Eine zweitägige Radtour führte kürzlich eine Gruppe Landfrauen aus Garrel in den Landkreis Vechta. Nach einem Frühstücksbuffet im Dorfgemeinschaftshaus in Kellerhöhe ging es weiter zum Spargel- und Beerenhof Jahn in Halter. Um den Landfrauen die Tour zu versüßen, wurde ein Stopp im „SchokoLaden“ in Visbek eingelegt.

Die feinen, handgemachten Pralinen aus der Manufaktur sind mit den besten Zutaten und belgischer Schokolade zubereitet. „Sie waren ein Genuss für Leib und Seele“, berichtet Doris Wieghaus.

Vom hochwertigen Substrat bis zur Lieferung zum Kunden wurde den Frauen die Pilzaufzucht bei „Pilzland Vertriebs GmbH“ Wesjohann in Rechterfeld ausführlich vorgestellt. Alles wird dort aus einer Hand produziert. Frische Pilze sind sprichwörtlich „wahre Energielieferanten, Kraftpakete und Appetitmacher“. Nach der Führung ließen sich die Landfrauen die zubereiteten Pilze schmecken.

Über Wöstendöllen, durch Norddöllen, am Stoppelmarkt vorbei, erreichte die Gruppe gegen Abend ihre Unterkunft in Vechta. Das neu errichtete Vier-Sterne-Hotel empfing sie mit einem Aperitif, verfeinert mit einer Hibiskusblüte.

Fortgesetzt wurde der Abend durch eine Nachtwanderung mit Nachtwächter, der mit Hellebarde, Signalhorn und Laterne ausgerüstet war. Im Anschluss ließen es sich die Frauen beim Nachtwächtermahl unter freiem Himmel im „Am Kaponier“ schmecken.

Am nächsten Morgen, bei strahlendem Sonnenschein nach dem Frühstück, starteten die Landfrauen, vorbei an der Zitadelle, durch den Hochzeitwald in Richtung Dinklage zum „Bussjahns Hof“. Die von Heinz-Josef Burhorst gebaute Fachwerksiedlung wurde unter seiner Leitung besichtigt. „Burhorst wollte traditionelle Gebäude schaffen und das ist ihm auch gelungen. Ein Haus mit Diele für Familien, Backhaus für Singles, Heuerhaus und sogar ein Göpel dienen als Wohnung. Bauerngärten, Bäume und der Dorfteich bereichern die Fachwerksiedlung“, schildert Wieghaus ihre Eindrücke.

Unter einer großen Eiche, an dem entkernten Zweiständerhaus (gebaut 1786), ließen die Frauen sich in die frühere Zeit versetzen. Bei Eier- und Buchweizenpfannkuchen von der alten Kochmaschine genossen sie die Mittagsstunde.

Bevor es Richtung Heimat ging, kehrten die Radfahrerinnen im „Mühlen Cafe“ in Spreda ein. Bei einem Picknick im Gras mit Wein und Käse bedankten sich die Organisatorinnen bei den Mitfahrenden.

Die Radtour endete am Amerika Stein in Garrel mit dem Fazit: „Bei so einer Tour sind wir gerne beim nächsten Mal wieder dabei!“

Kurz vor den Sommerferien haben die Schulsanitäter des Clemens-August-Gymnasiums Cloppenburg (CAG) und der Oberschule Garrel das Wochenende für Fortbildungen genutzt. In Stationsarbeit wurden Basismaßnahmen und erweiterte Erste-Hilfe-Fähigkeiten erlernt und vertieft. Zusätzlich mussten viele Fallbeispiele mit der RUD-Gruppe, der Realistischen Unfalldarstellung, von den Nachwuchsrettern gemeistert werden.

„Wir haben darauf geachtet, dass vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen für jeden was dabei war“, sagt Jan Ferneding, Ausbildungsleiter im Ortsverband Garrel der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Johanniter sind für die Ausbildung und Betreuung der Schulsanitäter an den beiden Schulen verantwortlich.

Neben dem Lernen stand auch der Spaß im Vordergrund. Die insgesamt 20 Mädchen und Jungen übernachteten in der Dienststelle der Johanniter in Garrel und besuchten anschließend die Freiwillige Feuerwehr. Zudem sorgten zwischen den Lerneinheiten viele Spiele für Auflockerung. Neben den Erste-Hilfe-Trainern waren auch Jugendgruppenleiter dabei.