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NWZonline.de Region Cloppenburg

Verkehr: Vorsicht vor flüchtendem Rehwild

24.07.2018

Nordkreis Jetzt beginnt wieder die „Blattzeit“ – also die Paarungszeit des Rehwildes. Sie dauert von Mitte Juli bis Mitte August und macht das Wild im Wortsinne blind vor Liebe.

„Dadurch steigt auch wieder die Gefahr der Wildunfälle“, warnt der Vorsitzende der Jägerschaft des Landkreises Cloppenburg, Bernd Kurmann. Denn in dieser Zeit verfolgen Rehböcke paarungsbereite Ricken oft stundenlang. Bei wilden Fluchten quer über Straßen und Wege lassen die Tiere ihre sonst natürliche Scheu vor dem Straßenverkehr vermissen. Die Böcke würden immer aufdringlicher, erklärt Kurmann. Den Ricken bleibe nur die Flucht nach vorn.

Noch bis Mitte August renne das Rehwild dadurch umher Auto- und Kradfahrer müssten deshalb jederzeit damit rechnen, dass „hoch flüchtige Ricken mit dem Bock im Gefolge plötzlich aus Mais- und Kornfeldern sowie Waldungen auf die Straße laufen, um diese zu überqueren“, erklärt Kurmann.

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„In ihrem Liebesrausch bemerken die Rehe oft das herannahende Fahrzeug viel später als zu anderen Jahreszeiten“, erläutert der Vorsitzende der Jägerschaft – mitunter kann das dramatischen Folgen haben. Darum häufen sich jetzt die Verkehrsunfälle mit Rehwild. Auf den Straßen des Landkreises Cloppenburg wurden im vergangenen Jahr circa 900 Rehe Opfer der Straße. Auch für Auto- und besonders Motorradfahrer geht ein Zusammenprall mit einem Reh nicht glimpflich aus, ganz abgesehen vom Schaden am Fahrzeug, so der Vorsitzende der Jägerschaft.

Der Vorsitzende empfiehlt den Verkehrsteilnehmern, bis Mitte August besonders vorsichtig zu fahren – „und zwar nicht nur dort, wo Hinweisschilder vor dem Wildwechsel warnen“.

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall, sollte der Autofahrer aus eigenem Interesse die Polizei oder den Revierinhaber benachrichtigen. Eigenmächtiges Suchen hat zu unterbleiben, weil dies ein verletztes Reh zur weiteren Flucht treibe. Keinesfalls, so Kurmann, dürfe man überfahrenes Wild in den Kofferraum werfen und für die „heimische Küche“ abtransportieren. Die eigenmächtige Schadensregulierung ist nach der Gesetzgebung Wilderei und wird nach dem Strafgesetzbuch geahndet.

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