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Neues Werk im Ecopark Drantum Caritas-Beschäftigte arbeiten künftig bei Kalkhoff

Die Werkstätten des Caritas-Vereins Altenoythe haben ihre Kooperation mit Kalkhoff ausgebaut.

Die Werkstätten des Caritas-Vereins Altenoythe haben ihre Kooperation mit Kalkhoff ausgebaut.

Daniel Meier

Cloppenburg/Drantum - Die Werkstätten des Caritas-Vereins Altenoythe haben ihre Kooperation mit Deutschlands führendem Fahrradhersteller Kalkhoff ausgebaut. Künftig werden Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten Kalkhoff in der neuen Produktion an der Europa-Allee im Ecopark unterstützen. Ihre Aufgaben bestehen im Verpacken der Beipacks und im Auffalten von Kartonagen. Sechs Mitarbeitende der Caritas sind bereits im Werk aktiv, weitere werden im Juni folgen. Alle Caritas-Mitarbeitenden bekommen Kalkhoff-Arbeitskleidung.

Lange Partnerschaft

Bereits seit vielen Jahren arbeitet Kalkhoff mit den Werkstätten des Caritas-Vereins zusammen. Die Werkstatt CALO (Cloppenburger Auftrags- und Lohnfertigung) ist eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen beziehungsweise Behinderungen. Sie ist den Werkstätten des Caritas-Vereins Altenoythe angegliedert. In den Werkstätten übernehmen die Mitarbeitenden bisher das Kommissionieren und Verpacken von Bedienungsanleitungen.

Neue Chance

„Ich bin froh, dass wir noch enger zusammenwachsen und wir Mitarbeitende der Werkstätten des Caritas-Vereins Altenoythe jetzt auch hier bei uns am neuen Standort haben. Wir wollen alle unter einem Dach zusammenziehen. Dadurch können wir unseren sozialen Verpflichtungen noch stärker nachkommen und die Menschen mit Behinderung direkt integrieren“, sagte Kalkhoff-Geschäftsführer Wolfgang Wildemann. Das sei sehr gut, um ihnen die Chance zu geben, am ganz normalen Tun teilzuhaben. Am alten Standort an der Siemensstraße in Cloppenburg habe es diese Möglichkeit nicht gegeben, „aber jetzt freuen wir uns, dass es im neuen Werk an der Europa-Allee klappt“.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, betonte auch Andreas Wieborg, Vorstand des Caritas-Vereins Altenoythe. Die Zusammenarbeit sei ein gutes Beispiel dafür, dass die Integration in den Betrieb funktioniere. Das sei für die Menschen mit Behinderung ein Zeichen besonderer Wertschätzung. Diese Arbeit in den Partnerbetrieben solle bei den Caritas-Werkstätten noch ausgebaut werden, Kalkhoff sei in dieser Form der erste Kooperationspartner im industriellen Bereich und damit eine gute Referenz.

Jan Lübbers, Bereichsleitung für den Fachbereich Arbeit beim Caritas-Verein-Altenoythe, unterstrich, dass mit hohen Qualitätsansprüchen gearbeitet werde. „Wir können zeigen, dass Menschen mit Behinderung qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Wir spüren, dass das Miteinander auch in den Unternehmen zu Haltungsänderungen führt. Das ist eine gute Entwicklung.“

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