Oldenburger Münsterland - Die Lust auf Spargel ist im Oldenburger Münsterland auch in der Corona-Zeit groß. Das hat das OM-Spargelessen am Muttertagswochenende deutlich gezeigt. „Wir sind komplett überwältigt“, machte Jan Kreienborg, Geschäftsführer des Verbunds Oldenburger Münsterland klar, dass sich die Bilanz der traditionellen Veranstaltung sehen lassen kann. So wurden von den Gastronomen zwischen Barßel und Neuenkirchen-Vörden mehr als 4000 Portionen verkauft.
Weitere Neuerungen
Nachdem im letzten Jahr das Prinzip „Spargel to go“ etabliert worden war, gab es diesmal weitere Neuerungen. So lief das Spargelessen erstmals über drei Tage. Zudem wurde neben der Möglichkeit, die vorbestellten Speisen mit nach Hause zu nehmen, erstmals das sogenanntes Wohnmobildinner angeboten. So wurden die Gerichte direkt an die auf den Restaurantparkplätzen geparkten Fahrzeuge serviert. Die Idee kam gut an: Fast 500 Gäste ließen sich auf diese Weise verwöhnen.
Fein nebeneinander aufgereiht standen etwa die Wohnmobile beim Mühlencafé in Vechta-Langförden. „Das kam wirklich gut an“, bestätigte Inhaberin Melanie Borgerding. „Unsere Gäste haben sich sehr dankbar gezeigt und uns Mut zugesprochen, in dieser schwierigen Zeit durchzuhalten.“
Ähnlich erging es dem Team vom Gasthaus Vaske-Thölking in Cappeln-Elsten. Vom „To-go-Angebot“ machten die Spargelfreunde hier vor allem am Samstag und Sonntag reichlich Gebrauch. „Das tolle Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt, weil viele eine Radtour und die Abholung ihrer Gerichte miteinander verbunden haben“, berichtete Inhaberin Edeltraud Osterloh.
Lob von Landräten
Auch die beiden Landräte Johann Wimberg und Herbert Winkel waren voll des Lobes angesichts der einmal mehr gelungenen Aktion. „Das OM-Spargelessen ist längst eine feste Institution, die von den Menschen in der Region sehr gut angenommen wird“, sagte Johann Wimberg. „Besonders schön ist, dass unsere Gastronomie diese Chance, sich zu präsentieren, Jahr für Jahr aufs Neue ergreift“, ergänzte sein Vechtaer Kollege Herbert Winkel. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 37 Betriebe teil.
Verbundsgeschäftsführer Jan Kreienborg richtete seinen Dank auch an Bereichsdirektor Frank Schwerter von der Öffentlichen Oldenburg. „Sie steht uns seit Jahren als Partner zur Seite und hat einen erheblichen Anteil am Stellenwert des OM-Spargelessens für die Region.“ Kreienborg kündigte an, dass 2022 ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte aufgeschlagen werden soll. „Dann hoffentlich auch wieder mit Präsenz in den Restaurants vor Ort.“
