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Kita „In der Marsch“ in Garrel Richtfest beim neuen Kindergarten

Hubert Looschen
Richtfest: Die Nachbarn der neuen Kita kamen mit einer Richtkrone. Eingeladen hatten Pastor Holger Ossowski und Bürgermeister Thomas Höffmann (4. und 5. v.r).

Richtfest: Die Nachbarn der neuen Kita kamen mit einer Richtkrone. Eingeladen hatten Pastor Holger Ossowski und Bürgermeister Thomas Höffmann (4. und 5. v.r).

Hubert Looschen

Garrel - „Gebt den Kindern das Kommando, sie berechnen nicht, was sie tun. Die Welt gehört in Kinderhände“, zitierte Garrels Bürgermeister Thomas Höffmann den Sänger Herbert Grönemeyer auf dem Richtfest des Kindergartens „In der Marsch“. Planer, Handwerker, Rat und Verwaltung, Vertreter der ev.-luth. Kirchengemeinde, aber auch die Nachbarn kamen zum Richtfest.

Richtkrone erstellt

Letztere hatten für diesen Anlass eine Richtkrone erstellt, die von den Zimmerleuten befestigt wurde. Träger der neuen Einrichtung ist die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, mit der man gemeinsam den Kindern ein zweites liebevolles Zuhause geben wolle, sagte der Bürgermeister. Damit leiste die Gemeinde einen wichtigen Beitrag für eine gute Infrastruktur in einer der „deutschlandweit dynamischsten Gemeinde“. Dieses Attribut wurde Garrel kürzlich von der Redaktion „kommunal“ verliehen.

Der Neubau wurde modern und nachhaltig geplant und errichtet, sagte Höffmann weiter. Erdwärme und Photovoltaik zeigten in die Zukunft. Das weltoffene und integrative Konzept mit christlicher Grundlage des neuen Trägers habe die Gemeinde überzeugt. „Die in der Gemeinde bestehenden Betreuungsangebote der Kommune, der katholischen Pfarrgemeinde werden durch die Trägerschaft der evangelischen Gemeinde erweitert und bereichert“, sagte Höffmann.

Kein Gasanschluss

Mit Hilfe der Zimmerleute gelang es dem Bürgermeister, die Richtkrone gut auszurichten und mit dem Einschlagen des letzten Nagels die Standsicherheit zu gewährleisten. Zum 31. Juli 2023 sollen die ersten Kinder aufgenommen werden. Das etwa 5600 Quadratmeter große Gelände „In der Marsch“ bietet Platz für drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen und große Spielplätze. Zunächst sollen die beiden Krippengruppen ihren Betrieb aufnehmen.

Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Die Kita zeichnet sich durch nachhaltige, energetische Bauweise aus, besonderes Highlight neben dem Raumkonzept sind die Erdwärme-Heizung und die Photovoltaik-Anlage inklusive eines Stromspeichers. Der herkömmliche Gasanschluss entfällt somit.

Es gibt einen separaten Eingang für Krippe und Kindergarten. Neben den Gruppen- und Kleingruppenräumen sowie Bereichen für Rückzugsmöglichkeiten gibt es auch einen 60 Quadratmeter großen Bewegungsraum und eine Cafeteria. Krippe und Kindergarten sind 950 Quadratmeter groß.

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