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Mitglieder aus Varrelbusch, Falkenberg, Staatsforsten und Resthausen öffnen Geldbörsen Schützen spenden 1100 Euro für Flüchtlinge aus Ukraine

Hubert Looschen
Spende der Schützen aus Varrelbusch, Falkenberg, Staatsforsten und Resthausen für ukrainische Flüchtlinge: Zur Scheckübergabe an den Verein „Vita – stronger together for peace and freedom“ kamen (von links) Margaryta Mandryk, Markus Hochgartz, Antje Hohnholt, Walter Einhaus und Franz-Josef Kettmann.

Spende der Schützen aus Varrelbusch, Falkenberg, Staatsforsten und Resthausen für ukrainische Flüchtlinge: Zur Scheckübergabe an den Verein „Vita – stronger together for peace and freedom“ kamen (von links) Margaryta Mandryk, Markus Hochgartz, Antje Hohnholt, Walter Einhaus und Franz-Josef Kettmann.

Hubert Looschen

Varrelbusch - Als sich Ehrenbrudermeister Walter Einhaus in der zurückliegenden Woche auf den Weg zur Jahreshauptversammlung der Schützen aus Varrelbusch, Falkenberg, Staatsforsten und Resthausen machte, nahm er sich vor, eine Hutsammlung für die Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge anzuregen. Dabei fand er sofort Unterstützung durch Brudermeister Markus Hochgartz. Der Verein verdoppelte die spontane Sammlung, darum konnte dem Verein „Vita – stronger together for peace and freedom“ jetzt ein Scheck in Höhe von 1.100 Euro übergeben werden.

Scheckübergabe

Zur Scheckübergabe waren die Vorsitzende des erst am 10. März gegründeten Vereins, Antje Hohnholt, Vita-Geschäftsführer Franz-Josef Kettmann und die ukrainische Studentin Margaryta Mandryk, die für den Verein als Dolmetscherin aktiv ist, nach Varrelbusch gekommen. Dank persönlicher Kontakte wurde an der polnisch-ukrainischen Grenze eine Einrichtung gefunden, die schon in der Flüchtlingshilfe aktiv war und die die Sach- und Geldspenden an die Hilfsbedürftigen abgeben kann.

Obwohl erst einen Monat alt, wurden schon 30 Bullis mit Sachspenden in das Grenzgebiet gebracht, um auf der Rückfahrt Geflüchtete nach Garrel und Umgebung zu bringen. Etwa 150 Flüchtlinge, überwiegend Frauen und Kinder, kamen so bereits nach Garrel. „Die Hilfsbereitschaft ist gigantisch“, stellt Franz-Josef Kettmann fest. Sie sei im Landkreis Cloppenburg besonders ausgeprägt. Über 1000 Geflüchtete wurden bereits aufgenommen. Bei der Unterstützung der Flüchtlinge gäbe es viele private Initiativen, die der Verein bündele. Für die Fahrten an die polnische Grenze hätten sich schnell Freiwillige gefunden. Er sei vom ehrenamtlichen Engagement begeistert, sagte Kettmann.

Private Unterkünfte

Man sei sehr dankbar, wenn private Unterkünfte zur Verfügung gestellt würden. Vermieter und Geflüchtete seien nicht allein, der Verein „Vita – stronger together for peace and freedom“ unterstütze bei allen Fragen. Um wirksam helfen zu können, sei man auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Darum sei man für Aktionen wie jetzt in Varrelbusch sehr dankbar.

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