Lastrup - „Wie bewerten Sie die Verkehrssituation in Lastrup?“ Oder: „Wie bewerten Sie die Sauberkeit in Lastrup?“ Die Gemeinde Lastrup will ihren Bürgern Fragen stellen, die diese ab sofort und bis zum 15. Mai beantworten können. Die drei im Rathaus vertretenen Parteien haben zusammen mit der Verwaltung einen Fragebogen erarbeitet, der digital oder in Papierform ausgefüllt werden kann, um der Kommune eine Rückmeldung zu ihrer Arbeit zu geben und Vorschläge für weitere Projekte zu machen.
Politik verändert
„Corona hat auch die Arbeit der Politik verändert. Vor der Coronazeit gab es in der Gemeinde Bürger- und Bauerschaftsabende, in denen die aktuelle Kommunalpolitik diskutiert und künftige Projekte erläutert oder vorgeschlagen wurden. Denn Politik lebt vom Input der Bürger“, erläutert Bürgermeister Michael Kramer. Die drei im Rat vertretenen Parteien hatten sich nun laut Kramer mit der Verwaltung zusammengesetzt, um die Bürger stärker in die Entscheidungen und die Entwicklung einzubeziehen. Gemeinsam habe man zu den vier Themenbereichen „Leben, Wohnen und Arbeiten“, „Kultur, Freizeit und Naherholung“, „Beteiligungen, Kommunalpolitik und Verwaltung“ sowie „Persönliche Angaben“ 30 Fragen mit insgesamt 110 Unterpunkten entwickelt. So ist zum Beispiel die Frage: „Wie bewerten Sie die Lebensqualität in der Gemeinde?“ untergliedert in „…ganz allgemein“, „…für Familien“, „…für Kinder“, „…für Jugendliche“, „für Erwachsene“, „…für Seniorinnen und Senioren“. Man kann „sehr gut“, „gut“, „neutral“, „eher schlecht“, „sehr schlecht“, „weiß ich nicht“ oder „kann ich nicht sagen“ ankreuzen. Die 30 Fragenkomplexe seien in gut 10 Minuten zu bearbeiten.
QR-Code
In den sozialen Medien findet sich ein QR-Code, mit dem man den Fragebogen öffnen und beantworten kann. Man kann ihn aber auch als PDF-Datei herunterladen und am PC beantworten und zurücksenden oder sich ausdrucken und bei der Gemeinde abgeben. „Jedes Ratsmitglied und auch die Verwaltung haben aber auch den Fragebogen auf Papier, so dass man ihn in Ruhe zu Hause ausfüllen kann und dann im Rathaus abgeben kann“, bietet Kramer an. Der Bürgermeister geht von einer Rücklaufquote von etwa 30 Prozent der Haushalte aus. Die Ergebnisse der Befragung sollen im Herbst vorgestellt und mit den Bürgern diskutiert werden.
