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NWZonline.de Region Cloppenburg

Reporter unterwegs

22.07.2019

Im Rahmen des Ferienpasses besuchten die Rote- Schule-Reporter den Hagel-Hof in Bunnen. Seit 1995 finden auf dem Gnadenhof von Barbara Deppe Tiere ein neues Zuhause. Alle Tiere stammen dabei aus Privathaushalten, in denen sie nicht artgerecht aufwachsen konnten, sind Pflegefälle zum Beispiel aufgrund von Krankheiten oder wurden aus industriellen Tieranlagen befreit. Auch beschlagnahmte oder ausgesetzte Tiere finden in Bunnen ein neues Zuhause, wo ihnen ein möglichst artgerechtes Leben bis zu ihrem natürlichen Tod ermöglicht wird.

Auf dem vier Hektar großen Hof gab es für die zehn jungen Reporter viel zu entdecken. Zu Beginn lernten die Kinder die Schildkröten kennen. „Ihr dürft die eine Spornschildkröte auch gerne einmal streicheln, aber ganz vorsichtig, die Schildkröten haben auch in ihrem Panzer Gefühle. Und eigentlich mögen Schildkröten gar nicht so gerne gestreichelt werden, also jeder nur kurz“, erklärte Deppe den neugierigen Besuchern.

Auch bei den Rhesusaffen lernten die jungen Reporter, Rücksicht zu nehmen, in dem sie beim Vorbeigehen auf den Boden schauten. „Warum dürfen wir den Affen nicht ins Gesicht schauen?“, fragte ein Kind ganz verwundert. „Wie würdest du es denn finden, wenn du gemütlich am Tisch sitzt und gerade deine Hausaufgaben machst und an dir viele Menschen vorbeigehen, die stehen bleiben und dich anstarren und beobachten?“, antwortete Deppe.

So stammte beispielsweise die Rhesusaffendame Mira aus einem Tierversuchslabor, in dem sie erleben musste, wie ihr zu Forschungszwecken Elektroden in ihr Gehirn gesetzt wurden. Andere der Rhesusaffen stammen aus einem Privathaushalt, bei dem sie in kleinen Käfigen gehalten wurden. Buddy wurde beispielsweise wie ein Menschenbaby großgezogen, so dass er bisher nicht gelernt hat, mit anderen Affen zusammenzuleben.

Zum Professor berufen

Privatdozent Dr. med. Christian Weilbach ist mit Wirkung vom 11. Juli von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zum Professor der Anästhesie ernannt worden. Das teilt die Krankenhausverwaltung des St.-Josefs-Hospitals Cloppenburg in einer Presseinformation mit.

Weilbach ist Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin in Cloppenburg. Er ist Facharzt für Anästhesiologie und verfügt zudem über die Zusatzbezeichnungen Rettungsmedizin, spezielle Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie, Chirotherapie und Palliativmedizin. Neben seiner chefärztlichen Tätigkeit am Krankenhaus ist Weilbach auch der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Cloppenburg.

Professor Dr. med. Weilbach wurde 1960 in Itzehoe geboren, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Ehe er das Studium der Humanmedizin an der Universität Lübeck aufnahm, absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger am Krankenhaus St. Georg in Hamburg. Während des Studiums war er als Krankenpfleger auf Intensivstationen in der Stadt Lübeck tätig. Seit dem 1. April 2002 ist er Chefarzt am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg.

Am 14. Januar 2009 erhielt Weilbach mit der Habilitation die Lehrbefugnis (venia legendi) und hielt fortan als Privatdozent Vorlesungen an der MHH. In Anerkennung seiner Leistungen in Forschung und Lehre hat die MHH ihn nun zum Professor der Anästhesie berufen.

Prof. Dr. Weilbach sagte zu seiner Berufung: „Es war für mich immer eine große Freude und Herausforderung, an der Weiterentwicklung von Notfallversorgung, Anästhesie und Intensivmedizin im St.-Josefs-Hospital teilzuhaben. Dass wir trotz der jetzt bestehenden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen eine der höchsten Versorgungsstufen in Niedersachsen erreichen konnten, verdanken wir in der Hauptsache unseren sehr guten und engagierten Mitarbeitenden.“ Ein Wunsch von Prof. Dr. Weilbach für die Zukunft ist die Wiedereinführung der stationären Schmerzmedizin, die zuvor im Krankenhaus Emstek angesiedelt war.

Der Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals Cloppenburg, Lutz Birkemeyer, gratulierte Weilbach zu dieser Berufung und freute sich: „Es ist mir eine große Freude und Ehre zugleich, dass Prof. Dr. med. Weilbach nun in den Kreis der Professoren im Lehrkörper der MHH berufen worden ist. Zugleich ist diese Berufung einerseits Ausdruck seiner hohen medizinischen Fachkompetenz, andererseits eine konsequente Folge der stetigen Arbeit von Prof. Weilbach, sich für die Ausbildung junger Menschen im Medizinstudium und junger Ärzte in dem hoch komplexen und sensiblen Fachgebiet der Anästhesiologie über alle Maßen einzusetzen.“

Senioren unterwegs

Eine Besuchergruppe der Volkshochschule Cloppenburg empfing der Landtagsabgeordnete Christoph Eilers (CDU) in Hannover. 20 Senioren aus dem „Bildungsfrühstück“ und dem „(Un)ruhestand“ waren gemeinsam mit VHS-Direktorin Kathrin Würdemann angereist, um sich über die Arbeit des niedersächsischen Landtages zu informieren.

Im Landtag verfolgten sie von der Besuchertribüne eine politische Debatte zu den Themen Bahnausbau und Rüstungsexporten. Im anschließenden Gespräch mit den Parlamentariern Christoph Eilers und dem Abgeordneten Ulf Prange (SPD, Oldenburg), wurden Themen wie die medizinische Versorgung in der Fläche, der Ausbau der Neurologie und allgemein die parlamentarische Arbeit und Beschlussfindung diskutiert.

SPD lud ein

Der Einladung der beiden SPD-Abgeordneten Ulf Prange und Axel Brammer (Oldenburg-Land) ist eine Besuchergruppe aus dem Landkreis Cloppenburg nach Hannover gefolgt. Zunächst konnten die Teilnehmer den Umbau des Plenarbereiches, die vielfältige Transparenz und die Funktionalität des Landtags anhand eines Films erkunden. Danach erfolgte der Besuch auf den Tribünen des Landtages, wo eine aktuelle Plenarsitzung verfolgt werden konnte. Die abschließende Beratung über das Voranbringen von Carsharing und Elektromobilität sowie die Gestaltung von Öffnungsklauseln für die innerstädtische Parkplatzbewirtschaftung standen auf der Tagesordnung.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde mit den drei Landtagsabgeordneten Ulf Prange und Axel Brammer sowie dem CDU-Mann Christoph Eilers aus Cappeln wurden viele politische Themen beleuchtet. Neben vielen Diskussionsfeldern durften unter anderem Wohnbebauung, Klimaschutz und Straßenbau nicht fehlen.

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