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Verkehr in der Stadt Friesoythe CDU fordert Verkehrskonzept für Neuscharrel

Neuscharrel/Heetberg - Mit einem neuen Antrag hat sich jetzt die CDU/FDP-Fraktion im Friesoyther Stadtrat an die Verwaltung gewandt. Darin geht es um die Erstellung eines Verkehrskonzeptes für den Ort Neuscharrel. Hintergrund ist die aktuelle erhöhte Verkehrsbelastung im Ort

Viel Verkehr im Ort

Zurzeit wird die Bundesstraße 401 zwischen Esterwegen und der Kreisgrenze Emsland/Cloppenburg saniert. Auf dem Weg, diese Sperrung zu umfahren, bahnen sich zahlreiche Pkw und Lkw jeden Tag ihren Weg durch den kleinen Ort Neuscharrel. „Aufgrund der dadurch enorm erhöhten Verkehrsbelastung kam es mehrfach zu brenzligen Situationen mit Beinaheunfällen“, sagt Stefan Fuhler (CDU), der auch Ortsvorsteher von Neuscharrel ist. Sorge bereite ihm dabei, dass vereinzelt Schulkinder, die die „Alte Hauptstraße“ queren müssen, verunfallt wären. „Glücklicherweise blieben bislang Personenschäden aus.“

Doch auch Stefan Fuhler ist sich bewusst, dass die Umleitung in naher Zukunft aufgehoben wird. „Eine Mehrbelastung durch Schwerlastverkehre, bedingt durch die bevorstehenden Ansiedlungen von Industrieanlagen im C-Port wird dennoch Bestand haben“, sagt der CDU-Ratsherr. Vor allem Rohstofflieferungen aus den westlichen Region des Stadtgebiets könnten seiner Meinung nach primär durch die Ortschaft Neuscharrel laufen. Deswegen schlägt er die Prüfung einer neuen Verkehrsleitung vor. Es soll die Anschlussstelle an der Bundesstraße 72 beim C-Port genutzt werden. An der Auf- und Abfahrt geht es in Richtung Neuscharrel nur für den landwirtschaftlichen Verkehr weiter. Für normale Fahrzeuge ist die dortige Straße „Am Hochmoor“ gesperrt, die abschnittweise auch nur als Sandweg mit tiefen Schlaglöchern besteht. „Durch den Ausbau der Straße könnte der Schwerlastverkehr über die Neuscharreler Allee zum C-Port geleitet werden“, sagt Fuhler.

Wegegenossenschaft

Problem dabei ist nur: Die Straße „Am Hochmoor“ gehört zum Teilen einer Wegegenossenschaft. Im Gespräch mit unserer Redaktion teilte die Genossenschaft mit, dass sie über diese möglichen Pläne noch nicht unterrichtet worden sei. Auch das Interesse, über diese Straße Schwerlastverkehr Richtung C-Port fahren zu lassen, hielte sich in Grenzen.

„Die dadurch erlangte schnellere Anbindung an die B 72, die B 401 und den C-Port bringt sicherlich Vorteile für entsprechende Transportunternehmen, aber auch für viele andere Verkehrsteilnehmer“, sagt Fuhler weiter.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland
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