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NWZonline.de Region Cloppenburg

Nistkästen und Flug

25.07.2018

Unter dem Motto „Wir helfen Singvögeln und bauen Nistkästen“ zimmerten zwölf kleine Naturschützer im Rahmen der Ferienpassaktion der Gemeinde Barßel zahlreiche Wohnräume für die verschiedensten Vogelarten, die in der Natur herumfliegen. Die Organisation der Veranstaltung hatten die Weidmänner des Hegerings Barßel übernommen und die fand im „Spielparadies“ auf dem Kinderspielplatz „Am Hasenkamp“ statt.

Nach dem fleißigen Gezimmere gab es leckeres Eis und etwas zum Knabbern für die Mädchen und Jungen. Die Vogelkästen konnten die Teilnehmer mit nach Hause nehmen. „Singvögel sind nicht nur schön zu hören, sondern auch sehr nützlich. Weil sie sich von Insekten ernähren, helfen sie uns im Garten, die Schädlinge zu bekämpfen. Dann braucht man auch kein Gift zu spritzen“, sagt Heinz Hinderks, Naturschutzbeauftragter des Hegerings Barßel, der auch die Federführung beim Bau der Nistkästen übernommen hatte.

Barßels Hegeringsleiter Rudi Schulte freute sich über die große Anzahl der Kinder, die sich an der Aktion beteiligten. Als Hegering leiste man mit einer solchen Aktion einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Er bedankte sich bei den Weidmännern, die an der Aktion mitwirkten.

Glück hatten am vergangenen Sonntag einige junge Angehörige hiesiger Hilfsorganisationen. Denn Jan-Niklas zur Brügge, Adrian Kröger und Dennis Boeckhoff (Feuerwehr Barßel), Jule Maibaum, Ina Riethmüller (THW) sowie Mathis Düwel und Jan Nipper (Feuerwehr Cloppenburg) durften für gute Leistungen mit einem der in der Region nicht unbekannten „Pink“-Flugzeuge von Leer aus in die Luft gehen. Die Maschine, die nach einem zehntägigen Flugauftrag von Leer aus auf dem Weg ins tschechische Klatoy war, landete dann eigens auf dem kleinen Sportflugplatz in Staatsforsten zwischen, um die besonderen Passagiere anschließend wieder von Bord gehen zu lassen.

Die Aktion war ein Dankeschön der Soldaten des Fallschirmjägerregimentes 31 Seedorf. Denn wenn die Fallschirmjäger den kleinen, als militärischer Sicherheitsbereich deklarierten Sportflugplatz in Staatsforsten für ihre Übungsvorhaben nutzen, können sie sich bei Bedarf stets einer verlässlichen Unterstützung von THW und Feuerwehr sicher sein. Ins Leben gerufen hatte die Aktion die Kreisgeschäftsstelle des Deutschen Reservistenverbandes in Wittmund.

„Wir finden es sowohl von der Flugzeugbesatzung als auch von den Soldaten einfach nur toll, dass sie für uns diesen Aufwand und vor allen Dingen Extrakosten auf sich nehmen“, waren sich die Jugendbetreuer Philipp Tiedeken, Martin Pyrchalla und Michael Tabeling einig. Wobei sich die Betriebskosten der Maschine auf dem Rundweg auf 30 Euro pro Minute belaufen. „Und es war ja nicht das erste Mal, dass wir hier bedacht wurden“, ergänzt THW-Chef Rouven Nock begeistert, der es sich nicht nehmen ließ, den Fahrdienst für die Passagiere nach Leer zu übernehmen.

Während des knapp halbstündigen Fluges zeigten sich die Piloten besonders großzügig und drehten eine Extrarunde über Barßel und Cloppenburg. So konnten die jungen Helfer ihre dienstlichen Domizile auch einmal aus der Luft betrachten. Unterstützung fand die Aktion durch den am Platz ansässigen Luftsportverein Cloppenburg (LSV) sowie die Fallschirmsportgruppe Wildeshausen (FSG). Für letztere wird die „Pink“ am 4. und 5. August noch einmal nach Staatsforsten zurück kehren, um für den Verein Fallschirmspringer in die Luft zu befördern.

Rund 20 Kinder nahmen an der Ferienpassaktion der Stadt Friesoythe im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn teil. Unter dem Motto „Ein Abenteuer im Moormuseum“ erkundeten die Kinder das Freigelände des Museums und erfuhren vieles über Moor, Torf und die Fehnkultur. Im spielerischen Wettbewerb schichteten sie Torfsoden um und lernten so eine früher alltägliche Arbeit im Hochmoor kennen – das Umstuken. Auch das Stapfen durch das Moortretbecken machte allen viel Spaß. Der Höhepunkt der vormittagsfüllenden Veranstaltung war das Treideln der museumseigenen Schute in der Museumswieke.

Das „Abenteuer im Moormuseum“ wurde auch für die Gemeinde Barßel (17. Juli) angeboten und findet am Donnerstag, 26. Juli, im Rahmen des Ferienpasses der Gemeinde Rhauderfehn im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn statt. Dafür gibt es noch freie Plätze, eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon  04499/2222.

Auch Familien mit Kindern können mit einer Moorrallye das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn erkunden und viel Spaß haben. Das Museum hat dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos gibt es unter www.fehnmuseum.de.

Großen Zuspruch fand jüngst die Autowaschaktion der Messdienergemeinschaft der Pfarrgemeinde St. Ansgar Barßel. Für die Waschaktion stellte die Freiwillige Feuerwehr Barßel ihren Platz und die Waschanlage am zweiten Hüllenweg zur Verfügung. Dort wurden rund 40 Autos gewaschen. Auf Wunsch wurde auch der Innenraum der Fahrzeuge gesäubert.

Für ihre Mühen wurden die Messdiener mit einem Obolus entlohnt. Das Geld wanderte jedoch nicht in die eigenen Taschen, sondern wurde gesammelt. Wie viel bezahlt wurde, entschieden die Kunden selbst. Der Erlös von rund 450 Euro dient in diesem Jahr dazu, dass sich Barßels Messdiener an der internationalen Messdienerwallfahrt nach Rom vom 27. Juli bis 4. August beteiligen können. „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Oberministrant Michael Bohnen und dankte der Feuerwehr Barßel für die Bereitstellung ihrer Anlagen.

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