• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg

Schießen und spenden

22.03.2018

Wenn sich in Thüle zu Beginn des Jahres Firmen, Vereine und Clubs zum traditionellen Pokalschießen der St. Johannes Schützenbruderschaft Thüle treffen, ist „bei uns die Hütte voll“, erzählt Generalleutnant Bernhard Engelmann von der Schützenbruderschaft. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen hatte er beim Pokalschießen alles im Griff. Sehr erfreut zeigten sich die Schützen darüber, das zwanzig Mannschaften mitgemacht hatten.

Die Mannschaften – bestehend aus fünf Schützen – schossen mit dem Kleinkaliber auf Zugscheiben. Die besten Schützen wurden mit Pokalen und Ehrenzeichen ausgezeichnet. Doch bevor es zur Siegerehrung kommen konnte, bedankte sich Engelmann Kollegen von der Schützenbruderschaft und allen, die für das leibliche Wohl gesorgt hatten. Unter den Teilnehmern waren auch das amtierende Königspaar Heinz und Silke Schwarte. Zur Begrüßung des Paares wurde laut „Die Nummer eins ist unser Heinz“ gesungen.

Bei der Siegerehrung belegte die Mannschaft „Ein für’n Moagen 2“ mit 222 Ringen den ersten Platz. Mit nur einem Treffen weniger folgten auf Platz zwei die „Altkönige“. Bester Einzelschütze war Walter Milhahn mit 49 Ringen vor Johannes Liebsch, dem Vertreter und Gast der Kompanie Kirchstraße der Schützengilde Friesoythe, und Reinhard Timmermann. Beide erzielten jeweils 47 Ringe.

„Lieber Walter, mit diesem Ergebnis gehörst du zu den ersten Aspiranten auf den Königsthron in diesem Jahr“, sagte Engelmann, der auf das Königsschießen am 12. Mai und das Schützenfest am 27. und 28. Mai hinwies.

Beim vierwöchigen Fastenzeitprojekt in der Kindertagesstätte St. Monika Gehlenberg drehte sich in diesem Jahr alles um das „Friedensbett“. Ein besonderes Projekt im Friesoyther St.-Marien-Stift, das verletzten Kindern aus entfernten Ländern eine Behandlung ermöglicht, die sie in ihren Heimatländern nicht bekommen können. Während der Fastenzeit wurde das Friedensbett in der Kindertagesstätte bei vielen Aktionen thematisiert. Dafür sorgten die Mitarbeiterin Melanie Kolrep sowie weitere Kolleginnen und Eltern, erzählt Kindertagesstättenleiterin Jutta Hoff. Unter anderem gab es Bastelaktionen mit den Eltern. Die hergestellten Waren wurden auf einem Basar verkauft.

Insgesamt konnte durch das Fastenzeitprojekt eine Summe in Höhe von 1420,95 Euro erreicht. Dieser Betrag soll nun dem Friedensbett zugute kommen. Zur Scheckübergabe waren Bernd Wessels, der Geschäftsführer des Friesoyther St.-Marien-Stifts, sowie viele Eltern und Großeltern im Kindergarten zusammengekommen.

Bernd Wessels erzählte in kindgerechten Worten, warum das Krankenhaus sich dieser Aktion angeschlossen hat. Eng arbeitet das Friesoyther Krankenhaus bei dem Projekt mit dem „Friedensdorf International“ in Oberhausen zusammen. Einer Einrichtung, die kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland bringt. Auch erzählte Wessels über einen kleinen Patienten, der im vergangenen Jahr sieben Mal in Friesoythe behandelt wurde. Dieser Junge hätte sonst lebenslang humpeln müssen.

In den vergangenen Wochen erfuhren die Kinder viel über das Friedensbett und waren sehr froh, anderen Kindern helfen zu können und ihr Fastenzeitprojekt erfolgreich gestaltet zu haben. Für die vielen Gäste sangen sie noch einige Lieder.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.