Applaus im Dom: Höhepunkt einer dreitägigen Chorreise des Motettenchors Friesoythe und des Hagener Mozartchors nach Hildesheim war ein Auftritt im Dom der Bischofsstadt. Mit fünf Stücken aus ihrem Repertoire begleiteten die Sänger die Heilige Messe, darunter auch das „Halleluja“ aus Händels Messias und „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. „Sie haben unseren Gottesdienst musikalisch veredelt“, befand Hildesheims Domkapitular Wolfgang Voges, der die Messe zelebrierte, „das hat mir gut getan und dem Publikum sicher auch.“
Beim vergangenen Blutspendetermin in Markhausen konnten drei langjährige Spender geehrt werden. Anna Wekenborg bedankte sich im Namen des DRK bei den Spendern und überreichte ein Präsent. Josef Stadtsholte spendete bereits zum 110. Mal Blut, für Tanja Grever war es die 50. Spende und Hildegard Hammersen war 25 Mal dabei. Die DRK Bereitschaft Markhausen veranstaltet in jedem Jahr vier öffentliche Blutspendetermine im DRK Gebäude in Markhausen. Auf der letzten Spende waren insgesamt 81 Spender und drei Erstspender.
Wie anstrengend Kartoffeln pflanzen früher war, erfuhren die Kinder der Grundschule Gehlenberg bei einer Aktion gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft. Auf einem kleinen Acker am Mühlenberg durften die Kinder der beiden dritten Klassen Kartoffeln pflanzen wie zu Omas und Opas Zeiten. Die Grundschule nutzte gern das Angebot der Dorfgemeinschaft, bei dieser Aktion zu helfen. Mit ihren Lehrerinnen kamen die Mädchen und Jungen zum Mühlenberg und wurden zunächst vom Vereinsvorsitzenden Hans Meyer begrüßt. Auf einem Feld waren schon mit einer Maschine die kleinen Wälle und die Pflanzlöcher für die Kartoffeln vorbereitet. Mit den Pflanzkartoffeln in kleinen Drahtkörben gingen die Schülerinnen und Schüler dann durch die Reihen, legten die Kartoffeln in die Löcher und verschlossen diese mit etwas Erde. So bekamen sie einen Eindruck von der doch recht mühsamen Arbeit der Vorfahren, die heute von Maschinen geleistet wird.
Nun heißt es warten. Hans Meyer forderte die Kinder auf, hin und wieder nachzusehen, ob sich die Kartoffelpflanze zeigt und gut gedeiht. Auch das Unkraut zu entfernen wäre eine gute Hilfe. Beim Handwerker- und Bauernmarkt am letzten Sonntag im September wird sich dann zeigen, inwieweit sich die Mühe gelohnt hat. Dann sollen die Kartoffeln geerntet und den Besuchern des Marktes zum Kauf angeboten werden. Der Erlös der Aktion soll dann wiederum der Klassenkasse zugute kommen.
