Gehorsam an der Leine gehen, ruhig bleiben, wenn ein Schuss fällt, erlegtes Wild selbstständig zum Jäger bringen – das und noch viel mehr lernt ein Jagdhund in seiner Ausbildung. Gruppen zur Jagdhundeausbildung boten die Hundeobleute Willi Immken vom Hegering Markhausen-Gehlenberg und Hermann Fugel, Hegering Scharrel, in diesem Jahr wieder als gemeinsame Aktion an.
Bereits ab Anfang Juli wurden 14 Hunde intensiv durch ihre Führer unter fachmännischer Anleitung geschult. Zum Training gehörte unter anderem Wasserarbeit und Arbeit auf der „Schweißspur“.
Den großen Herausforderungen der Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde stellten sich in den Revieren um Gehlenberg dann schließlich neun Hund-Führer-Gespanne. Fünf anerkannte Prüfer nahmen unter der Leitung von Heinrich Block aus Bösel die Lektionen ab. Ausnahmslos konnte allen Teilnehmern die jagdliche Brauchbarkeit bescheinigt werden.
Weil er die ruhigste Hand hatte, wurde Niklas Hüls beim diesjährigen Jugend-Nadelschießen in Neuvrees Vereinsmeister 2012. Dafür erhielt er die Ehrennadel von Schießgruppenleiter Hermann Pohlmann, Schießgruppenmitglied Marlies Kramer und Oberst Heinz Heymann. Außerdem erhielt J an-Dirk Robbers die Goldene Nadel, Stephan Gerdes die Silberne Nadel und Rick Kramer die Bronzene Nadel.
K eine Berührungsängste: Das war das Motto im Altenoyther Seniorenzentrum, als der Rollende Zoo Tränkler im Gemeinschaftsraum sein Zelt aufschlug. Nein, ein Zirkuszelt gab es eigentlich nicht, dafür aber richtige Zirkus-Stimmung. Zu Gast im Altenoyther Seniorenzentrum waren nicht nur Artisten und Tiere, die alle auf den Zoodirektor Martin Tränkler hören. Dabei waren auch Mädchen und Jungen vom Heilpädagogischen Kindergarten „Ich bin Ich“ sowie vom Piccolino Kindergarten. Auch die Kleinen hatten keine Berührungsängste. Alle freuten sich darüber, die exotischen Tiere streicheln zu können. Als erstes wurden zwei Kapuzineraffen vorgestellt, die vom Publikum gleich ins Herz geschlossen wurden. Beeindruckend war dagegen ein Schweinsaffe. Diese Tiere werden in Borneo dazu abgerichtet, Kokosnüsse zu pflücken. Die beiden Frettchen Susi und Strolch, wie auch ein noch sehr junges und kleines Krokodil durften natürlich auch gestreichelt werden.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation von verschiedenen Schlangen und insbesondere der beiden riesigen Würgeschlangen die sich bei der Vorführung um den Körper des „Zoodirektors“ schlängelten. Die Tigerpythons – nicht gleich jedermanns Sache – wurden nicht nur gestreichelt, sondern auch ihrer Länge nach von mehreren Besuchern auf den Arm genommen. Diese zutraulichen, menschengewöhnten Tiere aus nächster Nähe zu erleben und zu berühren war sowohl für die Kinder, wie für die Senioren ein nichtalltägliches Erlebnis.
Bei der Vorführung der Tiere informierte Tränkler ausführlich und sachkundig über die Herkunftsländer, Lebensgewohnheiten, Fress- sowie Jagdgewohnheiten und Eigenheiten der Tiere. So erlebte das interessierte Publikum einen praktischen Biologieunterricht.
