Seit 15 Jahren existiert in Friesoythe der Ambulante Hospizdienst der Malteser. Die offizielle Jubiläumsfeier fand nun am vergangenen Wochenende im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ in Friesoythe statt. Dazu konnte Dr. Günter Meschede, ehrenamtlicher Stadtbeauftragter für den Hospizdienst, neben dem Schirmherrn des Hospizdienstes, Landrat Johann Wimberg, und Bürgermeister Sven Stratmann auch den stellvertretenden Geschäftsführer im Offizialatsbezirk Oldenburg, Stephan Grabbe, und zahlreiche Gäste begrüßen.
„Wir haben mit einer Betreuung angefangen. Im vergangenen Jahr begleiteten die Ehrenamtlichen bereits mehr als 100 sterbende und schwer kranke Menschen. Und es werden immer mehr“, berichtete Gerda Spieker, leitende Koordinatorin des Hospizdienstes. Das Einsatzgebiet umfasst Friesoythe sowie Barßel, Bösel und das Saterland. Die liebevoll von Dr. Meschede als „Gründungsmutter“ bezeichnete Gerda Spieker verwies im Rückblick auf die anfänglichen Schwierigkeiten. Es sei nicht leicht gewesen, vor Ort einen Hospizdienst aufzubauen und den Kontakt zu den kranken Menschen zu suchen. Hinzu kam dann die Begleitung der sterbenden Menschen. Im Laufe der Jahre folgte die Trauerbegleitung und seit 2010 gibt es auch die Kinderhospizarbeit.
„Wir haben mittlerweile drei hauptamtliche Koordinatorinnen und 40 Ehrenamtliche, die sich um die Begleitung kümmern“, so Spieker. „Wer beschäftigt sich schon gerne mit Krankheit und Tod?“, meinte Johann Wimberg. Der Malteser Hospizdienst leiste einen wertvollen Beitrag zu einer menschlichen Gesellschaft für uns. Es sei gut zu wissen, dass Menschen gerade in den wohl schwierigsten Phasen des Lebens geholfen werde.
„Ihre Arbeit verdient Respekt und Anerkennung. Sie stellen sich in den Dienst des Nächsten und das ist nicht immer einfach“, überbrachte Sven Stratmann die Glückwünsche zum Geburtstag. „Bundesweit bekommt der Hospizdienst in Friesoythe nur Lob. Es ist ein segensreicher aber auch schwerer Dienst“, sagte Grabbe. „Wir haben gemeinsame Schnittmengen. Die Menschen brauchen Trost in schwierigen Situationen“, so Pastor Joachim Prunzel. Trotz der nachdenklichen Worte erfreute die Theatergruppe „Eigen-Regie“ die Gäste mit Sketchen.
Die Gaumenfreuden eines Wildbret-Büfetts gehörten einmal mehr zu den Höhepunkten des Altenoyther Hegeringballs. Chefkoch Ludger Oltmann servierte den Waidmännern und ihren Gästen perfekt zubereitete Wildköstlichkeiten, die von Damwild, Reh und Wildschwein über Hase und Fasan bis Ente und Taube reichten.
Mit den Signalen „Jäger sammeln“ und „Begrüßung“ hatten die Jagdhorn-Bläser unter Leitung von Ewald Lammers den Beginn des Jägerballs im Dorfgemeinschaftshaus eingeläutet. Hegeringleiter Hans Blome lobte den guten Besuch des Festes. Sein besonderer Dank galt dem Festausschuss für die optimale Ausgestaltung des Festsaals und der Bläsergruppe.
Neben dem Essen war eine Tombola mit Wildpreisen ein weiterer Höhepunkt des Abends. Es wurden ausschließlich bratfertige Wildprodukte verlost, die am nächsten Tag ins Haus geliefert wurden. Bei flotter Tanzmusik feierten die Ballgäste bis tief in die Nacht.
Die Mitglieder des Fördervereins Kindergarten St. Johannes Markhausen hatten zu einem Basarbesuch in den Kindergarten eingeladen. Dank der großen Unterstützung von vielen Eltern, Großeltern und Freunden konnten die Organisatoren ihren Gästen sehr viel anbieten. Im Angebot waren zum Beispiel tausende Neujahrskuchen.
Die Mitglieder des Vorstandes des Förderkreises und weitere Eltern hatten zudem im Vorfeld noch schmucke Advents- und Weihnachtsartikel gebastelt. Für Unterhaltung sorgten die Tanzvorführungen der Kindertanzgruppe des SV Ellerbrock.
Der Verkaufserlös des Basars von rund 2000 Euro kommt den Mädchen und Jungen des Kindergartens zugute, betonten die Vorsitzende des Fördervereins Monika Meyer und ihre Stellvertreterin Kerstin Schumacher. Gemeinsam mit Kindergartenleiterin Karin Hillen lobten sie das Engagement aller Beteiligten und dankten allen Helfern und Käufern, die sich für die gute Sache engagierten.
