Geschenkerennen“, „Schneeballschlacht“, „Weihnachtskonzert“, „Nikolaus“, „Die Weihnachtbäckerei“, „Weihnachtstanz“, „Sterne: Licht aus – Licht an“, „Die Vorstandsnummer“ – wobei sich Theo Vahle und seine Vorstandskollegen als Sänger zu präsentieren hatten – und zum Abschluss „Die Krippe“ an der alle Akteure beteiligt waren.

Die Akteure boten neben Spring- und Reiteinlagen auch akrobatische Turnübungen. Die Aktionen der jungen Reiter wurden stets mit viel Applaus belohnt. Zur Schau gehörte auch viel Musik, die von Imke zur Brügge, die durchs Programm führte, eingespielt wurde. Nach der letzten der 24 Aktionen wurden die jungen Akteure mit Süßigkeiten für ihr anstrengendes Showprogramm belohnt. Auch die Reitlehrerinnen durften sich für ihre Mühen über ein Präsent vom Vorstand freuen.

Die Klasse 8 der Elisabethschule Friesoythe hat weihnachtliche Windlichter gebastelt und Kerzen gegossen. Diese Produkte wurden dann in der Schule und in der benachbarten Ludgeri-Schule verkauft. Der Erlös von 210€ Euro soll nun für die Taifunopfer auf den Philippinen gespendet werden. Im Rahmen eines Zeitungsprojekts waren die Schülerinnen und Schüler auf die große Not, die der Taifun Haiyan auf den Philippinen angerichtet hatte, aufmerksam geworden. „Schnell“, so die Klassenlehrerin Frieda Hagemann, „waren sich alle einig, dass hier geholfen werden muss.“ So wurde das Hilfsprojekt in den Monaten November und Dezember geplant und realisiert.

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk haben sich die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Friesoythe gemacht. Anlässlich ihrer Weihnachtsfeier stellten sie mit der Einweihung eines gebrauchten 13 Jahre alten Nissan Terrano wieder ein allradtaugliches Fahrzeug in Dienst, das als „Übergangslösung“ den ausgemusterten VW-Syncro der Ortsgruppe ersetzen soll. Dieser musste nach mehr als 25 Jahren Dienstzeit ausgemustert werden, weil die Instandsetzungskosten die Kosten für die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges weit überschritten hätten und die Anträge an das Land Niedersachsen auf Zuschüsse aus dem Katastrophenschutz in der Vergangenheit immer wieder abschlägig beschieden worden waren.

Im Beisein zahlreicher Mitglieder der Ortsgruppe, des stellvertretenden Bürgermeisters Bernhard Möller sowie des Ortsbrandmeisters Matthias Schmidt und seines Stellvertreters Stephan Norrenbrock segnete Diakon Heinz Wübben das Fahrzeug und die Christopherus-Plakette, die die Feuerwehr Friesoythe der Ortsgruppe als Glücksbringer übergeben hatte. Zuvor hatte der Vorsitzende Frederik Fangmann in einer kurzen Begrüßung den „Werdegang“ des neuen Fahrzeuges erläutert und hierbei Hermann Zumbrägel sowie die Brüder Sascha und Maik Stratmann für ihren Einsatz bei der Aufarbeitung und dem Ausbau des Fahrzeugs für den Rettungs- und Katastropheneinsatz gelobt.

Eine plattdeutsche Adventsfeier hatte der Landfrauenverein Gehlenberg-Neuvrees-Hilkenbrook für seine Mitglieder und die kfd jetzt gestaltet. Der Einladung waren zahlreiche Frauen gefolgt. Der Vorstand hatte in den Tagen zuvor stundenlang gebacken. Beim Wirt Reiners in Gehlenberg war der Saal adventlich geschmückt. Engagiert worden war für diesen Abend die Gruppe Klang Clör.

Mit lustigen und auch besinnlichen plattdeutschen Geschichten, Texten und Liedern begeisterte Klang Clör die Gäste. Autorin der Geschichten und Texte ist Gertrud Herzog aus Harkebrügge. Sie las aus ihrem Buch „Sommersünn `un Grummelwolken“. Für die musikalischen Vorführungen waren ihr Bruder Franz kl. Holthaus an der Gitarre, ihre Tochter Andrea Kuper mit Flöte und Achim Bütlow auch mit Gitarre dabei. Andrea Kuper hatte einige Texte der Mutter vertont. In ihrem Repertoire hatte die Gruppe, ebenfalls alte Volksweisen. Einige Adventslieder wurden mit den Frauen gemeinsam gesungen.

Die Gruppe Klang Clör nimmt erst seit etwa einem Jahr offizielle Auftritte wahr. Mit den Erlösen aus Auftritten und dem Verkauf ihrer CDs unterstützen sie die Hondurashilfe über die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Landesverband Oldenburg. Kl. Holthaus engagiert sich seit 15 Jahren für Honduras und war bereits vor Ort. Er berichtete den Frauen an dem Abend von seinen Eindrücken.

Maria Bruns beendete den Abend mit einem herzlichen Dankeschön an die Gruppe Klang Clör für die wunderbaren Darbietungen und an die zahlreichen Gäste für ihr Kommen.