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Freiwilliges Soziales Jahr im Saterland Wichtige Probe für den Beruf

Saterland - Schule fertig – los geht es mit Studium, Ausbildung oder Berufsleben. Das ist für vielen jungen Menschen in der Region der normale Lebensweg. Christina Holtvogt sieht das ein bisschen anders. Sie hat ihr Wartejahr auf einen Schul- und Ausbildungsplatz genutzt, um sich in ihrer zukünftigen Branche umzuschauen und absolvierte ein freiwilliges soziales Jahr in der Kindertagesstätten der Gemeinde Saterland.

Beziehung aufbauen

„In der Krippe habe ich erfahren, wie ich eine Beziehung zu den Kindern aufbauen kann und wie wichtig es ist, die Signale der Kinder erkennen zu können. Abwarten und Geduld ist wichtig“, sagt Christina. Ihr zwölfmonatiges Praktikum war gesplittet in zwei Phasen. Zu Beginn lag ihr Einsatzgebiet in der Krippe – das letzte Halbjahr war Christina im Kindergartenbereich eingesetzt. „Die Kindergartenkinder fordern mich mehr an, mit ihnen gemeinsam etwas zu unternehmen oder sie zu unterstützen. Wichtig ist, den Kindern respektvoll zu begegnen und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen“, sagt die FSJ-lerin, die im August 2021 mit ihrer Ausbildung zur Sozialassistentin starten will. Neben praktischer Erfahrung konnte Christina Holtvogt auch in der Theorie sich weiterbilden. „Mir wurde die Entwicklungsdokumentation erklärt und ich habe erfahren, wie wichtig es ist, sich in die Situation des Kindes und der Familie einzufühlen, damit das Verhalten des Kindes von mir verstanden werden kann“, sagt die werdende Sozialassistentin.

Klarheit und Sicherheit

Wie wichtig so ein Freiwilliges Soziales Jahr sein kann, weiß auch die Kindergartenleiterin in Ramsloh. „Ein sozialer Beruf bereichert die Persönlichkeit und das Leben eines jeden Menschen. Doch ein sozialer Beruf ist auch anstrengend und eine hohe Herausforderung. In meinen Augen ist der Freiwilligendienst eine sehr gute Möglichkeit sich selber „auf Probe in diesem Arbeitsfeld zu erfahren“, sagt Marlene Fortwengel, Leiterin des katholischen Kindergarten St. Jakobus in Ramsloh. Für sie bringt das Jahr Klarheit und Sicherheit, ob jemand in einem sozialen Beruf oder Pflegeberuf am richtigen Platz ist.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland
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