Barßel - Bewegung, Spiel und Sport werden an der Soeste-Schule Barßel groß geschrieben. Deshalb hat die Förderschule jetzt das Zertifikat „Sportfreundliche Schule“ verliehen bekommen. Die Urkunde sowie Plakette überreichte am Dienstag Ulrike Rieger, Sportfachberaterin des Landkreises Cloppenburg von der Landesschulbehörde, Regionalabteilung Osnabrück, im Beisein der Schüler und der Eltern. Waltraud Berens vom Kreissportbund (KSB) Cloppenburg sowie Kreisrätin Anne Tapken begleiteten die Ehrung. Seitens der Schule freuten sich Schulleiter Uwe Kuszak und Stellvertreter Uwe Kunz über die Auszeichnung
„Arbeit würdigen“
Dass die Schule diese verdient hat, zeigten die Schülerinnen und Schüler mit einem sportlichen Rahmenprogramm. Sie zeigten ihre Künste unter anderem beim Seilspringen, Einradfahren, Bändertanz oder bei der Ballbalance. Der kleine Piratenchor sorgte für die musikalische Unterhaltung. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir die Arbeit der Schulleitung, der Lehrkräfte sowie aller Personen würdigen, die sich in einer Schule für Sportlichkeit und Fitness der Kinder und Jugendlichen einsetzen und damit die Persönlichkeitsentwicklung fördern“, sagte Rieger. Der Auftritt habe gezeigt, dass Sport, Spiel, Bewegung und gesunde Ernährung zentrale Bausteine im Schulprogramm seien. Sport, Bewegung und Gesundheitserziehung würden den Schulalltag prägen. „Lernen braucht Bewegung. An der Soeste-Schule Barßel werden fachliche Inhalte mittels Bewegung gelehrt. Bewegung begünstigt die Gedächtnisleistung sowie die Leistungsfähigkeit, das Lernen fällt so leichter und macht natürlich auch Spaß“, meinte Rieger. Zudem wirke Sport stresshemmend. Bewegung sei ein perfekter Ausgleich zum Lernen und für das Lernen.
Zertifikat als Ansporn
Für drei Jahre trage die Schule nun den ersten Stern. Das Zertifikat sei ein Ansporn, diesen Weg weiter zu gehen, so die Sportfachberaterin aus Ramsloh. Aber es könnten nach dem ersten Stern in den Jahren auch noch weitere Folgen. Auch die Vertreterin des Kreissportbundes, Berens, würdigte das Engagement der Schule zur Förderung des Sports. Es sei schön, dass hinter dem ganzen Projekt nicht nur die Sportlehrer, sondern ein ganzes Team und die Eltern dahinter stehen würden. Als Lohn gab es ein Geschenk vom KSB. Die Schule ist nun berechtigt, diese Auszeichnung im Briefkopf, aber auch ansonsten offiziell zu führen.
